Wie ich einmal versuchte, reich zu werden - Faller, Heike
video

Heike Faller 

Wie ich einmal versuchte, reich zu werden

Mein Jahr unter Spekulanten

Gebundenes Buch
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
20 ebmiles sammeln
EUR 19,95
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Wie ich einmal versuchte, reich zu werden

Bisher waren der Journalistin Heike Faller Themen wie Aktienkurse, Vermögensbildung, Altersvorsorge ziemlich egal, aber Anfang 2008 wollte sie es wissen. Sie nahm eine Auszeit vom Job und ging unter Investoren und Spekulanten, mit dem Ziel, innerhalb eines Jahres ihr Geld zu verdoppeln. Dann kam der Börsencrash. In jeder Krise liegt eine Chance, sagte sie sich, und noch läuft das Experiment ...

"Wer Heike Faller auf ihrer Tour durch die Welt des Geldes begleitet, kann getrost einen Großteil der aktuellen Crash-Literatur beiseitelegen." -- Der Spiegel

"Ohne dieses Buch wären wir nie auf so unterhaltsame Weise durch die Welt der Finanzen und ihre schlimmste Krise seit Menschengedenken gereist. Nach der Lektüre des Buches wissen wir zumindest soviel, dass wir auf jeder Party in Finanzfragen mitreden können - ohne die Tortur der einschlägigen Fachliteratur durchlitten zu haben.... höchst unterhaltsam und lehrreich." -- Die Welt

"...ein wirklich großartige Dokument ihres Experiments. Hoffentlich wird sie damit reich." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

Produktinformation


  • Verlag: Dva
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 231 S.
  • Seitenzahl: 240
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 25mm
  • Gewicht: 424g
  • ISBN-13: 9783421043856
  • ISBN-10: 342104385X
  • Best.Nr.: 25574454
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.08.2009

Long in Gold
Heike Faller spekuliert sich durch das Krisenjahr 2008

"Ich hatte einmal 40000 Euro." So beginnt das Buch der "Zeit"-Redakteurin Heike Faller, die sich im Frühling 2008 beurlauben ließ, um ein Jahr lang nichts anderes zu tun als zu spekulieren. Ihr Ziel: Aus 10000 Euro 20000 zu machen. Dass draußen immer dunklere Wolken über den Weltmärkten aufzogen, schreckte sie nicht im Geringsten.

Lange Jahre hatte sich die Autorin nicht das kleinste bisschen für das Thema Geldanlage interessiert. Auf die Idee kam sie erst, als sie vor einigen Jahren zwei Anlageberater einer Sparkasse in der Oberpfalz kennenlernte. Die beiden Herren, "meine Bayern", wie sie schreibt, rieten ihr, besagte 40000 Euro in Edelmetall anzulegen. Mit dem Höhenflug des Goldpreises verdoppelte sich der Wert dieses "Schatzkästchens", und Heike Faller, berauscht vom Zauber der mühelosen Geldvermehrung, glaubte, ein Händchen fürs Spekulieren zu haben.

Ihr Jahr unter Spekulanten verbrachte sie in einem kleinen Erdgeschossbüro in Berlin. Sie las die Zeitungen, verfolgte die Nachrichten, kämpfte sich durch die Bücher großer Ökonomen und großer …

Weiter lesen

"Wer Heike Faller auf ihrer Tour durch die Welt des Geldes begleitet, kann getrost einen Großteil der aktuellen Crash-Literatur beiseitelegen." Der Spiegel

»...ein wirklich großartige Dokument ihres Experiments. Hoffentlich wird sie damit reich.«

»...ein wirklich großartige Dokument ihres Experiments. Hoffentlich wird sie damit reich.«
Heike Faller, geboren 1971, besuchte nach dem Abitur die Deutsche Journalistenschule in München. Sie studierte Ethnologie und Germanistik und war für "Brigitte", "Geo" und das "SZ Magazin" tätig. Seit 1999 arbeitet sie als Redakteurin im Ressort "Leben" der "Zeit". 1997 erhielt sie den Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten und 2006 den Emma-Journalistinnen-Preis.

