»Den Turbokapitalismus erklärt Peter Bofinger, einer der fünf Wirtschaftsweisen in seinem Buch für tot. Der Volkswirt fordert mehr staatliche Intervention, um die Kernschmelze des globalen Finanzwesens zu verhindern.« NEUE PRESSE/ 07.02.09/ Susanna Gilbert-Sättele »Seit Jahren macht Bofinger auf sich aufmerksam, weil er anders als die meisten Ökonomen denkt. In seinem Buch spricht er von der unglaublichen Effizienz des Marktes und dessen Stabilisierungskräften . Staat und Markt, so lautet sein Plädoyer, dürfe man nicht als Gegner sehen , es bedürfe einer neuen Balance. In knappen Zügen analysiert er in seinem Buch die aktuelle Wirtschaftskrise und bietet lohnende Denkanstöße.« Die Zeit, Kolja Rudzio, 14.05.2009 »Das gut verständliche Buch bietet viele interessante und streitbare ökonomische Thesen. Bofingers Reformvorschläge sind konkret und mit genauen Kosten belegt.« Welt am Sonntag
»Seit Jahren macht Bofinger auf sich aufmerksam, weil er anders als die meisten Ökonomen denkt. In seinem Buch spricht er von der >unglaublichen Effizienz< des Marktes und dessen >Stabilisierungskräften<. Staat und Markt, so lautet sein Plädoyer, dürfe man >nicht als Gegner sehen<, es bedürfe einer neuen Balance. In knappen Zügen analysiert er in seinem Buch die aktuelle Wirtschaftskrise und bietet lohnende Denkanstöße.« Die Zeit, Kolja Rudzio, 14.05.2009 »Das gut verständliche Buch (bietet) viele interessante - und streitbare - ökonomische Thesen.« Welt am Sonntag, Martin Greive, 24.05.09 »Der Autor erweist sich aber als gut informierter Ökonom, der imstande ist, komplexe Zusammenhänge zu erfasssen und zu kommunizieren. Vor allem aber hat er die Gesamtwirtschaft im Blick, und er entgeht der üblichen mikroökonomischen Kurzsichtigkeit.« Frankfurter Rundschau, 24.07.09, Mario Müller
 | Besprechung von 02.06.2009 |
Erhard und KeynesPeter Bofinger will Staat und Markt wieder versöhnenPeter Bofinger arbeitet an seinem Image: Früher war er stolz darauf, einer der wenigen Keynesianer in Deutschland zu sein. Heute hat er sicher nichts dagegen, wenn ihn die Zeitschrift "The International Economy", wie auf dem Buchrücken zu lesen ist, als neuen "Star-Ökonom in der Tradition Ludwig Erhards" bezeichnet. Dass das eine mit dem anderen zusammenpasst, ist ein wichtiges Anliegen seines neuen Buches, zu dem die aktuelle Krise nicht viel mehr als ein Aufhänger ist, und ihre Schilderung nimmt mit rund 65 Seiten daher auch nur einen übersichtlichen Teil in Anspruch.
Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats und Professor an der Universität Würzburg, präsentiert eine Botschaft, die er schon lange vertritt: In Deutschland sind seit langem die Koordinaten, die das Verhältnis von Markt und Staat kennzeichnen, verrückt. Bofinger postuliert, dass die Wirtschaftspolitik der Vergangenheit die Kontrolle über die Märkte preisgegeben habe, worunter nun das Gemeinwesen leiden müsse. Immer mehr Bürger stellten daher sowohl die Marktwirtschaft als auch die Demokratie …
 | Besprechung von 04.07.2009 |
Wirtschaftsbücher
Preis für das Glücksrittertum
Um die Finanzkrise zu überwinden, befürworten die Starökonomen
Hans-Werner Sinn und Peter Bofinger eine höhere Staatsverschuldung
– doch damit hört ihre Einigkeit schon auf
Die Krise hat die Wirkung eines Wahrheitsserums. Nicht, dass man
sich vorher nur Illusionen über die Wirkungsweise von Markt und
Kapitalismus hingegeben hätte. Auch die glanzvollsten
Renditetriumphe der letzten Jahre verbargen nie ihre
Schattenseiten. Doch der Unterschied zwischen der heute oft so
zornigen Sprache über die Finanzkrise und der noch vor kurzem
dominanten marktradikalen Rhetorik ist verräterisch. Als ob man
sich von der kraftstrotzenden Dynamik wie ein verzücktes Groupie
hätte blenden lassen und nun plötzlich belämmert erkennen muss, mit
welch fragilem und nahezu selbstzerstörerischem Markttreiben man es
bei näherem Hinsehen zu tun hat. Aus dem Schwan ist wieder ein
hässliches Entlein geworden.
Doch für Genugtuung bleibt kein Raum, zu fatal sind die Gründe des
neuen Realismus. Und nicht jeder, der jetzt eine deutliche Sprache
spricht, muss sich sagen lassen, hinterher sei …
Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension
Als leidenschaftliches Plädoyer zur Umkehr begrüßt Rezensent Robert Misik dieses Buch von Peter Bofinger. Die Ausführungen des Wirtschaftsweisen über die Aktualität von Ludwig Erhards Lehre in einer globalisierten Welt scheinen ihm - gerade in Zeiten der Weltwirtschaftskrise - plausibel. Der Autor macht für ihn einsichtig, dass Erhards "soziale Marktwirtschaft" und seine Maxime vom "Wohlstand für alle" auch unter Bedingungen der Globalisierung möglich und zudem wirtschaftlich nützlich, sozial gerecht und demokratisch unabdingbar sind.
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"Den Turbokapitalismus erklärt Peter Bofinger, einer der fünf Wirtschaftsweisen in seinem Buch für tot. Der Volkswirt fordert mehr staatliche Intervention, um die Kernschmelze des globalen Finanzwesens zu verhindern." (Neue Presse, 2009)
"Seit Jahren macht Bofinger auf sich aufmerksam, weil er anders als die meisten Ökonomen denkt. In seinem Buch spricht er von der unglaublichen Effizienz des Marktes und dessen Stabilisierungskräften. Staat und Markt, so lautet sein Plädoyer, dürfe man nicht als Gegner sehen , es bedürfe einer neuen Balance. In knappen Zügen analysiert er in seinem Buch die aktuelle Wirtschaftskrise und bietet lohnende Denkanstöße." (Die Zeit, 2009)
"Das gut verständliche Buch (bietet) viele interessante - und streitbare - ökonomische Thesen." (Welt am Sonntag, 2009)
"Bofinger rechnet nicht nur kompromisslos ab, er rechnet auch akribisch nach." (Hannoversche Allgemeine, 2009)
"Ein gelungener Beitrag zur Grundsatzdiskussion über die notwendigen langfristigen Weichenstellungen in der tiefen Wirtschaftskrise." (Falter, 2009)
Dr. Peter Bofinger ist Universitätsprofessor für Geldpolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg. Im März 2004 wurde er in den Sachverständigenrat berufen, ein Gremium (auch bekannt unter dem Namen 'Die fünf Wirtschaftsweisen'), dass durch seinen jährlichen Bericht zur gesamtwirtschaftlichen Situation der Bundesrepublik viel Einfluss auf die Politik hat.