Ein Glückskind - Buergenthal, Thomas

Thomas Buergenthal 

Ein Glückskind

Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand

Übersetzer: Röckel, Susanne
Broschiertes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Ein Glückskind

Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt, weil sie jüdisch ist. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten "Todesmärsche" im eiskalten Winter 1944/45.
Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er als "Maskottchen" der polnischen Armee den Kampf um Berlin mit, kommt schließlich in ein Waisenhaus und findet auf wundersame Weise seine Mutter wieder.
Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit, erzählt Thomas Buergenthal seine Kindheitsgeschichte und überdies, wie er zunächst in Deutschland bei seiner Mutter, später in den USA ein neues, "zweites Leben" beginnt.

Produktinformation


  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 271 S.
  • Seitenzahl: 272
  • Fischer Taschenbücher Bd.17385
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 125mm x 20mm
  • Gewicht: 265g
  • ISBN-13: 9783596173853
  • ISBN-10: 359617385X
  • Best.Nr.: 23319696
"Glückskind'ist ein Buch, das einen umhaut: den, der noch nie ein Buch über den Holocaust gelesen hat, ebenso wie den, der sie alle gelesen hat. Überall, solange es Kinder gibt, Menschen essen müssen und leben möchten, wird man die Geschichte von Thommy, den der damals mächtigste Staat Europas umbringen wollte, verstehen und nicht mehr vergessen. (...) Indem sich'Glückskind'auf die Perspektive eines Kindes verlässt, gewinnt das Buch eine ganz besonders direkte, schlichte und ergreifende Qualität, beim Lesen spürt man aber auch die unmittelbare Energie und Lebensgier des kleinen Jungen." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1.4.2007)

"Buergenthal schreibt die Geschichte seines ersten Lebens, seines vielfachen knappen Überlebens sachlich, aber nicht trocken auf. Er vermeidet Pathos, er klagt nicht an. Die Geschichte eines Kindes mitten in der Menschheitskatastrophe."(Süddeutsche Zeitung, 14.5.2007)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.05.2007

Das Glück des Lagerkindes
Die Erinnerungen des UN-Richters Thomas Buergenthal, der immer Optimist blieb
In seinem zweiten Leben wurde Thomas Buergenthal Jurist und Menschenrechts-Experte. Er ist heute Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Das UN-Gremium verhandelt Streitigkeiten zwischen Staaten, kürzlich stufte es das Massaker von Srebrenica 1995 erstmals als Völkermord ein. Buergenthals zweites Leben begann am 4. Dezember 1951, als er von Bord des Auswandererschiffs General Greely New York betrat. Zurück in Europa ließ der damals 17-Jährige ein erstes Leben als Ghetto- und Lagerkind, als zehnjähriger Überlebender von Auschwitz und Sachsenhausen, eine Episode als Maskottchen einer polnischen Armee-Einheit beim Kampf um Berlin und eine zwei Jahre lang dauernde Suche nach seiner Mutter in den Nachkriegswirren.
Dieses erste Leben hat der 1934 geborene Thomas Buergenthal, der aus einer deutsch-jüdischen Familie stammt, jetzt aufgeschrieben, im Alter von 72 Jahren. Noch vor dem englischen Original
erscheinen seine Erinnerungen als deutsche Übersetzung. „Ein Glückskind” heißt das Buch. Das Wort „Glück” ist kein Zynismus – …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.04.2007

