Tiere Essen - Foer, Jonathan Safran
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Jonathan Safran Foer 

Tiere Essen

Übersetzer: Bogdan, Isabel; Jakobeit, Brigitte; Herzke, Ingo
Gebundenes Buch
 
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Tiere Essen

Mit seinem ersten Roman "Everything is illuminated" landete Jonathan Safran Foer in den USA einen sensationellen Erfolg. Angeregt durch seine Vaterschaft, stellte sich der Gelegenheitsvegetarierer Safran Foer nun die ernsthafte Frage nach unserer gegenwärtigen Ernährung und ihren weitreichenden Konsequenzen. In "Eating animals" verarbeitet er seine Odysee von traditionellen Bauernhöfen über die industrielle Tierproduktion bis zum Schlachthof zu einem kritischen Sachbuch über unseren Fleischkonsum.

"Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht." Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung "Tiere essen" ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.

Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?

Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.

In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in "Tiere essen" eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.

"Tiere essen" besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt - und seinen Platz in ihr - nachdenkt.

Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.

- Monatelang in der New York Times-Bestsellerliste

- Platz 1 der italienischen Bestsellerliste

- Erscheint in 16 Ländern


Produktinformation

  • Abmessung: 225mm x 148mm x 35mm
  • Gewicht: 570g
  • ISBN-13: 9783462040449
  • ISBN-10: 3462040448
  • Best.Nr.: 29441811
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.08.2010

Etwas stimmt nicht mit der Welt

Ein Günter Wallraff der Mastbetriebe und ein Philosoph, der den Ton trifft: Der Schriftsteller Jonathan Safran Foer beschreibt die Massentierhaltung. Viele Leser sind Vegetarier geworden. In der nächsten Woche erscheint das Buch auf Deutsch.

Wenn ein Buch die Kraft hat, die Welt zum Fleischverzicht zu bekehren, dann ist es Jonathan Safran Foers neues Werk "Tiere essen", das nächste Woche in den Buchhandel kommt. Gerade weil es keine Bekehrungsschrift ist, kein rigoristisches Pamphlet, sondern ein skrupulöser literarischer Bericht, der seine Argumente nur tastend und zögernd entfaltet - gerade deshalb ist "Eating animals" in Amerika ein vieldiskutierter Bestseller geworden. Viele Leser erklärten, nach der Foer-Lektüre zum Vegetarier geworden zu sein. Doch für wie lange? Für eine Woche? Einen Monat? Ein Jahr? Foer setzt weniger auf den Schock-Effekt, die die Berichte aus den Ställen der Massentierhaltung auslösen, sondern auf die allmähliche Verfertigung einer anderen Perspektive, eines anderen Vokabulars, in dem es nicht länger "Fleisch essen", sondern "Tiere essen" heißt. Eine Perspektive und ein Vokabular, in …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Petra Steinberger hat drei Bücher über die Nahrungsmittelindustrie gelesen, die ihr ziemlich auf den Magen schlagen. Sehr knapp geht sie noch einmal auf Jonathan Foers Band "Tiere essen" ein, der mittlerweile auch bei uns ein Bestseller ist, wie sie mitteilt. Akribisch untersuche der Autor alle Aspekte des Fleischverzehr inklusive Transportwegen, Lebensbedingungen und Schlachtmethoden und es ist ihm damit gelungen, eine "allgemeine Diskussion über Vegetarismus" über die üblichen Kreise hinaus loszutreten, so die Rezensentin anerkennend.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.10.2010

Über den Tellerrand
„Tiere essen“ und andere Grausamkeiten: Neue Bücher über unsere ekelhafte Lebensmittelindustrie
Was gäben wir nicht alles für ewiges Leben, für Gesundheit, für Schönheit. Die Wunderheiler, die einst durch die Dörfer zogen, um ihre Wässerchen und Mittelchen zu verkaufen, bedienten dieses tiefe Bedürfnis – und verdienten nicht schlecht daran. Was in ihren Wässerchen drin war, will und wollte man lieber nicht so genau wissen. Manchmal, wenn sich die komplette Nutzlosigkeit dieser Mittel herausstellte, wurden sie verprügelt und durch die Dorfstraßen getrieben. Dann kaufte man eben beim nächsten.
Und heute? Heute gehen wir in den Supermarkt und kaufen „functional food“. Nahrungsmittel also, die über ihren Nährwert hinaus noch gegen alles Mögliche helfen sollen. Gegen Akne und Alzheimer. Gegen Schweißgeruch und Hautalterung. „Actimel stärkt die Abwehrkräfte“ – das ist vermutlich der liebste Hass-Satz von Thilo Bode, dem Ex-Greenpeace-Chef und Gründer der Verbraucherorganisation Foodwatch. In seinem aktuellen Buch „Die Essensfälscher“ enttarnt Bode solche Versprechungen der Lebensmittelkonzerne als das, …

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"Es ist investigativ, philosophisch, ökologisch nachfragend, aber vor allem interessant!" www.hoerbuecher.info

"Sachlich und doch berührend gelesen von Sprecher Ralph Caspers."

