Den Wendepunkt von Renaissance zum Barock erforschen Lorenzo
Ghielmi (Orgel, Cembalo), Enrico Onofri (Geige, Gesang) und Margret
Köll (Harfe) mit "Anno 1630". Alte musikalische Regeln
wurden aufgebrochen, neue geformt. Komponisten wie Claudio
Monteverdi und Girolamo Frescobaldi prägten eine ganze Generation
von Musikern. Auch die Geige erlebte in dieser Zeit eine erste
Blüte, sowohl durch technische Verfeinerung des Instruments als
auch durch Werke komponierender Violonisten wie Dario Castello. Die
drei Musiker spielen auf originalgetreuen Instrumenten und
versuchen, den Geist dieser Stücke aufzusaugen, allen voran der
Violonist Enrico Onofri. Er überzeugt durch beschwingte
Gesangseinlagen, frei nach dem Motto: "Um gut zu spielen, muss
man gut singen." Wertvoll für Liebhaber alter Musik.
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