Brot & Kugeln
"Ein Glückskind": Thomas Buergenthal überlebte Auschwitz

Man muss nicht lange suchen, um den Mann zu finden, der das Glückskind war. In der Lobby des Berliner "Savoy"-Hotels stehen viele Leute herum, aber nur ein Glücksmann. Er trägt einen klassischen mitteleuropäischen Anzug, eine dunkelblaue Krawatte und glänzende schwarze Schuhe. Auf seiner Stirn erkennt man eine kleine rote Schramme. Er strahlt. Nur mit Mühe scheint er den Impuls unterdrücken zu können, allen Anwesenden einen Klaps auf den Rücken zu geben und zu fragen, ob das nicht Wahnsinn ist, dass wir in Berlin sind, dass er in Berlin ist, dass er lebt. "Fast auf den Tag genau vor 62 Jahren war ich ja schon mal hier", erklärt er in seinem auch nach einem halben Jahrhundert in Amerika akzentfreien Deutsch. Im April 1945 hatte ihn eine polnische Spähtruppe mitgenommen in den Kampf um Berlin. Er trug eine maßgeschneiderte Uniform, passende Stiefel, eine kleine Pistole und fuhr in einer für ihn gefertigten Kutsche, die von einem aus einem deutschen Zirkus "befreiten" Pony gezogen wurde. Er war damals zehn Jahre alt und hatte zwei Gettos, Auschwitz und den Todesmarsch …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Jan Sternberg zeigt sich bewegt von der Kindheitsgeschichte des heutigen UN-Richters Thomas Buergenthal, der sein Überleben als deutsch-jüdischer Junge in Auschwitz und Sachsenhausen schildert. Zentraler Begriff dieser Kindheitsbiografie sei das "Glück", das der Junge auf seinen Stationen durch die Hölle immer wieder hatte und das ihm wider alle Wahrscheinlichkeit das Überleben sicherte, so der Rezensent berührt. Mit großer Sachlichkeit, die dennoch zu fesseln vermag, berichtet der Autor über diese Schreckenszeit und er wird dabei weder pathetisch, noch macht er seine Kindheitsgeschichte zur Anklage, stellt Sternberg bewundernd fest.

© Perlentaucher Medien GmbH
Thomas Buergenthal, geboren 1934 im tschechischen Lubochna, ging nach seiner Kindheit (die er unter unvorstellbarem Leid in polnischen Ghettos und den KZs Auschwitz und Sachsenhausen verbringen musste) und einigen Schuljahren in Göttingen in die USA, wo er Jura studierte und sich auf internationales Recht und Menschenrechte spezialisierte. Er lehrte als Professor an den renommiertesten Universitäten, zuletzt an der George Washington University Law School in Washington D.C. Von 1979 bis 1991 war er außerdem Richter am Inter-American Court of Human Rights in Costa Rica. 1999 bis 2000 war Buergenthal Mitglied des Claims Resolution Tribunal, das von den Nazis auf Schweizer Bankkonten versteckte Vermögenswerte von Holocaustopfern aufspürte. Seit 2000 dient er als amerikanischer Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Thomas Buergenthal ist vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit der Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg.

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Kundenbewertungen zu "Ein Glückskind" von "Thomas Buergenthal"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von gsr6b aus Winnenden am 17.06.2010 ***** ausgezeichnet
Die Kindheit von Thomas Buergentahl endet sehr früh, er war Jude im Zweiten Weltkrieg. Die Familie floh nach Polen, kurze Zeit später wird sie verhaftet und kam ins Ghetto. Die wenigen überlebenden wurden nach Auschwitz gebracht. Thomas, einer der einzigen überlebeden Kinder in Auschwitz, folgte der berüchtigte Todesmarsch im eiskalten polnischen Winter. Dort verlor er zwei Zehen. Im KZ Sachsenhausen erlebte er seine Befreiung. In Berlin wurde er das Maskottchen der Polnischen Armee. er sieht wie sie gegen die letzten Deutschen gewinnen. Im Waisenhaus fand er seine Mutter wieder. 1952 begann er ein neues leben in der USA.
Ich empfehle dieses Buch an alle die spannende Bücher lieben und über den 2 Weltkrirg mehr wissen wollen.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Leserin aus Mannheim am 24.05.2010 ***** ausgezeichnet
Hervorragendes Buch! Sollte möglicherweise "Pflicht-Lektüre" an Schulen sein.

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Bewertung von Marius aus Lübben am 14.07.2009 ***** ausgezeichnet
Mein ganzes Mitgefühl dem Autor. Die bewegenste, nach wahrer Begebenheit, Geschichte die ich je gelesen habe. Man versucht sich in die Geschichte hinein zu versetzten, aber das kann keiner, der nicht selber dabei war. Ich finde diese Errinnerungen sehr wichtig, das sie aufgeschrieben werden, um die Generation der Nachkriegsgeschichte zum Nachdenken zu bewegen und so etwas in jeglicher Art zu verhindern. Alle Pseudonazis müßten verplichtet werden, dieses Buch zu lesen. Mein Respekt an Thomas Buergenthal und allen die diesen Wahnsinn überlebt haben. Vor allem wenn sie darüber schreiben können.