"Sachlich und doch berührend gelesen von Sprecher Ralph Caspers."
Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

Videoclip zu "Tiere Essen"

Kundenbewertungen zu "Tiere Essen" von "Jonathan Safran Foer"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von zerschmetterling83 am 21.05.2012 ***** ausgezeichnet
Tolles Buch. Muss man gelesen haben!!!

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1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Amanda H. aus NRW am 15.12.2010 ***** ausgezeichnet
Nachdem ich es gelesen hatte, habe ich direkt eine handvoll Exemplare bestellt, die ich zu Weihnachten verschenken werde - nicht so sehr, weil das Thema Fleischkonsum für mich etwas ganz Neues wäre oder weil ich den in jedem Fall wertvollen Informationsgehalt des Buches schätze, sondern weil mich besonders beeindruckt, wie Foer mit dem inneren Zwiespalt der (vermutlichen Mehrheit aller) Menschen umgeht, die Tierquälerei und alle tatsächlichen Umstände der Tierfabriken für grausam halten, sich hinsichtlich ihres Konsums aber gerade entgegengesetzt zu ihrer eigenen Überzeugung verhalten.
Vor diesem Problem stehen sicher viele Veganer_innen und Vegetarier_innen im täglichen Gespräch mit omnivoren Menschen. Oft erhält man aufrichtig gemeinte Zustimmung für die eigene Lebensweise und die Argumente, ohne dass das Gegenüber daraus Konsequenzen für sein Lebenskonzept ableiten würde.
Foer schreibt:"Ich habe mit Aktivisten gesprochen, die ständig verblüfft und frustriert waren, weil es keine Übereinstimmung zwischen gesundem Menschenverstand und der Essensentscheidung gibt. Ich kann das nachvollziehen, aber ich frage mich doch, ob man nicht gerade bei dieser Irrationalität von Essen ansetzen sollte."
Ich denke, damit spricht er zunächst vielen Menschen aus der Seele. Er verweist nun darauf, dass "Essen" als Kulturgut und traditionsbehaftete Lebensart zu vielschichtig ist um mit einer einseitigen Aufzählung theoretischer Aspekte fundamental verändert werden zu können.
Bei der Lektüre dieses Buches können sicher beide "Seiten" etwas lernen - die bereits überzeugten Nicht-Fleischesser_innen und auch diejenigen, die trotz aller Argumente das Verzehren von Tierleichen nicht kategorisch ablehnen.
Hierzu noch einmal ein Zitat: "Auf die Massentierhaltung zu reagieren erfordert über reines Informiertsein hinaus die Fähigkeit zu sagen:´das geht mich etwas an', und dabei geht es auch um Gegensätze wie Wunsch und Verstand, Fakt und Mythos oder sogar Mensch und Tier."

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Bewertung von Sven1895 aus Düsseldorf am 14.12.2010 ***** ausgezeichnet
Eine Pflichtlektüre - nicht nur für Vegetarier !!

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Bewertung von ABchen aus Menden am 29.10.2010 ***** ausgezeichnet
Wer sich schon mal mit dem Gedanken beschäftigt hat, ob der Verzehr von Fleisch notwendig und sinnvoll ist, wird bei diesem Hörbuch auf sachliche Weise mit Informationen versorgt, vor denen wahrscheinlich ein Großteil der Menschen in unseren Industrieländern bewusst die Augen verschließt. Wenn sich nach diesem Buch viele dazu entscheiden würden, nur noch Tiere zu essen, die ein lebenswertes Leben in artgerechter Tierhaltung gelebt haben, wäre schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung getan.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von sabatayn76 am 15.10.2010 ***** ausgezeichnet
Über Vernichtungskriege und Anthropozentrismus oder 'Wenn nichts mehr wichtig ist, gibt es nichts zu retten'

Inhalt:
Jonathan Safran Foer beschreibt in 'Tiere essen' einerseits seinen eigenen Weg als temporärer Vegetarier und seinen (bisher) endgültigen Entschluss, auf Fleisch zu verzichten, andererseits die Ursachen, die Fakten sowie die komplexen und weit reichenden Konsequenzen der Massentierhaltung.

