10 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
Nicht lieferbar
Nicht lieferbar
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Kundenbewertungen

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(9)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Josy aus Weiden am 27.01.2013 ***** ausgezeichnet
Im ersten Handlungsstrang des Buches erzählt Tatiana de Rosnay von einem zehnjährigen jüdischen Mädchen namens Sarah aus Frankreich, das zusammen mit ihrer Familie eines Nachts im Jahre 1942 von der französischen Polizei festgenommen wird. Allerdings versteckt Sarah ihren kleinen Bruder zuvor in einem Wandschrank, den Schlüssel dazu hält sie fest in ihrer Hand, und verspricht ihm: "Ich hol dich später raus". Zu dem Zeitpunkt hat sie noch keine Ahnung was mit ihren Eltern und ihr selbst passieren wird. Grausam und menschenverachtend werden sie und unzählige andere Juden von der Sammelstelle, in der sie einige schreckliche Tage verbirngen mussten, von Deutschen Soldaten nach Osteuropa in ein Vernichtungslager deportiert. Die Zustände im Lager übertreffen jegliche Vorstellungskraft des Lesers, beispielsweise berichtet die Autorin, wie den kleinen Kindern die Ohrringe abgerissen werden und daraufhin das ganze Ohr anfängt zu Bluten. Jedoch gelingt Sarah nach einiger Zeit die Flucht. Die Erinnerungen an ihren kleinen Bruder und an ihre verlorenen Eltern prägen ihr ganzes Leben.
Im zweiten Handlungsabschnitt ist die amerikanische Journalistin Julia Jarmond beauftragt worden, einen Artikel über die Jundendeportation zu schreiben. Dabei stößt sie auf die Vergangenheit von Sarah und stellt weitere Nachforschungen an.
Die berührende Geschichte, deren Hintergrund erschreckend real ist, hat mich in ihren Bann gezogen. Die Grausamkeiten des Nationalsozialismus werden einem durch dieses Buch bewusst. "Sarahs Schlüssel" würde ich jedem weiterempfehlen, da es eine Geschichte ist, die man niemals vergessen wird.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von pongo13 aus Osnabrück am 22.11.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch wurde von Tatiana de Rosnay geschrieben und spielte in der Zeit als die Juden verfolgt wurden und zugleich in der Gegenwart. In dem Buch geht es um ein jüdischen Mädchen namens Sarah, dessen Geschichte im Buch nicht kursiv also "gerade" gedruckt wurde. Gleichzeitig wird von einer Reprterin, namens Julia Jarmond berichtet, die die Aufgabe bekommt einen Artikel über die Judenverfolgung zuschreiben. Die Geschichte von Julia wurde kursiv gedruckt. Irgendwann, ungefähr ab der Mitte, findet Julia etwas über Sarah heraus. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Mir hat das Buch gut gefallen, denn es ist wirklich sehr spannend und auch manchmal traurig, besonders das Ende. Diese Wechselkombination der beiden Geschichten ist meiner Meinung nach sehr gut, denn es fühlt sich an, als wäre man Mittendrin. Insgesamt gebe ich dem Buch eine 1 (sehr gut), weil ich das Ende als sehr gelungen einstufe, die Geschichte sehr spannend, traurig und mitreißend zugleich.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von pongo13 aus Osnabrück am 22.11.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch wurde von Tatiana de Rosnay geschrieben und spielte in der Zeit als die Juden verfolgt wurden und zugleich in der Gegenwart. In dem Buch geht es um ein jüdischen Mädchen namens Sarah, dessen Geschichte im Buch nicht kursiv also "gerade" gedruckt wurde. Gleichzeitig wird von einer Reprterin, namens Julia Jarmond berichtet, die die Aufgabe bekommt einen Artikel über die Judenverfolgung zuschreiben. Die Geschichte von Julia wurde kursiv gedruckt. Irgendwann, ungefähr ab der Mitte, findet Julia etwas über Sarah heraus. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Mir hat das Buch gut gefallen, denn es ist wirklich sehr spannend und auch manchmal traurig, besonders das Ende. Diese Wechselkombination der beiden Geschichten ist meiner Meinung nach sehr gut, denn es fühlt sich an, als wäre man Mittendrin. Insgesamt gebe ich dem Buch eine 1 (sehr gut), weil ich das Ende als sehr gelungen einstufe, die Geschichte sehr spannend, traurig und mitreißend zugleich.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Schwammie aus Osnabrück am 22.11.2012 ***** ausgezeichnet
Sarah und ihre Familie werden wegen ihrer jüdischen Religion in ein Konzentrationslager gebracht. Ihren Bruder Michel versteckt sie im Schrank. Im KZ wird sie von ihren Eltern getrennt. Zusammen mit ihrer Freundin schafft sie es aber zu fliehen. Sie will nach Paris zurück um ihren Bruder zu holen. 50 Jahre später macht sich die Journalistin Julia auf die Suche nach Sarah.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es zeigt gute Einblicke von den schlimmen Ereignissen im Konzentrationslager. Man kann die Situationen gut nachvollziehen. Trotz traurigen Situationen ist es ein schönes Buch und es ist gut zu lesen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von UrbanMoose aus Gent am 26.07.2011 ***** sehr gut
Ich bin dankbar, dass mir eine Kollegin dieses Buch gab, denn selber hätte ich bei dem Inhalt wohl nicht danach gegriffen. Es ist keine Kriegsgeschichte, sondern eine, die von Geschwisterliebe erzählt. Sie handelt von der tapferen, kleinen Sarah, die alles daran setzt, ihren Bruder zu retten. Man schließt das Mädchen sofort ins Herz, bewundert ihren Mut und leidet mir ihr.

