Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und
verfallener Gebäude. Diesmal gerät
der »verlorene Ort« Beelitz-Heilstätten in seinen Fokus. Die
zwischen 1898 und 1930 errichteten Arbeiter- Lungenheilstätten mit
60 Gebäuden bilden eine der größten Krankenhausanlagen im Berliner
Umland.
Zur Zeit seiner Erbauung ein hochmoderner Komplex ist dieser Ort
heute noch immer ein gesamtarchitektonisches Denkmal, doch längst
nicht vor Verfall geschützt. »Lost Places Beelitz-Heilstätten«
konzentriert sich nicht nur auf die Totalen der Hallen, Gänge und
Flure, sondern entdeckt, wie schon in den Bänden zuvor, die
reizvollen Details, die durch das fotografische Spiel mit Licht,
Schatten und Formen und den archäologischen Blick zu einem
ästhetischen Gesamtgenuss werden.
»Vier Bücher, alle mit stimmungsvollen Schwarz-Weiß-Fotografien, hat Marc Mielzarjewicz schon gemacht. Aus den Bildern spricht leise Melancholie. Die Bilder dokumentieren, was bleibt, wenn der Mensch verschwunden ist.« (Susanne von Schenck, Deutschlandradio Kultur, 7. Juli 2012) »Prächtige Arkaden, riesige Speisesäle: Vor rund hundert Jahren waren die Beelitzer Heilstätten der Luxuskurort für Berliner. Mittlerweile ist die Oase, in der Hitler behandelt wurde und Honecker Zuflucht fand, ein verlassener Ort. Der Fotograf Marc Mielzarjewicz hat den Zauber des Verfalls auf faszinierende Bilder gebannt.« (SPIEGELonline einestages, 8. November 2011)
Marc Mielzarjewicz, geb. 1971 in Halle, Studium der Wirtschaftswissenschaften. Mielzarjewicz fotografiert seit Mitte der 80er Jahre mit Schwerpunkt Architektur- und Detailfotografie, marode (Industrie-)Architektur, Ausstellungen zum Thema Industrieromantik. Er lebt heute in Halle und arbeitet in Leipzig
5 Marktplatz-Angebote für "Beelitz-Heilstätten" ab EUR 18,88