Austin Powers in Goldständer
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Austin Powers in Goldständer

Regie: Roach, Jay; Darsteller: Myers, Mike; Mizota, Diane; Inaba, Carrie Ann; Matsuhisa, Nobu; Himelstein, Aaron; Zuckerman, Josh; Adams, Eddie; Farmer, Evan; DeVito, Danny; Paltrow, Gwyneth; Spacey, Kevin; Knowles, Beyoncé; Spears, Britney; Jones, Quincy; Dupre, India; Piddock, Jim; Green, Seth; York, Michael; Wagner, Robert; Sterling, Mindy; Troyer, Verne J.; Caine, Michael; Savage, Fred; Musik: Clinton, George S.;
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Austin Powers in Goldständer

Der holländische Swingerclub-Besitzer Goldständer hat Austin Powers' ebenfalls im Agentendienst tätigen Vater Nigel in das Jahr 1975 entführt. Nur der sinistre Dr. Evil, den Powers im letzten Abenteuer dingfest machen konnte, weiß, wo Daddy steckt. So muss Austin seinen ärgsten Widersacher erst mit Hafterleichterungen bestechen, bevor er sich in die Vergangenheit aufmachen kann, um seinen Vater zu befreien. Dort findet er in der appetitlichen Undercover-Agentin Foxxy Cleopatra eine patente Verbündete... Das kanadische Multitalent Mike Myers fungiert bei der dritten Ausgabe des schrillen Agenten-Abenteuers erneut als Autor, Produzent und (in vier Verkleidungen) als Darsteller. Wie schon bei den Vorgängern saß Jay Roach ("Meine Braut, ihr Vater und ich") auf dem Regiestuhl, und wieder gibt es kein Erbarmen für die Lachmuskeln. "Destiny's Child"-Frontfrau Beoncé Knowles darf die schöne Frau an Austins Seite geben, während Michael Caine herrlich blasiert das Entführungsopfer gibt. Knallbunter Agentenspaß mit starkem Drang zur Spitzenposition.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der denkwürdigste Tag im Leben von Austin Powers (MIKE MYERS): Die Queen schlägt ihn zum Ritter! Austin ist stolz und überglücklich darüber, dass sein Vater Nigel Powers (SIR MICHAEL CAINE), den Austin seit seiner Kindheit vergöttert, an der Zeremonie teilnimmt. Doch ach: Als Austin sich umdreht, um den ursprünglichen Spion in geheimer Missionarsstellung und berühmtesten britischen Geheimagenten der Queen und den Ehrengästen vorzustellen, ist Nigel gar nicht anwesend. Austin ist am Boden zerstört. Wieder einmal hat ihn sein großes Vorbild im Stich gelassen. Doch dann berichtet Austins Chef Basil Exposition (MICHAEL YORK), dass Nigel von einem genialen Verbrecher gekidnappt worden ist… na ja, genial kann man ihn kaum nennen, aber ein abgefeimter Superschurke ist er trotzdem: Goldständer (MIKE MYERS). Weil Austin keinen Schimmer hat, wo sein Vater steckt, sucht er Rat bei einem unerwarteten Verbündeten: Wohl oder übel muss er mit Dr. Evil (MIKE MYERS) einen Pakt schließen. Sein Erzfeind sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis, seit Austin ihn vor drei Jahren eingebuchtet hat. Dr. Evil stellt eine Bedingung: Der Superagent soll veranlassen, dass Dr. Evil in ein weniger gesichertes Gefängnis verlegt wird, in dem Mini Me (VERNE J. TROYER), Dr. Evils geliebter Clon, einsitzt.

Bonusmaterial

Original-Kommentar von Regisseur Jay Roach und Mike Myers, "Die Welt von Austin Powers" und "Jenseits des Films": insgesamt 16 Original Dokumentationen über die Entstehung des Films, Musikvideos: "Work It Out", "Boys"


Produktinformation

  • Hersteller: Warner Home Video
  • EAN: 7321923234567
  • Best.Nr.: 20188109
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 6. Februar 2003
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 91 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.11.1997

007 wird zu 08/15: Der Film "Austin Powers"

Die Vereinigten Staaten sind für Kinobösewichte ein beliebtes Reiseziel. Außerirdische Weltraumpiraten steuern sie ebenso regelmäßig an wie Superverbrecher aus allen Erdteilen und Zeitaltern. So auch Dr. Evil, der sich 1967 einfrieren und ins All schießen ließ, um seinem Gegenspieler, dem britischen Geheimagenten Austin Powers, zu entkommen. Dreißig Jahre später landet er in der amerikanischen Wüste, um seine unheilvolle Tätigkeit wiederaufzunehmen. Blendende Ideen hat er über die Zeit gerettet, nun harren sie der Verwirklichung: Der britische Thronfolger soll mit der Behauptung erpreßt werden, er betrüge seine Frau. Die Ozonschicht der Erde soll mittels eines Lasers bedroht werden. Dr. Evil ist nicht glücklich, als seine grau gewordenen Spießgesellen ihm schonend beibringen, daß alle diese Horrorszenarien längst übertroffen sind. Also verlegt man sich aufs Bewährte und stiehlt einen Nuklearsprengkopf. Als Lösegeld verlangt Dr. Evil eine Million Dollar - bis ihn seine Helfer über den Geldwertverlust der letzten drei Jahrzehnte aufklären.

