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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013 |
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Midlifecrisis Emma ist 53 Jahre alt und seit mehr als 25 Jahren mit Georg verheiratet. Georg ist selbstständiger Architekt und Emma kümmert sich neben Haushalt, Mann und Tochter um die Buchhaltung und allen anderen " Büraokram " . Doch ihre Ehe und ihr Leben stecken in einer Sackgasse. Georg interessiert sich nicht für seine Familie, sondern nur für sich selbst und auch Tochter Lilly geht ihrer eigenen Wege. Während eines Urlaubs in Nizza, wo Lilly lebt und studiert, wird Emma endlich klar, dass es so nicht weiter gehen kann. In ihrem Leben muss sich dringend etwas ändern. Unterstützung erfährt sie hierbei durch ihre scheinbar sehr selbstbewusste und lebensfrohe Freundin Nora aus Studienzeiten. So entdeckt sie neben der Tatsache, dass es noch andere attraktive, interessante Männer gibt , auch ihr Faible für Düfte und Parfums wieder. Die Grundidee zu diesem Unterhaltungsroman bietet nichts Neues und bedient viele Klischees, die aber mit einem Augenzwinkern, einem Schuss Ironie und Humor zu nehmen sind. Die Charaktere sind zum größten Teil ganz gut gelungen und bieten zahlreiche Facetten. Allerdings ging mir Emma mit ihren ewigen Selbstzweifeln zeitweise ein wenig auf die Nerven. Und auch Lilly war mir unsympathisch und konnte mich nicht überzeugen. Ihr Handeln und Denken war für mich einfach zu unglaubwürdig. Der Handlungsablauf selbst hat so gut wie keine Überraschungen geboten. Das Meiste war vorhersehbar. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen schlicht und flüssig zu lesen. Die wenigen Szenen, in denen Emma in ihrer Duftliebhaberei schwelgt sind recht ansprechend und heben sich meines Erachtens deutlich vom Rest ab. Ich konnte hier die Atmosphäre ein wenig spüren und riechen.Wohingegen mich die fast schon vulgäre Sprache in Bezug auf die " Männlichkeit " im Gespräch zwischen Nora und Emma ( z.B. Seite 94 ) sehr gestört hat. Das war meines Erachtens völlig überflüssig. Das Cover ist zwar ansprechend gestaltet, mir fehlte jedoch der Bezug zur Geschichte. Eine Fahrt im Schlauchboot oder ähnlichem, sowie eine Szene mit Campingwagen oder dergleichen kommen schlichtweg in der Story nicht vor. Der Titel hingegen ist in seiner Doppeldeutigkeit gut gewählt. Insgesamt handelt es sich hier in meinen Augen also um einen typischen Frauenroman, der ein paar kurzweilige Lesestunden ohne großen Tiefgang bietet und sich zum Relaxen und Entspannen für zwischendurch eignet. |
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| Bewertung von Marie1 aus der Nähe von Stutgart am 22.10.2012 | |
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. . Emma und Georg sind schon seit ewigen Zeiten verheiratet und leiten gemeinsam eine Firma. Eine Tages machen sie sich wieder einmal auf den Weg ins französische Nizza, um ihre Tochter Lilly, die dort studiert, zu besuchen. Bereits auf der Fahrt kommt es zu Reibereien und gegenseitigen Beleidigungen. In Nizza angekommen, erfährt Emma, dass Georg im noblen Hotel Negresco ein Zimmer gemietet hat. Und dass, obwohl es mit der Firma alles andere als rosig aussieht. Tochter Lilly befindet sich außerdem, nicht wie erwartet, in ihrer Studentenwohnung, sondern überraschenderweise im Krankenhaus. Als Emma dann auch noch den charmanten David vorfindet, versteht sie die Welt nicht mehr. Wás geht hier vor? Außerdem trifft sie