Leseprobe zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

Ich hatte einmal 40 000 Euro. Jahrelang lag das Geld auf dem Sparkonto, wo es nicht mehr, aber auch nicht weniger wurde. Als ich dreiunddreißig Jahre alt war, kaufte ich davon vierzig Krügerrands, vierzig Kilobarren Silber, siebenhundert Gramm Palladium und acht schwere Platten aus Platin. Eine Sparkassenangestellte in Bayern schob mir das Metall über den Schalter, gefolgt von einer Kassette, in der ich meine Schätze verwahren sollte. Auf knisternden Belegen quittierte ich den Erhalt von Edelmetallen im Wert von 39 414,84 Euro.
Es war ein Hochsommertag. Draußen brannte die Sonne auf Teer und Blech, drinnen stand ich frierend im klimatisierten Schalterraum und warf einen langen letzten Blick auf meine Schätze. Es waren die Ersparnisse meines ganzen Lebens, die ich in diesem Moment, gegossen in Metall, vor mir hatte: Geld, das ich von Zeilenhonoraren und Gehältern auf die Seite gelegt hatte; die Erlöse eines Bausparvertrages, in den meine Eltern für mich einbezahlt hatten; 1500 Euro, die meine Oma, eine Bäuerin aus Oberbayern, jedem ihrer zwölf Enkel hinterlassen hat; Geld, das ich hatte sparen können, weil der Staat und zwei Stiftungen mein Studium und meine Journalistenausbildung mitfinanziert hatten. Sogar die Ersparnisse des orangefarbenen Kindersparbuchs, auf dem ich Kommunionsgeschenke, Geburtstagsüberweisungen und Sparschweinmünzen zusammengetragen hatte, waren irgendwie in diese Metallstücke eingeflossen, die zusammen ziemlich genau in ein Schließfach von der Größe einer Schuhschachtel passten. Ich legte sacht den Deckel auf das Kästlein, drehte ein Schlüsselchen im Schloss und schob das Behältnis in einen kleinen Lastenaufzug, der, nachdem ich eine Geheimzahl vorgegeben hatte, leise quietschend in die Tiefe wackelte. Als Code wählte ich die Zahl des Jahres, in dem die Weltwirtschaftskrise begonnen hatte: 1929. Ein bisschen so wie damals, so war mir gesagt worden, würde die Welt aussehen, wenn ich eines fernen Tages wieder hier stehen würde, um meine Schätze abzuholen. Klingt irre, dachte ich. Nicht, dass ich es hätte beurteilen können.

