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Martin Hecht 

Wahre Freunde

Wahre Freunde - Hecht, Martin

Von der hohen Kunst der Freundschaft

  • Einband: Gebunden
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Produktinformation
  • Verlag: Dva
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 223 S.
  • Seitenzahl: 223
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 134mm x 25mm
  • Gewicht: 340g
  • ISBN-13: 9783421059215
  • ISBN-10: 3421059217
  • Best.Nr.: 20752001

Leseprobe zu "Wahre Freunde"

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Produktbeschreibung zu "Wahre Freunde"

Beschreibung

Mit der einen schwitzen wir im Fitneßclub, mit dem anderen treffen wir uns regelmäßig nur so zum Quatschen oder Essen, mit wieder anderen gehen wir spazieren oder ins Kino. Wir haben Freunde - glauben wir. Tatsächlich ist so manch beste Freundin, manch bester Freund jedoch nur eine Bekanntschaft, angenehm zwar, aber eben doch nicht mehr als ein Zweckbündnis. Doch worin besteht eigentlich »wahre Freundschaft«, und warum gilt sie uns nach wie vor als so erstrebenswert?

Dieses Buch ist eine kleine Entdeckungsreise zu den Besonderheiten einer von allen ersehnten, dennoch seltenen Beziehungsform. Denn wahre Freundschaft stellt sich nicht von allein ein und ist überdies ein empfindliches Gebilde. Was das Besondere an ihr ist, wie man sie findet und sich erhält, erläutert Martin Hecht hier ebenso einfühlsam wie unaufdringlich.

. Vom Glück der wahren Freundschaft und wie man sie sich erhält
. Nützliches und Nachdenkliches zu einer empfindlichen Beziehungsform
. Eine anregende Lektüre und kleines Freundschaftsgeschenk

Leseprobe zu "Wahre Freunde" von Martin Hecht

Vorwort

Die neue Freundschaft

Freundschaften sind heute so wichtig wie nie zuvor. Nicht wie manche meinen, weil wir gute Kontakte brauchen, um noch effizienter zu sein. Wir entdecken Freundschaft neu, weil die Bindungen zu unseren Lebenspartnern und Familien immer öfter zerbrechen. Der Bruch ist zur Normalität geworden. Aber er hat eine große Lücke hinterlassen - und eine neue Sehnsucht geweckt. Nach dem Ende der alten Beziehungen wollen wir eine neue Verbindlichkeit schaffen. Nichts eignet sich dafür besser als Freundschaft - aber nur, wenn wir sie neu bestimmen.

In diesem Buch geht es um eine neue Freundschaft. Freundschaft im 21. Jahrhundert - das ist Freundschaft unter Menschen einer neuen Generation. Ich bin einer davon: eigenwillig und anspruchsvoll, empfindsam und kritisch, Typen, denen man es eigentlich nie recht machen kann, vor allem wenn es um die Beziehungen zu ihren Nächsten geht. Aber wir fordern nicht nur, wir sind auch bereit, in unsere Freundschaften zu investieren, heute viel mehr noch als früher einmal.

Was andere unbescheiden oder charakterlich bedenklich nennen, rechne ich uns nur allzuhoch an: Denn dieses Buch ist von …

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28.07.2006

Wer, um Himmels willen, bestellt denn schon Pizza Hawaii?
Bitte jetzt nicht "Bingo" oder "Okidoki" sagen: Martin Hecht schildert, was selbst sehr gefestigte Freundschaften zum Scheitern bringt

Ein Buch über die Freundschaft schreiben zu wollen ist eine gute und miserable Idee. Aus verkaufsstrategischer Sicht ist das ein Werk, auf das die Welt gewartet hat. Was aber ist von einem Buch zu halten, das sich schon im Untertitel zu wiederholen beginnt? "Wahre Freunde. Von der hohen Kunst der Freundschaft" - man spürt die Probleme heraufziehen, die in der Natur der Sache liegen.