ihre Jugendfreundin Nora wieder und lernt das Leben von einer ganz anderen Seite kennen. Mit dem hübschen Lavendelbauern David, dem scheinbar schüchternen Paul und ihrem Ehemann Georg buhlen drei Männer um ihre Gunst. Für wen wird sie sich am Ende entscheiden? Ich meinte, dies von Anfang an schon vorauszusehen, aber der Schluss war tatsächlich ganz anders als ich es erwartet hatte. Fast etwas zu glatt und harmonisch, aber das haben solche Bücher ja bekanntlich an sich. Dieses Buch von Tessa Henning ist wirklich super amüsant und spritzig geschrieben. Ich liebe diese Art des Erzählens besonders. Als großer Südfrankreich-Fan habe ich schon viele Urlaube in der Nähe der Parfümstadt Grasse verbracht und konnte mich deshalb wohl besonders gut in die Geschichte hineinversetzen. Ich sah die Lavendelfelder quasi direkt vor meinem geistigen Auge und konnte diese fast riechen. Auch war ich schon mehrmals in der beschriebenen Parfümfabrik in Grasse, wo es wirklich die tollsten Düfte zu kaufen gibt. Und wenn man die Umgebung kennt, von der ein Buch handelt, finde ich dies umso spannender. Dieses Buch lässt einen aus dem Alltag abtauchen und die Zeit vergessen. Eigentlich eine richtige Urlaubslektüre. Das Cover hat mich auch sehr angesprochen. Passt zwar nicht wirklich zum Inhalt, aber ich finde es total witzig. Dieses Buch ist mir 5 Sterne wert! |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 23.08.2012 |
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Noch bevor Emma und ihr Mann Georg zu ihrer Tochter Lilly nach Nizza aufbrechen, schwant Emma das diese Reise sich wie so viele andere entwickeln würde. Nervig. Zusammen mit Georg zu verreisen lässt irgendwie gar keine Urlaubsstimmung aufkommen. Ständig ist er am herumnörgeln, da passt erst die Unterbringung des Gepäcks nicht und dann Emmas grottenschlechter Fahrstil. In Nizza angekommen wird’s noch schlimmer, Georg buchte das beste Hotel am Ort, obwohl die Eheleute sich mit ihrem Architektenbüro gerade auf einer finanziellen Talfahrt befinden. Auch zu ihrer gemeinsamen Tochter hat Georg keine Lust sogleich vorbeizuschauen. Doch auch Emma erlebt ihr blaues Wunder, darf sie doch ihre sonst so artige Tochter aus der Klinik abholen, nachdem diese, statt ihre Eltern zu begrüßen, lieber auf einer Modelparty war, und etwas zu tief ins Glas geschaut hat. Da kommt läuft Emma, nur durch Zufall, ihrer früheren Freundin Nora über den Weg. Zusammen mit dieser wird die dreiundfünfzigjährige endlich ihr Leben umkrempeln. Ich neige nicht dazu Bücher nicht zu Ende zu lesen, aber seit Seite 50 dachte ich ernsthaft darüber nach und ab der Seite 150 war es dann wirklich vorbei mit meiner Geduld. Es liegt wahrscheinlich an mir. Ich dachte ich doch das Tessa Hennig eine ebenso lockere, teilweise nachdenkliche, auf jeden Fall aber unterhaltsame Geschichte wie in „Elli gibt den Löffel ab“ erzählt. Oder etwas in der Art von „Der Club der Teufelinnen“. Leider war das in meinen Augen nicht der Fall. Gestört haben mich diese unerträglichen Schuldzuweisungen aller Protagonisten. Fast ausschließlich jeder badet nur in Selbstmitleid und gibt dem jeweiligen Partner direkt oder indirekt die Schuld. Beispiel Emma: Als diese ihren Mann kennenlernt weiß sie dass dieser ein rechthaberischer Egozentriker ist, der den Hang hat über seinen Verhältnissen zu leben. Erst nach zwanzig Jahren Ehe fällt ihr auf, das er sie nur benutzt. Es erscheint mir unglaubwürdig. Georg wird einzig und allein auf seine schlechten Eigenschaften reduziert und dieser werden wiederum auf jeder dritten Seite ausführlich geschildert, zwischendurch rechnet aber Nora mit Emma, Emma mit Lilly, Lilly mit ihren Eltern….. ab. Da kommt nicht wirklich Lesegenuss auf. Schade. |