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Thomas Buergenthal 

Ein Glückskind

Ein Glückskind - Buergenthal, Thomas

Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand

Übersetzer: Röckel, Susanne

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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Produktinformation
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 271 S.
  • Seitenzahl: 272
  • Fischer Taschenbücher Bd.17385
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 125mm x 20mm
  • Gewicht: 265g
  • ISBN-13: 9783596173853
  • ISBN-10: 359617385X
  • Best.Nr.: 23319696

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Beschreibung

Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt, weil sie jüdisch ist. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten "Todesmärsche" im eiskalten Winter 1944/45.
Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er als "Maskottchen" der polnischen Armee den Kampf um Berlin mit, kommt schließlich in ein Waisenhaus und findet auf wundersame Weise seine Mutter wieder.
Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit, erzählt Thomas Buergenthal seine Kindheitsgeschichte und überdies, wie er zunächst in Deutschland bei seiner Mutter, später in den USA ein neues, "zweites Leben" beginnt.

01.04.2007

Brot & Kugeln
"Ein Glückskind": Thomas Buergenthal überlebte Auschwitz

Man muss nicht lange suchen, um den Mann zu finden, der das Glückskind war. In der Lobby des Berliner "Savoy"-Hotels stehen viele Leute herum, aber nur ein Glücksmann. Er trägt einen klassischen mitteleuropäischen Anzug, eine dunkelblaue Krawatte und glänzende schwarze Schuhe. Auf seiner Stirn erkennt man eine kleine rote Schramme. Er strahlt. Nur mit Mühe scheint er den Impuls unterdrücken zu können, allen Anwesenden einen Klaps auf den Rücken zu geben und zu fragen, ob das nicht Wahnsinn ist, dass wir in Berlin sind, dass er in Berlin ist, dass er lebt. "Fast auf den Tag genau vor 62 Jahren war ich ja schon mal hier", erklärt er in seinem auch nach einem halben Jahrhundert in Amerika akzentfreien Deutsch. Im April 1945 hatte ihn eine polnische Spähtruppe mitgenommen in den Kampf um Berlin. Er trug eine maßgeschneiderte Uniform, passende Stiefel, eine kleine Pistole und fuhr in einer für ihn gefertigten Kutsche, die von einem aus einem deutschen Zirkus "befreiten" Pony gezogen wurde. Er war damals zehn Jahre alt und hatte zwei Gettos, Auschwitz und den Todesmarsch …

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14.05.2007

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Die Erinnerungen des UN-Richters Thomas Buergenthal, der immer Optimist blieb
In seinem zweiten Leben wurde Thomas Buergenthal Jurist und Menschenrechts-Experte. Er ist heute Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Das UN-Gremium verhandelt Streitigkeiten zwischen Staaten, kürzlich stufte es das Massaker von Srebrenica 1995 erstmals als Völkermord ein. Buergenthals zweites Leben begann am 4. Dezember 1951, als er von Bord des Auswandererschiffs General Greely New York betrat. Zurück in Europa ließ der damals 17-Jährige ein erstes Leben als Ghetto- und Lagerkind, als zehnjähriger Überlebender von Auschwitz und Sachsenhausen, eine Episode als Maskottchen einer polnischen Armee-Einheit beim Kampf um Berlin und eine zwei Jahre lang dauernde Suche nach seiner Mutter in den Nachkriegswirren.
Dieses erste Leben hat der 1934 geborene Thomas Buergenthal, der aus einer deutsch-jüdischen Familie stammt, jetzt aufgeschrieben, im Alter von 72 Jahren. Noch vor dem englischen Original
erscheinen seine Erinnerungen als deutsche Übersetzung. „Ein Glückskind” heißt das Buch. Das Wort „Glück” ist kein …

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Kundenbewertungen zu "Ein Glückskind" von "Thomas Buergenthal"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 3 Bewertungen):
5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen *****
ausgezeichnet
Bewertung von gsr6b aus Winnenden am 17.06.2010
*****
ausgezeichnet
Die Kindheit von Thomas Buergentahl endet sehr früh, er war Jude im Zweiten Weltkrieg. Die Familie floh nach Polen, kurze Zeit später wird sie verhaftet und kam ins Ghetto. Die wenigen überlebenden wurden nach Auschwitz gebracht. Thomas, einer der einzigen überlebeden Kinder in Auschwitz, folgte der berüchtigte Todesmarsch im eiskalten polnischen Winter. Dort verlor er zwei Zehen. Im KZ Sachsenhausen erlebte er seine Befreiung. In Berlin wurde er das Maskottchen der Polnischen Armee. er sieht wie sie gegen die letzten Deutschen gewinnen. Im Waisenhaus fand er seine Mutter wieder. 1952 begann er ein neues leben in der USA.
Ich empfehle dieses Buch an alle die spannende Bücher lieben und über den 2 Weltkrirg mehr wissen wollen.
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Bewertung von Marius aus Lübben am 14.07.2009
*****
ausgezeichnet
Mein ganzes Mitgefühl dem Autor. Die bewegenste, nach wahrer Begebenheit, Geschichte die ich je gelesen habe. Man versucht sich in die Geschichte hinein zu versetzten, aber das kann keiner, der nicht selber dabei war. Ich finde diese Errinnerungen sehr wichtig, das sie aufgeschrieben werden, um die Generation der Nachkriegsgeschichte zum Nachdenken zu bewegen und so etwas in jeglicher Art zu verhindern. Alle Pseudonazis müßten verplichtet werden, dieses Buch zu lesen. Mein Respekt an Thomas Buergenthal und allen die diesen Wahnsinn überlebt haben. Vor allem wenn sie darüber schreiben können.
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Perlentaucher-Notiz zur SDZ-Rezension

14.05.2007

Jan Sternberg zeigt sich bewegt von der Kindheitsgeschichte des heutigen UN-Richters Thomas Buergenthal, der sein Überleben als deutsch-jüdischer Junge in Auschwitz und Sachsenhausen schildert. Zentraler Begriff dieser Kindheitsbiografie sei das "Glück", das der Junge auf seinen Stationen durch die Hölle immer wieder hatte und das ihm wider alle Wahrscheinlichkeit das Überleben sicherte, so der Rezensent berührt. Mit großer Sachlichkeit, die dennoch zu fesseln vermag, berichtet der Autor über diese Schreckenszeit und er wird dabei weder pathetisch, noch macht er seine Kindheitsgeschichte zur Anklage, stellt Sternberg bewundernd fest.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Glückskind'ist ein Buch, das einen umhaut: den, der noch nie ein Buch über den Holocaust gelesen hat, ebenso wie den, der sie alle gelesen hat. Überall, solange es Kinder gibt, Menschen essen müssen und leben möchten, wird man die Geschichte von Thommy, den der damals mächtigste Staat Europas umbringen wollte, verstehen und nicht mehr vergessen. (...) Indem sich'Glückskind'auf die Perspektive eines Kindes verlässt, gewinnt das Buch eine ganz besonders direkte, schlichte und ergreifende Qualität, beim Lesen spürt man aber auch die unmittelbare Energie und Lebensgier des kleinen Jungen." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 1.4.2007)

"Buergenthal schreibt die Geschichte seines ersten Lebens, seines vielfachen knappen Überlebens sachlich, aber nicht trocken auf. Er vermeidet Pathos, er klagt nicht an. Die Geschichte eines Kindes mitten in der Menschheitskatastrophe."(Süddeutsche Zeitung, 14.5.2007)

Autorenporträt zu "Thomas Buergenthal"

Thomas Buergenthal, geb. 1934 im slowakischen Lubochna, ging nach seiner Kindheit, die er, unter unvorstellbarem Leid in polnischen Ghettos und den KZs Auschwitz und Sachsenhausen verbringen musste sowie einigen Schuljahren in Göttingen in die USA, wo er Jura an der New York Universitiy und in Harvard studierte und sich auf Internationales Recht und Menschenrechte spezialisierte. Er lehrte als Professor an mehreren renommierten Universitäten, zuletzt an der George Washington University Law School in Washington, D.C. Von 1979 bis 1991 war er außerdem Richter am Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte in Costa Rica. 1992 bis 1993 war Buergenthal Mitglied der UN-Wahrheitskommission für El Salvador. Danach wurde er Mitglied des UN-Menschenrechtsausschusses. Seit 2000 ist Buergenthal als amerikanischer Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Thomas Buergenthal ist vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit der Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg.

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