Bodenständige fränkische Schlitzohren findet man zuhauf in dem Buch
"Fränkischa Frecker". Was auf den ersten Blick als böser
Titel erscheint, ist in Wahrheit eine Anerkennung, die denen zuteil
wird, die durchtrieben und mit viel Witz eine Situation meistern.
Unter diese Gattung fällt zum Beispiel der Opa, der wegen einer
Pflegeversicherung die ganze Familie in Atem hält. In den elf
Geschichten und vielen Gedichten geht's auch mal zum
Discounter, und da kann man genauso viel erleben wie beim Kauf
eines Lodenmantels in einem altehrwürdigen Kaufladen. Wenn dort
allerdings der Johann der Besitzer ist, sollte man schon aufpassen,
was man angedreht bekommt. Auch die Katze vom Roland und der Resi
ist, genau wie ihre Besitzer, schon etwas gewöhnungsbedürftig. Aber
eines ist allen gemein: Sie sind fröhliche und meist auch
liebenswerte "fränkischa Frecker", genau wie die beiden
Buben vom Titelbild des elften Buches.
Wilhelm Wolpert, geboren 1937, ist durch seinen fröhlich-frechen Schreibstil zu einem der populärsten fränkischen Autoren geworden. Er engagierte sich auch als Sänger, Komponist und Texter. Seit über 40 Jahren ist er auf der fränkischen Mundartbühne zu Hause.
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