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Eine Blondine suhlt sich in Bohnensuppe, der Fernseher kotzt Kakao. Die Verfilmung von Pete Townshends Rockoper ist immer noch ein wilder Augenschmaus, auch wenn die Story vom taubblinden Flipperkönig, der geheilt zum Guru aufsteigt, etwas Patina angesetzt hat. Per DD und DTS 5.1. auf Vordermann gebracht, klang "Tommy" nie besser (außer auf Vinyl). Endlich ist das Vollbild dem anamorphen 16:9 gewichen, erstmals gibt's Untertitel. Die Specials bescheiden sich mit einem Audiokommentar, einem Feature über die innovative Tontechnik des Films, dem Originaltrailer und vier aktuellen Interviews. Ihre Länge reicht von acht Minuten (Interview Ann-Margret) bis zur knappen Stunde mit Townshend, der seine zertrümmerten Gitarren gerahmt an der Wand hängen hat, vor der er sich in Anekdoten über Keith Moons Nuttenkonsum und Fachchinesisch über Aufnahmetechniken ergeht. Es nervt nur, wenn Höhepunkte daraus noch einmal zusammengeschnitten als zusätzliches Feature ("Blick zurück") verkauft werden. Der Platz wäre mit geschnittenen Szenen oder anderem historischen Material der Who besser gefüllt. (rk)
Weil ihr Mann im Zweiten Weltkrieg verschollen ging, muss Nora Walker ihren neugeborenen Sohn Tommy alleine groß ziehen. Tommy endwickelt sich prächtig, bis er eines Nachts Nora mit "Onkel" Frank im Bett erwischt und taubstumm und blind wird. Alle Versuche der Heilung scheitern, doch als Tommy eines Tages einen Flipperautomaten entdeckt, entpuppt er sich als wahres Talent an dem Gerät. Er wird Flipper-Weltmeister, kann sich selbst heilen und wird von zahllosen Anhängern als neuer Messias verehrt.
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