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| Bewertung von osteeflunder aus Ostseebad Kühlungsborn am 14.08.2012 | |
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Tessa Henning ist immer wieder gut, sehr gut sogar. All ihre Bücher sind voller Humor und Witz geschrieben. Emma verduftet- herrlich geschrieben. Emma hat alles satt, ihren Mann, die nervige Geschäftswelt- also Mut , mach was Neues aus deinem Leben, denkt sie und fährt nach Frankreich. Ihre Freundin, eine Malerin - herrlich skurill und doch ernst beschrieben - deren Bilder sehe ich vor meinen Augen - Sehnsuch nach den Lanvendelfeldern und deren unverwechselbar toller Geruch entsteht vor meinen Augen und in der Nase. Emmas neue Bekanntschaften, der Bruch mit ihrem Ehemann, ihre Tochter, die in Frankreich nicht , wie immer angenommen studiert- herrlich beschrieben. Dieses Buch konnte ich nicht aus den Händen legen. Ich freue mich schon jetz auf das nächste Buch von Tessa Henning - und vielleicht auch mal ein Film ? Wäre toll. |
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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 06.06.2012 |
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Kurze Inhaltszusammenfassung: Emma ist knapp über 50 und befindet sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben: Ihre Tochter Lilli studiert in Nizza und genießt das Leben in vollen Zügen, ihr Mann Georg lässt seinen Frust über seinen beruflichen Misserfolg an ihr ab und flirtet gerne mit jungen, hübschen Damen und Emma selbst realisiert, dass sie ewig kein eigenes Leben mehr geführt hat und versucht dies nun zu verändern. Meine Meinung zum Buch: Die Autorin beschreibt die einzelnen Charaktere und Situationen sehr detailliert und mit einer gewissen Prise an Ironie. In der zweiten Hälfte des Buches finde ich allerdings die negative Kritik an Emmas Ehemann Georg schon etwas zu dominierend. Besonders gut gelungen finde ich die Szenen, in denen sich Emma mit der Kunst der Düfte und der Kreation eines eigenen Parfums beschäftigt. Hier hätte ich gerne noch mehr davon gelesen, denn die Autorin beschreibt die Lavendelfelder und die Wirkung der Düfte, aber auch Noras Kunstwerke sehr eindrucksvoll, sodass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mit den beiden Damen in Frankreich im Lavendelfeld zu stehen. Positiv ist auch, dass Emma ihr Leben verändern möchte und auch keine halben Sachen macht, sondern zugleich in mehreren Lebensbereichen Veränderungen vornimmt, zB in ihrer Wohnsituation, in Sachen Liebe, Beruf und sich auch wieder eigene Interessen und Hobbies sucht. Etwas unrealistisch finde ich, in welchem Tempo sie dies alles schafft und wie gut Emma plötzlich bei Männern, vor allem auch bei einem 20 Jahre jüngeren Mann, ankommt, obwohl sie lediglich ein teures Kleid gekauft hat – das lag dann wahrscheinlich an ihrer neuen Ausstrahlung. Auch die Wiederaufnahme ihrer Freundschaft zu ihrer Jugendfreundin Nora klappt auf Anhieb und gibt ihr positive Energie und Mut, ihre Situation zu verändern. Zu ihrer Tochter Lilli ist Emma, meiner Meinung nach, zu streng, denn Jugendliche sollen sich neben dem Studium auch amüsieren dürfen – und wenn man schon in Nizza studiert, wäre es auch schade, nur in der