Der Wettbewerb der Gauner - Hoppe, Hans-Hermann

Hans-Hermann Hoppe 

Der Wettbewerb der Gauner

Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft. Mit e. Vorw. v. Thorsten Polleit

Unter Mitarb. v. Thorsten Polleit u. Robin Schäfer, ausgew. v. Kurt Kowalsky
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Der Wettbewerb der Gauner

Es waren immer nur wenige Menschen, die bereit und fähig waren, Ideen zu überdenken und sie ohne Rücksicht auf persönliche Nachteile auszusprechen.
Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe ist einer der bedeutendsten Sozialwissenschaftler der Gegenwart und widmet sich in diesem Buch der Demokratie. Nach seiner Analyse vermeidet und löst nicht etwa die Demokratie gesellschaftliche Konflikte, sie ist vielmehr selbst Quelle andauernder und sich verschärfender Missstände. Sozialstaaten werden wie der Sozialismus zum Scheitern verurteilt sein.
Als Alternative bietet Hoppe die Privatrechtsgesellschaft an. Ein System, das auf Selbstbestimmung und Freiwilligkeit beruht, in dem Konflikte neutral gelöst werden und das andauernden Wohlstand schafft.
Das Modell der Privatrechtsgesellschaft ist keine Utopie. Es ist realistisch, streng durchdacht und geradezu selbstverständlich.
Das Buch ist als Einstieg in die Analysen und Ideen von Hans-Hermann Hoppe gedacht und setzt sich aus diversen Aufsätzen sowie einem Interview mit ihm zusammen.
ISBN-10: 392639658X
ISBN-13: 9783926396587

Der Wettbewerb der Gauner, von Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe, erklärt die unerträgliche Problematik des Politischen. Wer immer noch darauf hofft, dass eines Tages Politiker regieren, welche keine falschen Versprechungen machen, welche die Steuergelder nicht verschwenden, nicht in die eigene Tasche wirtschaften, sollte dieses Buch lesen. Die Parteiendemokratie wird sich nicht verändern, so der Autor. Sozialstaaten sind die Quelle gesellschaftlcher Konflikte und sich zunehmend verschäfender Missstände. Wettbewerb ist nicht immer ein Vorteil. Ein Wettbewerb im Lügen und Abkassieren, im Täuschen und Tarnen, ein Wettbewerb von in der Regel minderwertigen Menschen kann keine guten Ergebnisse hervorbringen.
Wenn, wie öfters beklagt wird, der Staat Beute der politischen Klasse sei, wird regelmäßig angeführt, dass sich die Damen und Herren Volksvertreter einen Selbstbedienungsladen eingerichtet hätten: zu hohe, unangemessene Diäten, steuerfrei Aufwandsentschädigungen, vorteilhafte Pensionsansprüche usw.. Eine derartige Kritik gleicht einem Appell an Eierdiebe, sie möchten nicht ständig das Licht im Hühnerstall brennen lassen, es kostete nur unnötig Strom und die Hühner könnten nicht mehr einschlafen.


Produktinformation

  • Verlag: Holzinger
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 91 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 91
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 151mm x 13mm
  • Gewicht: 147g
  • ISBN-13: 9783926396587
  • ISBN-10: 392639658X
  • Best.Nr.: 34001371
»Der Wettbewerb der Gauner - Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft« ist intellektuelle Gegenwehr und Lesevergnügen zugleich. (Thorsten Polleit)

"Der Wettbewerb der Gauner Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft" ist intellektuelle Gegenwehr und Lesevergnügen zugleich. (Thorsten Polleit)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.05.2012

Steuern zahlen? Da könnte ja jeder kommen!
Politisch absolut unkorrekt: Der Nationalökonom Hans-Hermann Hoppe möchte den Staat loswerden

Das Problem, an dem die Liberalen scheitern sollten, hatte Montaignes Freund Étienne de La Boétie 1574 in seinem "Discours de la servitude volontaire" so formuliert: Warum lassen es die Menschen zu, dass ihnen die Freiheit vorenthalten wird? Die Ablösung des autokratischen durch das demokratische Regime, die der politische Liberalismus vorantrieb, hat Ersteres nämlich nicht nur nicht aus der Welt geschafft, sondern nur noch deutlicher hervortreten lassen. Dem Fürsten gestattete sein politisches Monopol zwar, sich am Eigentum der Untertanen zu vergreifen, aber dieser Neigung waren Grenzen gesetzt, deren Überschreitung das Risiko der Palastrevolte, des Giftmordes und ähnlicher Unannehmlichkeiten mit sich brachte.

In einer Demokratie hingegen, die auf politischem Wettbewerb beruht, wird das populäre, aber unmoralische Begehren nach dem Eigentum anderer systematisch gestärkt: "Jede Forderung wird legitim", schreibt Hans-Hermann Hoppe, "alles kann proklamiert und beansprucht werden, und alles ist zu …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Karl-Peter Schwarz enthält sich einer Meinung und referiert nur den Inhalt dieses Buchs. Folgendes erfahren wir: Der österreichische Autor Hans-Hermann Hoppe sieht die großen Demokratien am Ende und findet das auch gut so. Für ihn haben Staaten keine Legitimität, weil sie sich selbst verwalten und alle Regeln unkontrolliert von Dritten selbst setzen. Die Illegitimität des Staates wirkt sich für Hoppe besonders krass in der Steuerfrage aus: Niemand kann dem Staat vorschreiben, wieviel Steuern er erheben kann. Die Folge sei quasi eine ungehinderte Enteignung der Bürger. Oder, wie Schwarz den Autor zitiert: "Diebstahl und Räuberei". Schwarz äußert dazu wie gesagt keine Meinung, hat aber auch nichts daran auszusetzen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Thorsten Polleit, Jahrgang 1967, ist seit 2003 Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management. Seine Interessen- und Forschungsschwerpunkte sind monetäre Ökonomik, Kapitalmarkttheorie und insbesondere die Österreichische Schule der Ökonomik. Er ist Mitglied der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft, des Forschungs-Netzwerks Research on Money in the Economy (ROME) und Adjunct Scholar of the Faculty of the Ludwig von Mises Institute in Auburn, Alabama.

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