Ist der Markt noch zu retten? - Bofinger, Peter

Ist der Markt noch zu retten?

Warum wir jetzt einen starken Staat brauchen

Peter Bofinger 

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Ist der Markt noch zu retten?

Nach einem jahrzentelangen Siegeszug ist der Markt in eine schwere Krise geraten. Nur durch extreme Rettungsmaßnahmen des Staates konnte eine Kernschmelze des Weltfinanzsystems verhindert werden. Banker, die als die Helden des 21. Jahrhunderts bewundert wurden, stehen jetzt am Pranger von Politik und Medien. Das Pendel, das lange Zeit weit in die Richtung des Marktes ausgeschlagen war, droht jetzt in die Gegenrichtung zu schwingen. Wenn dabei nicht auch noch die Globalisierung der Gütermärkte gefährdet werden soll, muss rasch gehandelt werden. Die einzige Rettung des Marktes ist ein Staat, der weit mehr als bisher dafür sorgen muss, dass der wachsende Wohlstand nicht nur einigen wenigen, sondern breiten Bevölkerungsschichten zugute kommt. Das erfordert ein Umdenken: Staat und Markt sind keine Gegner. Ohne einen starken Staat zerstört der Markt sich selbst. Wenn Sie Prof. Dr. Bofinger als Redner buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Econ Referenten-Agentur.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 256 S. m. 40 Abb.
  • Seitenzahl: 252
  • Ullstein Taschenbuch Bd.37341
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 30mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783548373416
  • ISBN-10: 3548373410
  • Best.Nr.: 28008653
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.06.2009

Erhard und Keynes
Peter Bofinger will Staat und Markt wieder versöhnen

Peter Bofinger arbeitet an seinem Image: Früher war er stolz darauf, einer der wenigen Keynesianer in Deutschland zu sein. Heute hat er sicher nichts dagegen, wenn ihn die Zeitschrift "The International Economy", wie auf dem Buchrücken zu lesen ist, als neuen "Star-Ökonom in der Tradition Ludwig Erhards" bezeichnet. Dass das eine mit dem anderen zusammenpasst, ist ein wichtiges Anliegen seines neuen Buches, zu dem die aktuelle Krise nicht viel mehr als ein Aufhänger ist, und ihre Schilderung nimmt mit rund 65 Seiten daher auch nur einen übersichtlichen Teil in Anspruch.

Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats und Professor an der Universität Würzburg, präsentiert eine Botschaft, die er schon lange vertritt: In Deutschland sind seit langem die Koordinaten, die das Verhältnis von Markt und Staat kennzeichnen, verrückt. Bofinger postuliert, dass die Wirtschaftspolitik der Vergangenheit die Kontrolle über die Märkte preisgegeben habe, worunter nun das Gemeinwesen leiden müsse. Immer mehr Bürger stellten daher sowohl die Marktwirtschaft als auch die Demokratie …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.07.2009

Wirtschaftsbücher
Preis für das Glücksrittertum
Um die Finanzkrise zu überwinden, befürworten die Starökonomen Hans-Werner Sinn und Peter Bofinger eine höhere Staatsverschuldung – doch damit hört ihre Einigkeit schon auf
Die Krise hat die Wirkung eines Wahrheitsserums. Nicht, dass man sich vorher nur Illusionen über die Wirkungsweise von Markt und Kapitalismus hingegeben hätte. Auch die glanzvollsten Renditetriumphe der letzten Jahre verbargen nie ihre Schattenseiten. Doch der Unterschied zwischen der heute oft so zornigen Sprache über die Finanzkrise und der noch vor kurzem dominanten marktradikalen Rhetorik ist verräterisch. Als ob man sich von der kraftstrotzenden Dynamik wie ein verzücktes Groupie hätte blenden lassen und nun plötzlich belämmert erkennen muss, mit welch fragilem und nahezu selbstzerstörerischem Markttreiben man es bei näherem Hinsehen zu tun hat. Aus dem Schwan ist wieder ein hässliches Entlein geworden.
Doch für Genugtuung bleibt kein Raum, zu fatal sind die Gründe des neuen Realismus. Und nicht jeder, der jetzt eine deutliche Sprache spricht, muss sich sagen lassen, hinterher sei man …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Mit viel Gewinn hat Rezensent Robert Misik dieses Buch des Starökonomen Peter Bofinger gelesen, das seinen Informationen zufolge mit vielen ökonomischen Globalisierungsmantras abrechnet, und hoch überzeugend zu Ludwig Erhards "alten Maximen" zurückführe. So weise Bofinger schlüssig nach, dass die globale Makroökonomie eben doch noch nationalstaatlich steuerbar ist, was gerade die aktuelle Krise gelehrt habe. Auch vor dem Abbau der Sozialstaatlichkeit mahne er mit Verve und mit Blick auf Erhards Vorstellungen von einer sozialen Marktwirtschaft. Denn die stärke das Vertrauen in den Staat, der auch ein wichtiger Stabilitätsgarant der Märkte sei. Wie fatal ein zuwenig an Staat und ein zuviel an Markt sich auswirken könnten, sei die zentrale Lehre aus der "Kernschmelze auf den Finanzmärkten" in diesem Jahr.

© Perlentaucher Medien GmbH
Dr. Peter Bofinger ist Universitätsprofessor für Geldpolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg. Im März 2004 wurde er in den Sachverständigenrat berufen, ein Gremium (auch bekannt unter dem Namen 'Die fünf Wirtschaftsweisen'), dass durch seinen jährlichen Bericht zur gesamtwirtschaftlichen Situation der Bundesrepublik viel Einfluss auf die Politik hat.

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Bewertung von Petto aus Würzburg am 26.11.2009   ausgezeichnet
Spannend zu lesender Zustandsbericht mit Empfehlungen an die Politik, die vermutlich leider, wie immer, nicht befolgt werden. Im Großen und Ganzen überparteilich und verständlich dargelegt. Sehr empfehlenswert für alle, die politisch engagiert und an Wirtschaftsfragen interessiert sind.

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