Leseprobe zu "Glücklicher" von Tal Ben-Shahar
Im Jahr 2002 veranstaltete ich an der Harvard University mein erstes Seminar über Positive Psychologie. Acht Studenten schrieben sich damals ein, zwei sprangen wieder ab. Wir beschäftigten uns jede Woche mit einer Frage, die ich für die einzig entscheidende Frage hielt: Was können wir tun, damit wir selbst und andere glücklicher sind? Wir hörten unsere persönlichen Geschichten und probierten verschiedene Sachen aus, die uns begeisterten und manchmal auch enttäuschten. Im Laufe des Jahres verstanden wir immer besser, wie die Psychologie helfen kann, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.
Im darauffolgenden Jahr wurde aus dem Seminar eine Art öffentliche Veranstaltung. Mein Mentor Philip Stone, der als Erster Positive Psychologie in Harvard lehrte und mich mit diesem Fachgebiet bekannt gemacht hatte, ermutigte mich, eine Vorlesungsreihe zum Thema "Glück" anzubieten. 380 Studenten schrieben sich daraufhin ein. Ein Jahr später gaben über 20 Prozent von ihnen in einer abschließenden Einschätzung an, dass die Vorlesungen ihre Lebensqualität gesteigert hätten. Dies hatte zur Folge, dass an der nächsten Vorlesungsreihe 855 Studenten teilnahmen, wodurch sie zur größten Lehrveranstaltung an der Universität wurde.
William James, der von vielen als "Vater" der amerikanischen Psychologie betrachtet wird, wies mir den richtigen Weg, indem er mich daran erinnerte, das ganze Thema praxisnah anzugehen und "den praktischen Nutzen der Erkenntnisse auf empirische Weise" darzulegen. Der praktische Nutzen, der mir vorschwebte, bestand nicht in harter Währung oder in der Währung von Erfolgen und Auszeichnungen, sondern in etwas, was ich inzwischen als "die grundlegende Währung" bezeichne, weil letztlich alles auf sie hinausläuft: Glück.
Mir ging es in meinen Vorlesungen nicht bloß darum, über "das gute Leben" zu philosophieren. Die Studenten lasen nicht nur Artikel und lernten die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet kennen, sondern setzten das Gelernte auch gezielt um. Sie hielten Referate, in denen sie sich mit ihren Ängsten auseinandersetzten und über ihre Stärken nachsannen, sich aber auch ehrgeizige Ziele für die nächste Woche und das nächste Jahrzehnt steckten. Ich ermutigte sie, Risiken einzugehen und ihre Belastbarkeit zu testen, also den gesunden Mittelweg zwischen Über- und Unterforderung zu finden.
Persönlich ist es mir nicht immer gelungen, diesen gesunden Mittelweg zu finden. Da ich ein schüchterner, introvertierter Mensch bin, fühlte ich mich in einem Seminar mit sechs Studenten einigermaßen wohl. Als ich im nächsten Jahr vor 400 von ihnen stand, war das eine große Herausforderung für mich. Im dritten Jahr lehrte ich vor einer Zuhörerschaft, deren Größe mich eher über- als unterforderte - besonders nachdem auch viele Eltern der Studenten, eine Handvoll Großeltern und dann auch noch die Medien auftauchten.
Seit dem Tag, an dem im Harvard Crimson und danach im Boston Globe über die Popularität der Vorlesung berichtet worden war, war die Sintflut der Fragen nicht mehr zu stoppen. Die Menschen spüren schon seit einer Weile, dass wir uns mitten in einer gewaltigen Umwälzung befinden, aber sie sind sich nicht sicher, worum es eigentlich geht. Wie soll man den Bedarf an Positiver Psychologie in Harvard und an anderen Universitäten erklären? Warum herrscht plötzlich dieses große, stark zunehmende Interesse, sich mit dem Glück auseinanderzusetzen - sei es in der Grundschule oder in der Highschool oder in der Gesellschaft schlechthin? Liegt es daran, dass die Menschen heutzutage deprimierter sind? Hat es etwas mit der Erziehung und Ausbildung im 21. Jahrhundert zu tun oder ganz allgemein mit unserem westlichen Lebensstil?