Studentenwohnung zu sitzen und zu studieren. Titel und Cover: Der Titel mit dem Wortspiel hat mir sehr gut gefallen und auch das Cover ist optisch ansprechend und mit dem Guckloch interessant gestaltet, allerdings haben die dargestellten Personen und die Situation am Cover für mich keinen Bezug zum Buch, sondern sind eher irreführend. Mein Fazit: Emma verduftet ist ein sehr kurzweiliges Buch, gut geeignet zum Lesen im Liegestuhl in der Sonne oder im Schwimmbad mit ein paar Gedankenanstößen über die Veränderungen im Leben einer Frau um die 50, aber nicht zu anspruchsvoll. |
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Bewertung von melange aus Bonn am 03.06.2012 |
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Zum Schluss geht der Story der Duft aus Zum Inhalt: Als Emma mit 53 Jahren feststellen muss, dass ihr Mann sie nicht mehr schätzt, die gemeinsame Firma pleite ist und Tochter Lilly sich nicht mehr nach Mamas Rat richtet, bricht sie mit Hilfe einer alten Freundin und einem jugendlichen Bekannten aus ihrem Leben aus. Zur Freude des Lesers findet dieser Ausbruch in der schönen Umgebung Südfrankreichs statt. Zum Cover: Auch wenn weder Paddelboot noch Urlaub mit dem Wohnmobil eine Rolle im Roman spielen, zeigt das Cover schön die Urlaubsstimmung, in die man als Leser verfällt. Gelungen sind dabei besonders der Ausschnitt und das daraus resultierende doppelte Titelbild. Meine Meinung: Nach charmantem Beginn verliert die Geschichte etwa ab der Hälfte immer mehr an Schwung, um zum Ende hin nur noch zu kreisen und leider viel zu vorhersehbar ins Ziel zu taumeln. Was am Anfang lustig und amüsant zu lesen und mit einer sympathischen Hauptperson gesegnet war, geriet nach der xten Wiederholung erst langweilig und schließlich fast ärgerlich. Ich fragte mich schon, wie eine intelligente, fantastisch aussehende, kluge und liebevolle Frau 20 Jahre mit Scheuklappen durch ein Leben läuft und immer wieder Entschuldigungen für ihren Mann findet, um dann so aufzudrehen und heimzuzahlen, dass es auch wieder unglaubwürdig wird. Auch sonst waren die Handlungen Emmas nicht immer stringent: Einerseits sparsam und Angst vor der Pleite, andererseits wird mal eben ein Fummel im Wert eines alten Gebrauchtwagens gekauft - für einen Abend! Einerseits hausbacken, andererseits obszöne Wortwahl. Dennoch war "Emma verduftet" lange ein schöner Spaß, erst als das Gefühl aufkam, es wird nur noch eine Schippe mehr auf die "Mein Mann ist ein Schwein, und zwar ein komplettes"-Halde gelegt und dafür der "Emma hat für alles eine Lösung und tolle Männer stehen auf sie"-See immer tiefer gegraben, hatte ich irgendwann genug von der Schwarz-Weiß-Malerei der Figuren. Ein Aspekt von Emma hätte dafür gerne ausgebaut werden können: Die Kunst, ein Parfum zu kreieren und die perfekte Nase zu haben, - dieser Teil der Geschichte hätte länger dauern dürfen. Fazit: 50 Seiten zu lang, zum Teil zu eindimensional gezeichnete Figuren, aber viel Wortwitz und ein schöner, landschaftlicher Hintergrund. 3 Sterne |
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| Bewertung von leseratte1310 aus Niederrhein am 26.05.2012 | |