Über Freundschaft schreiben - schön. Aber wie? Zwei schwere Wege bieten sich an: Man versinke im Sumpf der Klischees, binde Binsenkränze und verteile sie über die Seiten. Der andere Weg ist der wagemutigere, derjenige, der der Individualisierung unserer Zeit mal Rechnung tragen würde: Konkrete Menschen müßten konkrete Freundschaften beschreiben - ihren Wert, ihre Ausformung, ihre Seltsamkeiten, ihre Rettungsmaßnahmen. Allein - dafür hat die Zeit nicht gereicht. Und wohl auch der Mut nicht. Der Autor füllt seine Seiten vorzugsweise mit einer wohlgesetzten, …

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13.06.2006

Selig, wer sich vor der Welt ohne Hass verschließt
Geborgenheit in rauen Zeiten, heimatloser Welt: Zwei neue Bücher über Kunst und Tugend der Freundschaft
Den einsam Frierenden der Singlegesellschaft naht Rettung. Die Freundschaft soll‘s richten. Die „freieste aller Beziehungsformen” soll unsere hochindividualisierte Freiheit wieder in menschliche Wärme einmummeln: „Freundschaft ist die Möglichkeit einer Vertrautheit, ja Geborgenheit in heimatlosen Zeiten”, schreibt Martin Hecht in „Wahre Freunde. Von der hohen Kunst der Freundschaft”. Das klingt nach Quadratur des Kreises, aber natürlich muss man ernstlich fragen, ob sich nicht „alte Institutionen” wie die schwächelnden Familien- und Liebesbünde durch „neue Netzwerke, neue Wahlverwandschaften” (Hecht), eben freundschaftliche, ersetzen lassen. Eine große Frage - und das Erstaunliche ist, dass Hechts erbaulich himmelblaues Bändchen, welches zwei ineinander greifende Hände zieren, eine wirklich überzeugende Antwort darauf enthält. Doch davon später.
Dasselbe Motiv, der Knoten zweier Hände, schmückt ein weiteres neues Freundschaftsbuch, das inhaltlich kaum …

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

28.07.2006

Nicht wirklich überzeugt ist Rezensent Klaus Ungerer von diesem Buch über die "Kunst der Freundschaft", das Martin Hecht vorgelegt hat. Zu dünn erscheinen ihm die Ausführungen des Autors. Die Essenz des Werks fasst Ungerer in aller Kürze so zusammen: die Pflege von Freundschaften ist wichtig, ebenso das rechtzeitige Erkennen von Konflikten. Er bescheinigt dem Autor, seine Überlegungen in einer "wohlgesetzten, durchpsychologisierten Geschenkbuchprosa" zu präsentieren. Originelle Einsichten kann er dabei aber beim besten Willen nicht finden. Stattdessen vieles, was einem Lebenserfahrung und Common Sense lehren. Einige wenige Stellen des Buchs haben ihn immerhin zum Nachdenken über eigene Freundschaften angeregt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Ein kleines, feines Buchüber den Wert und die Pflege der Freundschaft in unserer heutigen Zeit."SWR

Rezension

"Ein kleines, feines Buch über den Wert und die Pflege der Freundschaft in unserer heutigen Zeit." SWR

"Ein schönes Dokument des aktuellen Freundschaftsbegriffs." Süddeutsche Zeitung

"Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist selbst ein solcher zu sein." Ralph Waldo Emerson

"Wahre Freundschaft ist eine Schule der schönen und feinen Gesinnung. Und sich in dergleichen üben, ist ein Vergnügen, das über zehn, ja hundert andere Vergnügen hinausragt." Robert Walser

Autorenporträt zu "Martin Hecht"

Martin Hecht, geboren 1964, schreibt als freier Autor für Psychologie heute, die Frankfurter Rundschau, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Er lebt mit seiner Familie in Mainz.

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