Die Beschäftigung mit dem Glück beschränkt sich weder auf unsere Hemisphäre noch auf die Postmoderne, in der wir uns befinden. Schon immer haben die Menschen überall auf der Welt nach dem Schlüssel des Glücks gesucht. Für Plato war ein wesentlicher Bestandteil seiner philosophischen Akademie, sich mit den Grundlagen eines erfüllten Lebens zu beschäftigen. Sein Meisterschüler Aristoteles eröffnete eine konkurrierende Lehrstätte, in der er das verbreitete, was seinen Vorstellungen nach zu einem umfassenden menschlichen Wohlergehen gehörte. Mehr als ein Jahrhundert zuvor wanderte Konfuzius auf einem anderen Kontinent von Dorf zu Dorf, um den Menschen seine Vorstellungen von einem erfüllten Leben nahezubringen. Keine der großen Religionen oder Weltanschauungen steht der Frage nach dem Glücklichsein gleichgültig gegenüber - egal, ob sich das Glück auf diese Welt oder das Jenseits bezieht. In jüngster Zeit füllen die Werke zahlreicher Selbsthilfe-Gurus die Regale in den Buchläden und Konferenzzentren auf dem ganzen Globus, von Indien bis Indiana, von Jerusalem bis Jakarta.
Obgleich die Menschen überall auf der Welt schon immer an einem erfüllten Leben interessiert waren, gibt es dennoch ein paar einzigartige Aspekte, die erklären, warum gerade in unserer Zeit die Nachfrage nach Positiver Psychologie so stark zugenommen hat. Die Anzahl der Depressionen ist heute zehnmal so hoch wie in den sechziger Jahren, und das Durchschnittsalter der Depressiven liegt heute bei 14,5 Jahren im Vergleich zu 29,5 im Jahr 1960. Eine erst kürzlich in den USA erstellte Studie über Studenten besagt, dass fast 45 Prozent der Collegestudenten "so deprimiert sind, dass sie Probleme haben, noch normal in ihrem Alltag zu funktionieren". Andere Länder treten in die Fußstapfen der Vereinigten Staaten. Im Jahr 1957 gaben 52 Prozent der Briten an, sehr glücklich zu sein, im Vergleich zu 36 Prozent im Jahr 2005 - und das, obwohl die Briten im letzten halben Jahrhundert ihren Wohlstand verdreifacht haben. Mit dem schnellen Wachstum der chinesischen Wirtschaft nimmt auch die Anzahl von Kindern und Erwachsenen mit Angstgefühlen und Depressionen rasant zu. Das chinesische Gesundheitsministerium stellt daher besorgt fest: "Der Gesundheitszustand der Kinder und jungen Menschen ist in der Tat besorgniserregend."
Nicht nur der materielle Wohlstand wird immer größer, auch die Anzahl der Depressionen nimmt zu. Obwohl unsere Generation in den meisten westlichen Ländern und in einer wachsenden Zahl von Ländern im Osten wohlhabender ist als frühere Generationen, sind wir deswegen nicht glücklicher. Ein führender Gelehrter auf dem Gebiet der Positiven Psychologie, der ungarischamerikanische Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi (sein Nachname spricht sich übrigens "Tschick Sent Mihaji"), stellt eine einfache Frage, deren Antwort sehr komplex ist: "Wenn wir schon so reich sind, warum sind wir dann nicht auch glücklich?"
Solange die Menschen glaubten, dass ihre grundlegenden materiellen Bedürfnisse befriedigt sein mussten, damit sie ein erfülltes Leben führen konnten, war es einfach, die Ursache des Unglücklichseins zu identifizieren. Inzwischen jedoch, wo die Grundbedürfnisse der meisten Menschen erfüllt sind, lässt sich ihre Unzufriedenheit nicht mehr so schnell erklären. Immer mehr Menschen versuchen das Paradox, dass Geld uns offensichtlich nicht glücklich macht, zu lösen und wenden sich an die Positive Psychologie um Hilfe.