Mein Eindruck:
Ich habe vor 2 Monaten - also vor der Lektüre von 'Tiere essen' - den Entschluss gefasst, mich in Zukunft fleischlos zu ernähren. Ich hatte jahrelang darüber nachgedacht, doch da ich Fleisch gern esse, habe ich das Thema 'Tiere essen' stets emotional ausgeblendet. Nach der Lektüre von 'Tiere essen' KÖNNTE ich kein Fleisch mehr essen - nicht weil Foer missioniert und manipuliert, sondern weil er Fakten auf den Tisch bringt, über die sich der Leser selbst Gedanken machen kann und die starke emotionale Reaktionen in mir hervorriefen. Foer bietet sehr plastische Beispiele, die es ermöglichen, dass man sich explizit vorstellen kann, wie viel Platz beispielsweise ein Huhn in einer Legebatterie hat, und bringt den Leser zum Nachdenken über paradoxe Ansichten über Hundeliebe und Massentierhaltung. Zudem zeigt er komplexe Zusammenhänge auf: Vegetarismus ist nicht nur der Verzicht auf Fleisch und auf die Ermordung von Tieren, sondern Massentierhaltung hat auch Auswirkungen auf Armut, auf die Gesundheit der Konsumenten, auf die Umwelt.

Insgesamt kann ich Foer und sein Buch nur bewundern, da er es nicht nur geschafft hat, ein gut lesbares Buch zu schreiben, sondern zudem hervorragend recherchiert und dafür gesorgt hat, wichtiges Wissen auf sachliche (wenn auch berührende, doch nie manipulierende) Art und Weise zu vermitteln.

Mein Resümee:
Mir ist klar, dass eingeschworene Fleischesser wenig Interesse daran haben werden, dieses Buch zu lesen. Wer sich jedoch traut, 'Tiere essen' zu lesen, wird viele erschütternde Informationen zu Massentierhaltung und deren Folgen lesen, die vielleicht eine Verhaltensänderung bewirken - vielleicht aber auch nicht. In diesem Buch geht es nicht darum, den Leser einer Gehirnwäsche zu unterziehen, sondern dem Leser bewusst zu machen, was er isst, was das für ihn und für Millionen von Tieren bedeutet und was man anders machen kann.

Zum Abschluss ein Zitat Foers, dem ich mich bedingungslos anschließen kann: 'Ich liebe Sushi, ich liebe Brathähnchen, ich liebe ein gutes Steak. Aber meine Liebe hat Grenzen.'.

15 von 16 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von EMAVES aus Neunkirchen/Saar am 06.09.2010 ***** sehr gut
Das Buch "Tiere essen" befaßt sich mit einem sehr neutralen Blick auf das Thema "Fleisch essen -ja oder nein". Der Autor selbst wird zum strengen Vegetarier während seiner Nachforschungen. Er vermeidet jedoch jede Missionierung des Lesers. Er zeigt die Tatsachen auf ohne einen Zwang zum Fleischverzicht auszuüben. Seine neutrale Darlegungsweise vermeidet ein schlechtes Gewissen beim Leser. Man kann sich unbefangen mit den aufgedeckten Tatsachen und Details befassen und seine ganz eigenen Schlüsse daraus ziehen. Ein sehr gelungenes Buch.