Dr. Evils Projekte entlarven ihn als Relikt der …

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Total verrückt & durchgedreht: Mike Myers - in Topform - schlüpft gleich in vier Rollen! Beyoncé Knowles ist das - mit Abstand - beste Powers-Girl! Die Story - giga-gaga - ist gespickt mit Überraschungs-Highlights!

Eigentlich ist jeder "Austin Powers"-Film eine knallbunte Wundertüte: randvoll mit Gags, Wortspielen, cooler Musik, Genre-Parodien, Slapstickeinlagen, 007-Verulkung, sexuellen Anzüglichkeiten, schlüpfrigen Witzen, infantilem Pipi-Kacka-Humor und noch einiges mehr.

Und auch der dritte Film dieser erfolgreichen Comedy-Reihe, "Austin Powers in Goldständer", lässt diesbezüglich keine Wünsche offen.

Dennoch haben sich diesmal Mastermind Mike Myers und Regisseur Jay Roach selbst übertroffen. Denn allein die Eröffungssequenz verdient einen - neuzuschaffenden - Comedy-Oscar! Also, auf keinen Fall zu spät ins Kino kommen, sonst verpasst man ein Fun-Furioso mit Goldrand!

Hatten "Austin Powers - Das Schärfste was Ihre Majestät zu bieten hat" und "Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung" noch die "Swinging Sixties" als Startrampe für ihre aberwitzigen Retro-Kult-Trip-Eskapaden, nimmt "Goldständer" treffsicher die Siebziger aufs Korn.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass Austin Powers sexy Sidekick Foxxy Cleopatra (Beyoncé Knowles) wie die äußerst geglückte Reinkarnation von Tina Turner und der Blaxploitation-Queen Pam Grier daherkommt.

Und wie die Destiny's Child-Sängerin musikalisch - u.a. mit dem nicht ganz jugendfreien Titel "Work it out" - und optisch - u.a. in Goldlamée-Hotpants und Afro-Perücke - dem Film Schärfe verleiht, ist mehr als nur groovy.

Die durchgestylte Kriminalistin arbeitet undercover in Goldständers Disco, Club 69. Dort trifft Austin seine alte Flamme wieder, als er sich, auf der Suche nach seinem entführten Vater Nigel, auf Zeitreise ins Jahr 1975 begibt. Während seines Trips entfliehen Dr. Evil und Mini Me aus dem Hochsicherheitsgefängnis - ein Aufenthaltsort, den sie Austin zu verdanken haben. Dr. Evil verbündet sich mit dem Oberschurken Goldständer, Nigels Kidnapper. Gemeinsam hecken sie den unfehlbaren Plan "Preparation H" aus, um Austin aufzuhalten und endlich die Welt zu vernichten...

Meister Myers glänzt diesmal nicht nur als Austin Powers, Dr. Evil und Fat Bastard, sondern auch noch in der Titelrolle als der holländische Rollschuh-Playboy Johann van der Smut alias Goldständer.

Dieser Vier-Sterne-Kriminelle liebt es über die Maßen, seine teuflische Weltvernichtungs-Verschwörung damit zu würzen, dass er ab und an ein großes Stück seiner frisch losgekratzten Hautschuppen isst. Sozusagen für den kleinen Hunger zwischendurch. Yummy!

Weitere Teilnehmer dieses exquisiten Spleen-Movies sind natürlich der Dr. Evil-Clon Mini-Me (Verne J. Troyer), der diesmal eine äußerst befremdliche Metamorphose durchmacht. Desweiteren Dr. Evils gehasster Sohn Scott (Seth Green), Nummer Zwei inkl. Augenklappe (Robert Wagner) nebst Frau Farbissina (Mindy Sterling) und nicht zu vergessen Austins Vater und Meister-Swinger Nigel Powers (Michael Caine) und Geheimdienst-Chef Basil Exposition (Michael York).

Mit diesem handverlesenen Irren-Personal kann bei der Pop-Humor-Orgie beim besten Willen nichts mehr schiefgehen. Am Schluss bleibt uns Austin Powers-Fans nur noch ein einziger Wunsch offen: Wir wollen endlich "Austinpussy" sehen!
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Mit über 100 Filmrollen in vier Jahrzehnten hat sich Sir Michael Caine, 1933 in London geboren, als einer der nachhaltigsten Filmstars profiliert. Er gewann den Darstellerpreis der New Yorker Filmkritiker für Alfie (1966), den British Academy Award für Rita will es endlich wissen (1983) und jeweils einen Golden Globe für Rita, Zwei hinreißend verdorbene Schurken, (1988) und Little Voice, 1998. Caine wurde fünfmal für den Oscar nominiert nach Alfie, Mord mit kleinen Fehlern (1972) und Rita erhielt er die Auszeichnung als »Bester Nebendarsteller« 1986 in Woody Allens Hannah und ihre Schwestern und 1999 in Gottes Werk und Teufels Beitrag.

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