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Emma, 53 Jahre alt, besucht mit ihrem Gatten Georg die Tochter Lilly, die in Nizza studiert. Georg – Architekt - und Emma habe eine gemeinsame Firma, die aber nicht so gut läuft. Auf dem Weg nach Nizza meckert Georg nur rum. Emma kann ihm nichts recht machen. Als sie in Nizza ankommen und ihr Mann im Negresco übernachten will – ein echter Luxusschuppen – ist Emma geschockt. Den Luxus können sie sich eigentlich gar nicht leisten, denn die Firma ist fast pleite. Georg hat auch keine Lust Tochter Lilly zu besuchen, also fährt Emma alleine. Lilly ist nicht da und ihre Mutter veranlasst die Hausmeisterin, sie in die Wohnung zu lassen. Dort herrscht Chaos. Mutter schläft erschüttert ein. Als sie aufwacht, steht plötzlich ein Mann vor ihr. Sie erfährt von ihm, dass er David heißt und ein Freund von Lilly ist, die gerade im Krankenhaus ist. Sie fahren ins Krankenhaus. Vom Arzt erfährt Emma, dass Lilly viel zu viel Alkohol zu sich genommen hat. Emma versteht die Welt nicht mehr. Als ihr Mann mit einer Russin unterwegs ist, angeblich geschäftlich, sucht Emma anderweitig Beschäftigung, trifft nach vielen Jahren eine alte Freundin wieder. Das bringt dann den Stein ins Rollen. Emma denkt über ihre Ehe nach und ihr ganzes Lebenskonzept wird mit einem Mal über den Haufen geworfen. Flott zu lesen, eine nette Story. Genau die richtige Urlaubslektüre. |
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| Bewertung von bellalotte am 24.05.2012 | |
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Schon das schön und mit dem Guckloch besonders gestaltete Cover (wenngleich dieses keinen Bezug zur eigentlichen Geschichte hat) verspricht - hier gibt es einen Frauenroman zu lesen. Eine Frau in den 50ern merkt plötzlich, dass ihr bisheriges Leben doch nicht das Leben war, welches sie auch weiterhin leben möchte. Und nun soll sich daran etwas ändern. Der Schreibstil von Tessa Hennig gefällt mir sehr gut, er ist flüssig zu lesen und lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonsiten allesamt gut dargestellt, entstehen von selbst vor dem inneren Auge. Etwas Selbstmitleid, etwas Romantik, Urlaubsfeeling, Träume. In der einen oder anderen Situation erkennt sich sicherlich jede Frau im mittleren Alter wieder und das macht das Buch so liebens- und lesenswert. Ein kurzweiliger Roman für den Urlaub oder laue Stunden im Garten. |
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| Bewertung von regenbogen aus Altdorf am 17.05.2012 | |
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C´est la vie Emma und ihr Mann Georg haben ein Architekturbüro. Tochter Lilly studiert in Nizza. Doch plötzlich stellt Emma fest, daß in ihrem Leben nichts mehr so ist, wie es sein soll. Ihr Mann Georg nörgelt ständig herum und Emma versucht nur, es ihm recht zu machen. Bei einem Besuch in Nizza bei ihrer Tochter Lilliy muß sie feststellen, daß diese lieber Model werden will, anstatt zu studieren. Als sie ihre frühere Studienfreundin Nora trifft, beginnt Emma über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Sie stellt fest, daß nichts mehr in Ordnung ist. Plötzlich kommt der Lavendelbauer David ins Spiel und endlich entdeckt Emma ihre alte Lebenslust wieder. Auch Paul, Noras Bruder,spiel jetzt wieder eine Rolle in ihrem Leben. Bis zu einem Happyend gibt es jedoch noch einige Hürden zu überwinden. Das Cover finde ich super. Besonders die Aufmachung der ersten Seite. Man kann im Hintergrund die Lavendelfelder erahnen. Der Roman ist unterhaltsam geschrieben, hat mir sehr gut gefallen. Es ist gewiß nicht der letzte Roman von Tessa Henning den ich lesen werde. Die Landschaft ist toll beschrieben und ich konnte die Lavendelfelder förmlich riechen. Eine nette Geschichte zum Entspannen. |
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