16 von 28 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Winfried und Ricarda Jaekel aus Lappland in Schweden am 03.09.2010 ***** ausgezeichnet
Wir haben das Glück,hier in der Traumwelt des hohen Nordens ,in der letzten,fast noch unberührten Wildnis Europas leben zu dürfen,getragen und inspiriert von Geist und Seele einer noch gesunden Tier-und Pflanzenwelt , entstehen Ricardas spirituelle Bücher. Ja,auch wir sind heute Vegetarier,obwohl die Tiere hier noch unter wahrhaft paradisischen Bedingungen leben und man sich von Fisch und Fleisch durchaus gesund ernähren könnte. Aber auch für uns war das ein langer Weg,denn noch vor 10 Jahren haben wir selbst "Tiere gegessen" Es war eine sehr persönliche Entscheidung,die ganz tief drinnen in uns reifte und die garnichts mit dem (sicher gut gemeinten) missionarischen Eifer mancher Autoren zu tun hatte. Der Wert dieses Buches liegt gerade auch darin,daß der Autor eben nicht missioniert,auf Schuldzuweisungen verzichtet und diejenigen nicht pauschal verurteilt,die sich nach gängigen Maßstäben eben "normal" ernähren. Er berührt den Leser ganz tief auf der emotional-mentalen Ebene,indem er sehr eindringlich Tatsachen,Bilder und Erlebnisse sprechen läßt,die jeder selbst nachempfinden kann. Und er impliziert auch keinen religiösen Hintergrund. So spricht er einen viel größeren Leserkreis an ,zumal die Motivationen ,seine Ernährungsgewohnheiten zu überdenken,sehr vielfältig sein können. So ist es doch durchaus in Ordnung,wenn mancher aus rein ernährungsphysiologischen Erwägungen zum Vegetarier wird,wozu auf eine sehr beeindruckende Art die kleinen Bücher der russ. Ärztin Dr. Schatalowa anregen Letztlich sind alle Wege gleichwertig im Ergebnis ,wenngleich für uns der weltanschauliche Aspekt ganz klar die entscheidende Triebkraft war und ist,wobei wir keiner Religionsgemeinschaft angehören und an keinen vorgegebenen Verhaltenskodex gebunden sind,außer an unsere eigene,freie Entscheidung.,mit der wir heute viel gesünder und leistungsfähiger sind,als je zuvor. Man glaubt garnicht,was es für schmackhafte und abwechslungsreiche vegetarische Gerichte gibt,u.a. mit Wildpflanzen ... Ja,dieses Buch ist sehr wichtig,leistet es doch einen wertvollen Beitrag zu dem so nötigen Prozeß des Umdenkens,wie wir mit unserer Umwelt und allen Geschöpfen,die mit uns diesen schönen Planeten bewohnen,wieder respektvoll umgehen. Schließlich geht es in dem Buch ja auch nicht nur um das Essen von Tieren,sondern um die oft so erschreckend qualvollen Bedingungen der Tierhaltug,der Aufzucht und Mast ,die Mißhandlung beim Transport und um die grausame Tötung in den Schlachthöfen,wobei letzteres vom Autor nur angedeutet wird. In jedem,der sich auf dieses Buch einläßt,löst es ganz tief drinnen etwas aus - man kann es einfach nicht mit Abstand lesen . Wenn es tatsächlich ein Bestseller ist,wie sich dies auch durch die Aufmerksamkeit der Medien abzeichnet,dann stimmt uns das optimistisch,denn es zeigt,daß sich immer mehr Menschen diesem Thema öffnen. Hier,in der reinen Natur des Nordens erlebt man besonders hautnah die Verbundenheit aller Geschöpfe,geborgen in der höheren Ordnung,in dem Bewußtsein,daß wir alle aus der gleichen Quelle stammen. Danke für dieses wichtige Buch,das 6 Sterne bekommen müßte. Allen Lesern die besten Wünsche von Winfried und Ricarda Jaekel, ganzheitliche Lebensberaterin und Autorin im Land der Sonne und des Windes...

26 von 30 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von June aus Saarbrücken am 28.08.2010 ***** ausgezeichnet
"Tiere essen" von Jonathan Safran Foer verdeutlicht, welche Ausmaße die heutige Massentierhaltung, vor allem in den USA, angenommen hat.
Aufgrund der Geburt seines ersten Kindes, hat sich Foer auf den Weg gemacht, um herauszufinden, was man heute alles als "Fleisch" aufgetischt bekommt und vor allem, was sein Kind mit seiner Nahrung alles aufnimmt. Er selbst hat schon immer zwischen Vegetarier und Fleisch-Esser geschwankt, doch die Recherchen haben ihn nun vollkommen zum Vegetarismus bewegt. Und das kann ich gut verstehen!

Illegale nächtliche Besuche in Massentierbetrieben und Gespräche mit Beschäftigten bringen die Grausamkeit, die den Hühnern, Puten, Schweinen, Rindern sowie Fischen angetan wird mit voller Wucht ans Tageslicht. Es ist wirklich pervers, abartig und vor allem rücksichtslos, zu was Menschen fähig sind, nur um möglichst viel Fleisch für minimales Geld rauszuschlagen.
Er versucht in keinster Weise, den Leser zum Vegetarier zu bekehren. Jedem sollte aber zumindest klar werden, was er isst und woher das ganze Fleisch (bzw. Eier) kommt. Ich bin selbst auch kein Vegetarier, esse aber nur sehr wenig Fleisch. Ganz darauf verzichten kann ich auch nicht, aber irgendwie muss dieser Wahnsinn gestoppt werden.
Ich habe auch vorher schon gewusst, dass die Massentierhaltung grausame Tierquälerei ist, aber das Buch hat mir dies noch einmal deutlich gemacht. Jeder sollte dieses Buch, zumindest ansatzweise, gelesen haben und nicht vor allem die Augen verschließen.

19 von 27 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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