Die Transaktionsanalyse geht von drei Grundanschauungen aus:
- Die Menschen sind in Ordnung und von Grund auf gut.
- Jeder hat die Fähigkeit zum Denken.
- Der Mensch entscheidet über sein eigenes Schicksal und kann seine
Entscheidungen auch ändern.
Für die Praxis der Transaktionsanalyse führt dies zu zwei
elementaren Prinzipien:
- Die Grundlage für jede Arbeit ist ein Vertrag.
- Die Kommunikation ist frei und offen.
Das Ziel der TA ist ein Akzeptieren der eigenen Person (Ich bin
o.k., so wie ich bin, auch mit meinen Defiziten) und eine
Veränderung des gewohnten, bislang gelebten eigenen Verhaltens. Die
so gewonnene Klarheit gegenüber eigenen Gefühlen und Wertungen
hilft dem Klienten / Mitarbeiter Handlungsspielraum gegenüber
anderen Menschen zu gewinnen, weil er durch den trainierten
(intrapersonellen) Dialog in der Lage ist, Klarheit auch über die
tatsächlichen Erwartungen seines Gegenübers zu erreichen.
Das Ziel, auch in schwierigen Situationen adäquat agieren und
reagieren zu können, kann sowohl im persönlichen wie im
professionellen Bereich eine wertvolle Hilfe im Umgang mit
kritischen Partnern oder aufgebrachten, enttäuschten oder Hilfe
suchenden Personen bieten.
Die Transaktionsanalyse ist nicht nur ein psychoanalytisches
Verfahren, sie stellt auch eine Theorie der menschlichen
Persönlichkeit dar. Nach der International Transactional Analysis
Association (ITAA) definiert sich Transaktionsanalyse
folgendermaßen: ?Die Transaktionsanalyse ist eine Therapie der
menschlichen Person und zugleich eine Richtung der Psychoanalyse,
die darauf abzielt, sowohl die Entwicklung wie auch die Veränderung
der Persönlichkeiten zu fördern.?
Frau Charlotte Christoph-Lemke ist Dipl.Psych., anerkannt durch die
Bayerische Landesärztekammer als Lehrtherapeutin und
Lehrsupervisorin für TransaktionsAnalyse. Sie gründete und leitet
das MITA in München.
Frau Charlotte Christoph-Lemke ist Dipl.Psych., anerkannt durch die Bayerische Landesärztekammer als Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin für TransaktionsAnalyse. Sie gründete und leitet das MITA in München.