Erinnerungen eines Soldaten aus den Feldzügen der Königlich - deutschen Legion
Friedrich Lindau erlebte 1806 die Kapitulation seiner Heimatstadt
Hameln. Er beschreibt die Zeit unter französischer Besatzung, seine
Flucht nach England, wo Lindau sich der Königlich-deutschen Legion
anschloss. Die Legion war eine Einheit deutscher Soldaten, die in
britischem Sold stand und auf Befehl des englischen Königs Georgs
III 1803 gegründet worden war. Sie existierte bis 1816 und kämpfte
während der gesamten Zeit der napoleonischen Besetzung Deutschlands
gegen die Franzosen. Friedrich Lindau beschreibt eindrucksvoll das
Leben als Soldat, die Schlachten, Plünderungen und Entbehrungen. Er
kämpft unter anderem bei Badajoz, Albuera, Salamanca und Vittoria
und in der Entscheidungsschlacht bei Waterloo. Hier kämpft Lindau
an zentraler Stelle bei der Verteidigung des Bauernhofes 'La
Haye Sainte' bis ihm und seinen Mitkämpfern die Munition
ausgeht. Dieses Buch entspricht weitestgehend dem Original von
1846, ist allerdings der besseren Lesbarkeit wegen nicht in
altdeutscher Schrift gedruckt. Es ist ergänzt um 6 Schlachtpläne
(darunter eine Ausschnittvergrößerung) sowie einen Anhang mit
Beschreibungen einiger Schlachten (aus: Woerl: 'Geschichte der
Kriege von 1792 - 1815 mit Schlachten-Atlas' - erscheint
demnächst als Faksimile im Aurel Verlag). Ergänzt um 6
Schlachtpläne (davon eine Vergrösserung). Anhang: Beschreibungen
einiger Schlachten