Der Autorin ist es gelungen, die Spannung stets aufrecht zu erhalten. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Blick in Sarahs Vergangenheit, der (über ein paar Kapitel) parallel zu der Gegenwart und Julias Erlebnissen läuft, länger anhielt.

Bis zu dem Punkt, an dem der Leser an Sarahs Schicksal teilhaben mag, scheint mir die Geschichte glaubwürdig. Dies ändert sich jedoch, als in der Gegenwart weitererzählt wird, in der Julia versucht herauszufinden, was mit Sarah und ihrem Bruder Michel geschehen ist.

Zuviele Zufälle treffen hier aufeinander, die die Geschichte unglaubwürdig wirken lassen: als Julia den Auftrag bekommt, über "Vel D'Hiv" zu schreiben, findet sie ein schreckliches Geheimnis heraus, das gleichzeitig den persönlichen Link zu Sarahs Geschichte formt. Die Recherche gestaltet sich als geradezu leicht: entweder trifft sie auf Augenzeugen aus der Kriegszeit oder lernt sie Leute kennen, die die richtigen Beziehungen haben und ihr weiterhelfen können. Julias Schwiegervater hütet ein Geheimnis, welches perfekt ins Puzzle passt. Hinzu kommt, dass Julia fieberhaft daran arbeitet, die Wahrheit ans Licht zu bringen, dass sie dabei sogar ein Leben riskiert.

Trotzdem will man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin verzichtet auf ein dramatisches Happy End, oder überlässt zumindest dem Leser zu entscheiden, ob die Geschichte glücklich ausgeht.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von sternchen_betti aus Raunheim am 02.05.2011 ***** ausgezeichnet
Wunderschönes trauriges Buch! Es zieht einen in seinen Bann und man möchte es gar nicht mehr zur Seite legen! Traurig, berührend und gleichzeitig ergreifend! Einfach fantastisch!

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von olgica am 01.02.2010 ***** ausgezeichnet
Paris 1942. Sarahs Familie wird eines Julimorgens von der französischen Polizei geweckt und erhält den Befehl mitzukommen. Sarah sperrt ihren 4jährigen Bruder in den Wandschrank um ihn vor der Polizei zu beschützen und nimmt den Schlüssel mit. Sie glaubt, dass sie und ihre Eltern bald zurückkommen können. Doch die Familie ist jüdischen Glaubens und wird nach einem mehrtätigen Aufenthalt in der Radsportarena Vélodrome d'Hiver in ein Lager außerhalb der Hauptstadt verbracht. Um ihren Bruder zu retten beschließt Sarah zu fliehen. 2002 erhält die in Paris lebende amerikanische Journalistin Julia den Auftrag einen Artikel über die Deportierung der über 12.000 französischen Juden am 16.07.1942 zu schreiben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf das ungeklärte Schicksal der 10jährigen Sarah Starzynski das sie nicht mehr loslässt. Auch die Familie ihres Mannes Bertrand hat ein Geheimnis das mit Sarah in Verbindung zu stehen scheint.