Warum Positive Psychologie?
Die Positive Psychologie, gemeinhin als "die wissenschaftliche Untersuchung des optimalen menschlichen Verhaltens"1 bezeichnet, wurde offiziell im Jahr 1998 von Martin Seligman, dem Präsidenten der American Psychological Association, ins Leben gerufen. Bis zu jenem Zeitpunkt wurde das Studium des Glücks, also der Verbesserung der Lebensqualität, zum größten Teil von der populärwissenschaftlichen Psychologie betrieben. In den vielen Selbsthilfeseminaren und -büchern geht es oft sehr lustig zu, und die Seminarleiter und Buchautoren haben auch oft eine große Ausstrahlung; aber dennoch bieten sie in der Regel wenig Substanzielles. Sie versprechen fünf einfache Schritte ins Glück, drei Geheimnisse des Erfolgs und vier verschiedene Wege, den Traumpartner zu finden. Gewöhnlich handelt es sich dabei um leere Versprechungen, und so wurden im Laufe der Jahre auch immer mehr Menschen misstrauisch gegenüber den Angeboten der Selbsthilfe.
Auf der anderen Seite haben wir die Hochschulen mit einer substanziellen Literatur und Forschung, die jedoch nicht ihren Weg bis hinein in die einzelnen Haushalte finden. Meiner Meinung nach hat die Positive Psychologie die Aufgabe, den Elfenbeinturm mit dem Marktplatz zu verbinden - die akademische Steife mit der Lockerheit der Selbsthilfebewegung. Dies ist einer der Gründe, warum ich dieses Buch geschrieben habe.
Die meisten Ratgeber versprechen mehr, als sie einlösen können; denn nur wenige halten einer wissenschaftlichen Untersuchung stand. Im Gegensatz dazu bieten die Ideen und Vorstellungen, die den wissenschaftlichen Prozess von der Konzeption bis zur Veröffentlichung durchlaufen haben und in akademischen Zeitschriften verbreitet werden, normalerweise eindeutig mehr Substanz. Da ihre Autoren jedoch keine strahlenden Figuren sind und ihrem begrenzten Publikum weniger Versprechungen machen, halten sie in der Regel das, was sie versprechen.
Und dennoch, weil die Positive Psychologie den Elfenbeinturm mit dem Marktplatz verbindet, kann der Ratschlag, den Positive Psychologen geben - sei es in Form von Büchern, Vorträgen oder auf einer Website -, ähnlich klingen wie die Empfehlungen, die Selbsthilfe-Gurus anbieten. Ihr Rat ist einfach und leicht nachvollziehbar - wie es die populärwissenschaftliche Psychologie im Allgemeinen ist -, aber einfach und leicht nachvollziehbar auf eine völlig andere Weise.
Oliver Wendell Holmes, Richter am Obersten Gerichtshof, hat einmal bemerkt: "Ich gebe nichts auf eine Vereinfachung, bevor man sich mit den komplexen Zusammenhängen befasst hat, aber mein letztes Hemd für eine Einfachheit, nachdem die ganze Komplexität eines Sachverhalts berücksichtigt wurde." Holmes interessierte sich für eine Einfachheit, die sich dann einstellt, wenn man gesucht und nachgeforscht, Dinge gründlich durchdacht und getestet hat. Er hielt nichts von unbegründeten Allgemeinplätzen und Behauptungen aus dem Stegreif. Der Positive Psychologe taucht - nachdem er sich eingehend mit einer Sache beschäftigt hat - jenseits der Komplexität mit einfachen Methoden und Vorschlägen wieder auf, die sich praktisch in die Tat umsetzen lassen. Dieses Kunststück zu vollbringen ist nicht einfach. Schon vor Holmes hatte Leonardo da Vinci gesagt: "Einfachheit ist das Schwierigste überhaupt."