Bis zu jenem Tag im Sommer 2004 hatte mich Geld nicht interessiert. Meine Ersparnisse lagen auf dem Sparkonto, und manchmal rief ein Bankberater bei mir an, um mit mir über "Vermögensbildung" zu sprechen, ein Wort, das auf mich eine einschläfernde Wirkung ausübte, die nur von Worten wie "Altersvorsorge" oder "Rentenreform" übertroffen wurde. Ich sagte, dass ich darüber nachdenken würde, aber ich dachte nicht darüber nach. Ich sagte, dass ich zurückrufen würde, aber ich rief nie zurück. Ich befand mich in der luxuriösen Situation, mehr Geld zu verdienen, als ich zum Leben brauchte, noch mehr haben zu wollen, womöglich auf Kosten anderer, erschien mir gierig, vielleicht sogar unmoralisch, schlechtes Karma. Allein der Ausdruck "sein Geld für sich arbeiten lassen" löste bei mir unangenehme Assoziationen aus. Schließlich arbeitete ich selbst. Und zwar gern. Ich hatte seit Jahren eine sichere und gut bezahlte Arbeit als Redakteurin. Das sollte mir reichen. Es mag arrogant klingen, aber ich konnte in dieser Zeit nicht erkennen, welchen Unterschied fünf oder acht Prozent Rendite, die mir mein Geld im besten Fall einbringen würde, in meinem Leben machen sollten, hatte aber den Verdacht, dass andere Leute es bemerken könnten, und zwar schmerzlich. Was bedeutete das überhaupt, in einen Fonds zu investieren? Würde ich mich damit nicht mitschuldig machen an Elend und Ausbeutung, also genau den Zuständen, die wir Journalisten anprangern? Woher sollte ich wissen, ob ich auf diese Weise nicht Teilhaberin an einem Waffenproduzenten oder Kinderarbeitsprofiteur würde? Ich habe keine Zeit, dachte ich, auch noch herauszufinden, ob ich mit meinen Investitionen dazu beitrage, anderen das Leben schwer zu machen.
Außerdem habe ich ein Problem damit, Zahlenpost aufzumachen. Weshalb ich es nicht mal mitkriegen würde, wenn mein Fonds pleiteginge. Jahrzehnte später, als zittriges Ömchen, würde ich vielleicht einen hoffnungsvollen Blick in die vergilbten Unterlagen werfen und feststellen, dass der Fondsmanager aus Frankfurt sein Geschäft vor langer Zeit zugemacht hat.
Und so kam es, dass mein Geld jahrelang auf dem Sparkonto dämmerte. Es vermehrte sich nicht, aber es verminderte sich auch nicht. Sogar den Aufstieg und Fall der New Economy habe ich verpasst: Während meine Kollegen jeden Morgen an ihre Bildschirme stürzten, um die Kurse abzurufen, tat ich: nichts. Wenn wieder mal ein Azubi vorgeschickt wurde, um mich, eine der letzten aktienlosen Deutschen, anzurufen, dachte ich arrogant: Der größte Luxus, den man sich von seinem Geld leisten kann, Junge, ist es, sich nicht um Geld kümmern zu müssen, aber das verstehst du jetzt noch nicht. Kann sein, dass ich es in abgeschwächter Form auch mal so gesagt habe. Aber in Wahrheit war mir das alles einfach zu kompliziert.

Erst später wurde mir klar, dass andere genauso verwirrt waren. Um zu wissen, dass der Mensch kein rational handelnder, jederzeit auf seinen Vorteil bedachter Homo oeconomicus ist, genügen ein paar Gespräche mit anderen Menschen. Den meisten zerrinnt das Geld. Nur wer Schulden hat, spart systematisch. Viele kaufen Häuser, weil sie das für solide halten, ohne zu bemerken, dass sie damit alles auf eine Karte setzen. Eine Kollegin bezahlt hohe Zinsen für einen Wohnungskredit, während sich auf einem niedrig verzinsten Girokonto gleichzeitig neues Guthaben sammelt. Einer erzählt seit Jahren, er könne sich aus Nostalgie nicht von seinen abgestürzten Dot-Com-Aktien trennen. Es ist eine schöne Partyanekdote, die ihn ein paar zehntausend Mark gekostet hat. Ein Kollege, der aus Ostberlin stammt, hat sein bisschen Geld, 10 000 Euro, seit der Wende auf dem Sparbuch liegen und auch von zu Hause kein Erbe zu erwarten.
Er ist Anfang fünfzig, und ich kann gut verstehen, dass er in eine Angststarre verfallen ist, denn wenn er nicht bald eine gute Idee hat, wird er als Rentner Gitarre in der U-Bahn spielen.

Und die, die was tun, tun meistens das Falsche: Neulich lernte ich eine Frau kennen, die sich im Sommer 2008 von ihrer Bank, als die "Emerging Markets" bereits abgestürzt waren, "China, Brasilien, Indien" verkaufen ließ. Meine Eltern haben sich ein Zertifikat auf Daimler gekauft, das, vereinfacht gesagt, so gestrickt ist, dass die Bank die Gewinne bekommt und der Anleger bei sinkenden Kursen nachkaufen muss. Ihr Vorteil? Sie erhalten dafür einen Prozentpunkt mehr Festzins als auf dem Sparbuch. Der Berater, der ihnen das Papier empfohlen hat, wohnt ein paar Straßen weiter.