Tatiana de Rosnay hat für ihre anrührende wie spannende Geschichte sauber recherchiert. Die Deportierung ist eine der schwärzesten Flecken in der französischen Geschichte, da sie zwar von den Nazis geplant, aber von der französischen Polizei ohne Widerstand ausgeführt wurde. Die Autorin wählte für ihr Buch das fiktive Schicksal der 10jährigen Sarah und macht damit eines der in Wirklichkeit 6 Millionen Opfer des Nationalsozialismus greifbar. In der ersten Buchhälfte wird abwechselnd aus der Sicht des Mädchens und aus der Perspektive von Julia berichtet, was das Lesen besonders spannend macht. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und regt aufgrund des realen Hintergrunds gleichzeitig auch zum Nachdenken an.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Thorsten Kneuer [thorlac] aus Franken am 07.06.2009 ***** ausgezeichnet
Tatiana de Rosnay hat eine bewegende, tief ergreifende Geschichte geschaffen. Sie zeichnet dem Leser die grausame Realität der Shoah in eindrücklichen Bildern vor Augen, wie diese auch vor Frankreich nicht Halt machte, wie sich ihre menschenverachtende Brutalität entlud in der fürchterlichen Verfolgung und der Inhaftierung in Lagern wie Pithiviers und Beaune-la-Rolande, bevor von dort der Todeszug nach Auschwitz rollte. De Rosnays erschütternde Erzählung unterstreicht die französische Mitschuld an der Ermordung und Deportation der Juden in Europa, eine Tatsache, die erst von der Regierung Chirac Jahrzehnte später eingeräumt wurde. 55000 ausländische und 25000 französische Juden wurden in Frankreich unter dem Vichy-Regime Opfer der "Endlösung". De Rosnay erzählt die Geschichte zweier Familien, die durch Tod, Kummer und ein trauriges Geheimnis miteinander verbunden sind. Einen Roman über den Holocaust zu schreiben, stellt für einen Schriftsteller eine große Herausforderung dar. Das Leiden und die Ermordung so vieler Unschuldiger darf durch schriftstellerische Fiktion niemals verringert werden. Die Wahrheit der furchtbaren geschichtlichen Ereignisse hat unbedingt ethischen Vorrang vor jeglicher Fantasie. De Rosnay gelingt dies hervorragend mit einer erschütternden und fesselnden Geschichte. Mit großer Sensibilität erzählt sie von herzzerreißendem Verlust, grausamen Widrigkeiten, Schuld und Erlösung. So ist "Sarahs Schlüssel" ein aufschlussreicher, aufrüttelnder und vor allem zutiefst bewegender Roman. Eine Geschichte, die man nie mehr vergisst.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Christa Croonenbroeck aus Tönisvorst am 19.12.2008 ***** ausgezeichnet
Ich habe "Sarahs Schlüssel" gerade zu Ende gelesen und stehe och
ganz unter dem Eindruck dieser großartigen, berührenden Geschichte,
die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Es ist eins
der besten Bücher über das Thema der Judenverfolgungen, das
ich bis heute gelesen habe. Danke an die Schriftstellerin!

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von unbekanntem Benutzer am 14.05.2008 ***** ausgezeichnet
Ein Buch mit Tiefgang, das man unbedingt lesen sollte. Es ist nicht wie andere Roman, die über den zweiten Weltkrieg berichten. Die Geschichte eines Mädchen, das 1942 als Jüdin zusammen mit ihren Eltern festgenommen wurde, ist geschickt mit der heutigen Zeit verknüpft. Und es werden nicht nur die Ereignisse von 1942 erzählt und reflekiert, sondern auch heutige Probleme eingestrickt. Eine Vorstellung, die man nicht begreifen kann, bleibt: Wie grausam können Menschen sein?!?! Aber man spürt auch die Hoffnung, denn 1942 gab es nicht nur Menschen, die mitgemacht haben beim Verrat an den Juden, sondern auch viele, die versucht haben zu helfen.

8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop