Die "Wilhelm Gustloff"

Die "Wilhelm Gustloff"

Geschichte und Erinnerung eines Untergangs
Herausgegeben von Niven, Bill
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Die "Wilhelm Gustloff"

Über den Untergang des ehemaligen NS-Passagierschiffes "Wilhelm Gustloff" ist in den letzten Jahren viel berichtet worden. Günter Grass Novelle "Im Krebsgang" und der TV-Film "Die Gustloff" haben das Thema in die breite Öffentlichkeit gebracht. Ist damit ein Tabu gebrochen? Das neue, von Bill Niven herausgegebene Buch geht der Frage nach, welche Rolle die "Wilhem Gustloff" in der deutschen Erinnerungskultur seit 1945 spielte, untersucht ihre kulturelle Nachgeschichte, die Geschichte ihrer Erinnerung in Film, Literatur, Ausstellungen, historischer Forschung oder im öffentlichen Bewusstsein. Das Buch setzt sich darüber hinaus sowohl mit der Geschichte vor ihrem Untergang wie auch mit der Versenkung durch das sowjetische U-Boot S-13 in der Ostsee am 30. Januar 1945 selbst auseinander. Ergänzend erzählt es Parallelgeschichten:
die der "Cap Arcona", die im Mai 1945 versenkt wurde, und die der Wilhelm-Gustloff-Stiftung, die im Krieg KZ-Häftlinge ausbeutete. Der Band, der Beiträge britischer, amerikanischer und deutscher Wissenschaftler vereint, gewährt neue Einblicke und vertieft unser Wissen über eine der größten Schiffskatastrophen der Weltgeschichte, die mehr als 9.000 Menschen das Leben kostete.


Produktinformation

  • Verlag: Mitteldeutscher Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 320 S. m. zahlr. Abb. 210 mm
  • Seitenzahl: 387
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 125mm x 35mm
  • Gewicht: 665g
  • ISBN-13: 9783898127813
  • ISBN-10: 3898127818
  • Best.Nr.: 32596093
Bill Niven ist Professor für deutsche Zeitgeschichte an der Nottingham Trent University, England. Er hat mehrere Bücher zum Thema Vergangenheitsbewältigung geschrieben.

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Bewertung von MaWiOr aus Halle am 26.04.2011   sehr gut
30. Januar 1945 - Das Datum ist Synonym für eine der größten Schiffskatastrophen der Geschichte. Die „Wilhelm Gustloff“ legt in Gotenhafen in der Danziger Bucht mit Kurs nach Westen ab. An Bord befinden sich Tausende von Flüchtlingen, die sich nach einer abenteuerlichen Flucht vor der anrückenden Roten Armee endlich in Sicherheit wähnen. Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sinkt das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Über 9000 Menschen kommen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen überleben.

Über den Untergang der „Wilhelm Gustloff“ ist in den letzten Jahren viel berichtet worden, so diente er als Vorlage für die Novelle „Im Krebsgang“ von Günter Grass oder für den dokumentarischen TV-Film „Die Gustloff“.

Das neue, von Bill Niven im Mitteldeutschen Verlag herausgegebene Buch beleuchtet in verschiedenen Textbeiträgen neben der Schiffskatastrophe vom 30. Januar 1945 auch die historische Vorgeschichte und die kulturelle Nachgeschichte der „Wilhelm Gustloff“. Das Buch basiert dabei auf einer Konferenz der British Academy im Sommer 2009.

Zunächst steht die Vorkriegsgeschichte des Schiffes im Fokus und beschäftigt sich mit seiner Rolle vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, als die „Wilhelm Gustloff“ als KdF-Schiff für die NS-Propaganda unterwegs war. Während des Kriegsverlaufs war die „Wilhelm Gustloff“ dann allerdings eng mit dem deutschen Angriffskrieg verbunden.

Die deutschen, amerikanischen und britischen Co-Autoren gehen in den weiteren Beiträgen hauptsächlich der Frage nach, welche Rolle die „Wilhelm Gustloff“ in der deutschen Erinnerungskultur seit 1945 spielte. Der Untergang der „Wilhelm Gustloff“ war dabei in der öffentlichen Wahrnehmung immer ein Bestandteil der Erinnerung an die deutschen Kriegsleiden - zumindest in Westdeutschland.

Die knapp 400 Seiten versammeln sehr viele Fakten und gewähren so neue Einblicke und vertiefen unser Wissen über die „Wilhelm Gustloff“ und deren Untergang. Zahlreiche Anmerkungen und eine umfangreiche Bibliografie bieten die Möglichkeit der weiteren Vertiefung in das Thema. Einige historische Schwarz-Weiß-Fotos lockern den gut lesbaren Text auf. „Die Wilhelm Gustloff - Geschichte und Erinnerung eines Untergangs“ ist eine äußerst interessante Dokumentation über den „Mythos Gustloff“, die neue Gesichtspunkte in die jahrzehntelange Diskussion bringt.

Manfred Orlick

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