Leseprobe zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

PDF anzeigen

Videoclip zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

Andere Kunden interessierten sich auch für

13 Marktplatz-Angebote für "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" ab EUR 0,90

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 0,90 1,10 Banküberweisung Lexy85 100,0% ansehen
ACHTUNG! BITTE LESEN! UNBENUTZTES MÄNGEL 2,95 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,30 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Couchbesetzer 100,0% ansehen
wie neu 3,99 1,40 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Latio 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,40 1,20 Banküberweisung uschi makrele 100,0% ansehen
wie neu 4,88 1,80 Banküberweisung Wilhelm von Larrow 100,0% ansehen
7,45 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,6% ansehen
7,45 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. 99,6% ansehen
wie neu 10,50 2,00 Banküberweisung kotafuxer 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,90 3,95 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Goodbooks-Wien 98,9% ansehen
gebraucht; sehr gut 10,98 0,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Happy-Book GmbH 98,3% ansehen
wie neu 18,75 0,00 Banküberweisung robo-buch 96,2% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Andere Kunden kauften auch

Artikelseite zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" Drucken

Heike Faller 

Wie ich einmal versuchte, reich zu werden

Wie ich einmal versuchte, reich zu werden - Faller, Heike

Mein Jahr unter Spekulanten

  • Einband: Gebunden
  • Gebundenes Buch 
 
Besprechung lesen:
FAZ-Rezension
  • EUR 19,95
  • Alle Preise inkl. MwSt.
  • 20 Webmiles sammeln
  • kaufen
  • Sofort lieferbar

Andere Ausgaben:

Videoclip zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

Produktinformation
  • Verlag: Dva
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 231 S.
  • Seitenzahl: 240
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 25mm
  • Gewicht: 424g
  • ISBN-13: 9783421043856
  • ISBN-10: 342104385X
  • Best.Nr.: 25574454

Leseprobe zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" von "Faller, Heike" zu blättern!

Produktbeschreibung zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

Kurzbeschreibung

Bisher waren der Journalistin Heike Faller Themen wie Aktienkurse, Vermögensbildung, Altersvorsorge ziemlich egal, aber Anfang 2008 wollte sie es wissen. Sie nahm eine Auszeit vom Job und ging unter Investoren und Spekulanten, mit dem Ziel, innerhalb eines Jahres ihr Geld zu verdoppeln. Dann kam der Börsencrash. In jeder Krise liegt eine Chance, sagte sie sich, und noch läuft das Experiment ...

Beschreibung

"Wer Heike Faller auf ihrer Tour durch die Welt des Geldes begleitet, kann getrost einen Großteil der aktuellen Crash-Literatur beiseitelegen." -- Der Spiegel

"Ohne dieses Buch wären wir nie auf so unterhaltsame Weise durch die Welt der Finanzen und ihre schlimmste Krise seit Menschengedenken gereist. Nach der Lektüre des Buches wissen wir zumindest soviel, dass wir auf jeder Party in Finanzfragen mitreden können - ohne die Tortur der einschlägigen Fachliteratur durchlitten zu haben.... höchst unterhaltsam und lehrreich." -- Die Welt

"...ein wirklich großartige Dokument ihres Experiments. Hoffentlich wird sie damit reich." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

Leseprobe zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

Ich hatte einmal 40 000 Euro. Jahrelang lag das Geld auf dem Sparkonto, wo es nicht mehr, aber auch nicht weniger wurde. Als ich dreiunddreißig Jahre alt war, kaufte ich davon vierzig Krügerrands, vierzig Kilobarren Silber, siebenhundert Gramm Palladium und acht schwere Platten aus Platin. Eine Sparkassenangestellte in Bayern schob mir das Metall über den Schalter, gefolgt von einer Kassette, in der ich meine Schätze verwahren sollte. Auf knisternden Belegen quittierte ich den Erhalt von Edelmetallen im Wert von 39 414,84 Euro.
Es war ein Hochsommertag. Draußen brannte die Sonne auf Teer und Blech, drinnen stand ich frierend im klimatisierten Schalterraum und warf einen langen letzten Blick auf meine Schätze. Es waren die Ersparnisse meines ganzen Lebens, die ich in diesem Moment, gegossen in Metall, vor mir hatte: Geld, das ich von Zeilenhonoraren und Gehältern auf die Seite gelegt hatte; die Erlöse eines Bausparvertrages, in den meine Eltern für mich einbezahlt hatten; 1500 Euro, die meine Oma, eine Bäuerin aus Oberbayern, jedem ihrer zwölf Enkel hinterlassen hat; Geld, das ich hatte sparen können, weil der Staat und zwei Stiftungen mein Studium und meine …

mehr

Leseprobe zu "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden"

PDF anzeigenZur Anzeige wird der Adobe Reader® benötigt.