Auf der Suche nach dem unverzichtbaren Kern eines erfüllten Lebens haben die Positiven Psychologen zusammen mit Sozialwissenschaftlern und Philosophen viel Zeit und Energie darauf verwendet, zu einer Einfachheit jenseits der Komplexität zu gelangen. Ihre Ideen, von denen ich einige in diesem Buch vorstelle, können dabei helfen, ein glückliches Leben zu führen. Ich weiß, dass dies möglich ist, denn ich habe es am eigenen Leib erfahren dürfen.
Wie Sie dieses Buch am besten nutzen
Dieses Buch soll Ihnen nicht nur dabei helfen, die Natur des Glücks besser zu verstehen, sondern auch konkret dazu beitragen, dass Sie glücklicher werden. Dennoch reicht es nicht aus, dieses (oder ein anderes) Buch einfach nur zu lesen und darauf zu hoffen, dass es einen dauerhaften positiven Einfluss auf Ihr Wohlbefinden hat. Ich glaube nicht, dass es Abkürzungen auf dem Weg zu wirklicher Veränderung gibt. Wenn dieses Buch einen realen Einfluss auf Ihr Leben haben soll, dann sollten Sie es wie ein Handbuch benutzen. Es geht darum, die Dinge besser zu verstehen und sich anders zu verhalten.
Es reicht daher nicht aus, den Text einfach nur mal schnell zu überfliegen. Eine wirkliche Reflexion des Gelesenen ist notwendig; und aus diesem Grund gibt es immer wieder Unterbrechungen im Text mit der Überschrift "Time-in" - im Gegensatz zu "Time-out" (Auszeit) -, die Sie daran erinnern, kurz innezuhalten und über das nachzusinnen, was Sie gerade gelesen haben. Ohne diese regelmäßigen Unterbrechungen bleibt das Gelesene nämlich abstrakt und ist schnell wieder vergessen.
Zusätzlich zu den Time-ins gibt es am Ende eines jeden Kapitels längere Übungen, die zur Reflexion und zum Handeln anregen sollen, damit das Gelernte auf einer tieferen Ebene gespeichert werden kann. Wahrscheinlich werden Ihnen einige dieser Übungen besser gefallen als andere: Ein Tagebuch zu führen mag Ihnen beispielsweise leichter fallen, als zu meditieren. Fangen Sie am besten mit den Übungen an, zu denen Sie sich spontan hingezogen fühlen. Wenn Sie sehen, wie hilfreich sie sind, können Sie Schritt für Schritt auch die anderen ausprobieren. Falls sich für Sie eine davon nicht gut "anfühlt", sollten Sie sie am besten überspringen. Alle Übungen beruhen meiner Meinung nach auf den besten Maßnahmen, welche die Psychologie heutzutage anzubieten hat. Je mehr Zeit Sie in sie investieren, desto mehr werden Sie von dem Buch profitieren.
Es ist im Wesentlichen in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil beschäftige ich mich in den Kapiteln 1 bis 5 damit, was zum Glücklichsein gehört und was die unerlässlichen Komponenten eines erfüllten Lebens sind. Im zweiten Teil liegt in den Kapiteln 6 bis 8 der Schwerpunkt darauf, die im ersten Teil dargelegten Ideen in die Praxis umzusetzen, und zwar in Schule und Universität, am Arbeitsplatz und in den persönlichen Beziehungen. Der letzte Teil umfasst Meditationen, in denen ich Ihnen einige Gedanken über die Natur des Glücks und seinen Platz in unserem Leben vorstellen möchte.
Im ersten Kapitel berichte ich von der speziellen Erfahrung, die meine Suche nach einem besseren Leben ursprünglich ausgelöst hat. Im zweiten Kapitel argumentiere ich, dass Glück nicht einfach durch die unmittelbare Befriedigung von Wünschen entsteht, aber auch nicht dadurch, dass eine Wunscherfüllung auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Unsere gewöhnlichen Vorstellungen vom Glück - der Hedonist lebt nur für das augenblickliche Vergnügen, und der Karrieresüchtige spart sich seinen verdienten Lohn für ein Ziel in der Zukunft auf - treffen für die meisten von uns nicht zu, weil sie unser grundlegendes Bedürfnis für gegenwärtigen und zukünftigen Nutzen außer Acht lassen.
