Oft kopiertMelancholie pur: Jules Dassins "Rififi"Jules Dassin: Rififi.
Ufa. 114 Minuten. Französisch, Deutsch, Untertitel. Keine Extras.
Als im Jahr 2000 Jules Dassins Film in den Vereinigten Staaten eine fulminante Wiederaufführung im Kino erlebte, in nahezu makellosen Kopien, die jene Piratenvideos endlich ablösten, in denen "Rififi" jahrzehntelang dort einzig zur Verfügung stand, gab Dassin selbst Auskunft über diesen, seinen wahrscheinlich berühmtesten Film. Er erzählte damals der "New York Times" noch einmal die Geschichte seines Berufsverbots, nachdem Kollegen ihn bei McCarthys Ausschuss denunziert hatten, erzählte, wie er im französischen Exil auf Arbeit wartete, bis der miese "Rififi"-Thriller von Auguste le Breton bei ihm landete, in dem ihn genau ein Kapitel interessierte, und das war ein Einbruch. Auf der deutschen DVD ist von Dassins Geschichte und von der Entstehung dieses ja über Jahrzehnte und bis heute stilbildenden Film Noir (unübersehbar in "The Usual Suspects" oder der "Ocean's"-Trilogie), den Truffaut für den besten hielt, den er je gesehen hat, leider nichts zu hören (in der amerikanischen …