03.08.2009

Long in Gold
Heike Faller spekuliert sich durch das Krisenjahr 2008

"Ich hatte einmal 40000 Euro." So beginnt das Buch der "Zeit"-Redakteurin Heike Faller, die sich im Frühling 2008 beurlauben ließ, um ein Jahr lang nichts anderes zu tun als zu spekulieren. Ihr Ziel: Aus 10000 Euro 20000 zu machen. Dass draußen immer dunklere Wolken über den Weltmärkten aufzogen, schreckte sie nicht im Geringsten.

Lange Jahre hatte sich die Autorin nicht das kleinste bisschen für das Thema Geldanlage interessiert. Auf die Idee kam sie erst, als sie vor einigen Jahren zwei Anlageberater einer Sparkasse in der Oberpfalz kennenlernte. Die beiden Herren, "meine Bayern", wie sie schreibt, rieten ihr, besagte 40000 Euro in Edelmetall anzulegen. Mit dem Höhenflug des Goldpreises verdoppelte sich der Wert dieses "Schatzkästchens", und Heike Faller, berauscht vom Zauber der mühelosen Geldvermehrung, glaubte, ein Händchen fürs Spekulieren zu haben.

Ihr Jahr unter Spekulanten verbrachte sie in einem kleinen Erdgeschossbüro in Berlin. Sie las die Zeitungen, verfolgte die Nachrichten, kämpfte sich durch die Bücher großer Ökonomen und großer …

mehr

Rezension

"Wer Heike Faller auf ihrer Tour durch die Welt des Geldes begleitet, kann getrost einen Großteil der aktuellen Crash-Literatur beiseitelegen." Der Spiegel

Rezensionen und Kritik

»...ein wirklich großartige Dokument ihres Experiments. Hoffentlich wird sie damit reich.«

Rezensionen und Kritik

»...ein wirklich großartige Dokument ihres Experiments. Hoffentlich wird sie damit reich.«

Autorenporträt zu "Heike Faller"

Heike Faller, geboren 1971, besuchte nach dem Abitur die Deutsche Journalistenschule in München. Sie studierte Ethnologie und Germanistik und war für "Brigitte", "Geo" und das "SZ Magazin" tätig. Seit 1999 arbeitet sie als Redakteurin im Ressort "Leben" der "Zeit". 1997 erhielt sie den Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten und 2006 den Emma-Journalistinnen-Preis.

13 Marktplatz-Angebote für "Wie ich einmal versuchte, reich zu werden" ab EUR 0,90
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 0,90 1,10 Banküberweisung Lexy85 100,0% ansehen
ACHTUNG! BITTE LESEN! UNBENUTZTES MÄNGEL 2,95 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,30 1,60 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Couchbesetzer 100,0% ansehen
wie neu 3,99 1,40 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Latio 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,40 1,20 Banküberweisung uschi makrele 100,0% ansehen
wie neu 4,88 1,80 Banküberweisung Wilhelm von Larrow 100,0% ansehen
7,45 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,6% ansehen
7,45 2,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Davids Antiquariat + catch-a-book 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. 99,6% ansehen
wie neu 10,50 2,00 Banküberweisung kotafuxer 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,90 3,95 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Goodbooks-Wien 98,9% ansehen
gebraucht; sehr gut 10,98 0,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Happy-Book GmbH 98,3% ansehen
wie neu 18,75 0,00 Banküberweisung robo-buch 96,2% ansehen

nach oben

WirtschaftswissenschaftenBankwesen, BörseAnalyseElectronic BankingFinanzmarktFutures, Optionen & DerivateInvestment BankingRetail Banking