In Kapitel 3 führe ich aus, dass wir nur dann glücklich sind, wenn wir etwas finden, was uns etwas bedeutet und uns gleichzeitig Spaß macht - es muss sinnvoll und mit positiven Emotionen verknüpft sein. In Kapitel 4 schlage ich vor, das Glücklichsein - und nicht Geld und Prestige - als grundlegende "Währung" zu betrachten, nach der wir unser Leben beurteilen. Ich untersuche das Verhältnis zwischen materiellem Wohlstand und Glücklichsein und gehe der Frage nach, warum so viele Menschen kurz vor dem emotionalen Bankrott stehen, obwohl ihnen in finanzieller Hinsicht nichts fehlt. In Kapitel 5 vergleiche ich die Ideen, die ich in diesem Buch darlege, mit der existierenden psychologischen Literatur über selbstgesteckte Ziele.
In Kapitel 6 fange ich damit an, die Theorie in die Praxis umzusetzen, und untersuche die Fragestellung, warum die meisten Schüler die Schule nicht mögen. Ich untersuche in diesem Zusammenhang, wie Erzieher - also Eltern und Lehrer - den Schülern helfen können, sowohl glücklich als auch erfolgreich zu sein. Ich zeige Ihnen, wie Sie den Prozess des Lernens aus zwei völlig anderen Blickwinkeln betrachten können, und stelle Ihnen das "Ertrinken-Modell" und das "Liebemachen-Modell" vor. In Kapitel 7 ziehe ich die vorherrschende Annahme in Zweifel, der zufolge ein permanentes Abwägen zwischen innerer Erfüllung und äußerem Erfolg unvermeidlich ist. Ich befasse mich damit, wie wir herausfinden können, welche Arbeit uns etwas bedeutet und Spaß macht, sodass wir gut in dem sind, was wir machen. In Kapitel 8 nehme ich mir einen der wichtigsten Aspekte eines glücklichen Lebens vor: Beziehungen. Ich komme darauf zu sprechen, was bedingungslos zu lieben und bedingungslos geliebt zu werden wirklich bedeutet und warum diese Art von Liebe nicht nur für eine glückliche Partnerschaft unerlässlich ist, sondern auch dafür, Bedeutung und Freude in anderen Lebensbereichen zu erfahren.
In der ersten Meditation im letzten Teil des Buchs untersuche ich das Verhältnis zwischen Glück, Eigeninteresse und Hilfsbereitschaft. In der zweiten Meditation stelle ich Ihnen die "Glücksverstärker" vor - kurze Aktivitäten, die sowohl eine Bedeutung haben als auch Spaß machen und die sich grundlegend auf Ihr allgemeines Wohlbefinden auswirken. In der dritten Meditation argumentiere ich gegen die Vorstellung, dass die Intensität unseres Glückgefühls von unserem genetischen Erbe oder frühkindlichen Erfahrungen abhängig ist und nicht mehr gesteigert werden kann. In der vierten Meditation zeige ich Möglichkeiten auf, um psychologische Barrieren zu überwinden - jene inneren Begrenzungen, die wir uns selbst auferlegen und die uns daran hindern, ein erfülltes Leben zu führen. In der fünften Meditation geht es um ein Gedankenexperiment, das uns dabei hilft, über die alles entscheidende Frage nachzusinnen und ein paar mögliche Antworten zu finden. In der sechsten Meditation befasse ich mich damit, wie unser Versuch, immer mehr in einem immer kürzeren Zeitraum tun zu wollen, unserer Möglichkeit, ein glücklicheres Leben zu führen, im Wege steht.Die abschließende Meditation ist der Glücksrevolution gewidmet. Wenn genügend Menschen erkennen, dass ihr Glücklichsein "die grundlegende Währung" ist, wird eine positive Lebenseinstellung die gesamte Gesellschaft durchdringen.