Die Filmerzählerin - Rivera Letelier, Hernán

Die Filmerzählerin

Roman

Hernán Rivera Letelier 

Übersetzung: Svenja Becker
 
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Die Filmerzählerin

In einer entlegenen Minensiedlung inmitten der chilenischen Atacama-Wüste gibt es kaum etwas Aufregenderes als Kino. Die Hollywoodfilme mit Marilyn Monroe, John Wayne oder Charlton Heston bieten eine willkommene Abwechslung vom Alltag der Dorfbewohner. Doch eines Tages erlebt die Siedlung etwas noch Schöneres als Kino: María Margarita, ein zehnjähriges Mädchen, kann Filme so anschaulich und dramatisch nacherzählen, daß das ganze Dorf herbeiströmt, um sich von ihr verzaubern zu lassen ...


Produktinformation

  • Verlag: Insel Verlag
  • 2012
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 106 S.
  • Seitenzahl: 106
  • Insel Taschenbücher Nr.4122
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 120mm x 13mm
  • Gewicht: 120g
  • ISBN-13: 9783458358220
  • ISBN-10: 3458358226
  • Best.Nr.: 34537041
»Nur ein schmales Bändchen in luftig gesetzter Schrift füllt diese Erzählung des Chilenen Hernán Rivera Letelier. Und doch ist sie ein Meisterwerk, dem nichts fehlt, vollkommen in der Form, berührend in der schlichten Sprache, schön, wahrhaftig und traurig. Möge sie einen kongenialen Filmregisseur finden.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.08.2011

Ein Buch aus vierundzwanzig Bildern pro Sekunde

Lauter Glücksmomente: Hernán Rivera Letelier erzählt die anrührende Geschichte eines Mädchens, das ein Dorf in der chilenischen Atacama-Wüste zum Träumen bringt.

Sehr subtil hat die Amerikanerin Nicole Krauss jüngst ihrem Lieblingsautor, dem 2003 verstorbenen chilenischen Roberto Bolaño, die Ehre erwiesen: In ihrem Roman "Das große Haus" (F.A.Z. vom 14. Januar 2011) lässt sie mit Daniel Varsky einen Landsmann von Bolaño auftreten, einen Dichter, der sich über den Kenntnisstand einer Nordamerikanerin erbost, die glaubt, die Literaturszene des südamerikanischen Landes mit dem Namen Pablo Neruda hinreichend beschreiben zu können: "Wohin ein Chilene auch gehen mag - Neruda war schon da mit seinem Muschelscheiß und hat ein Monopol errichtet."

Varsky kritzelt der Unwissenden eine Liste mit lesenswerten chilenischen Dichtern auf ein Stück Papier. Ganz oben: Nerudas Antipode Nicanor Parra, der von Bolaño verehrte Dichter. Er sollte, wenn er schon nicht den Literaturnobelpreis bekommt wie seine Landsleute Neruda und Gabriela Mistral, zu seinem nahenden hundertsten Geburtstag doch vielleicht …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Höchste Zeit, diesen großen chilenischen Autor zu entdecken, findet Rezensent Reinhard Helling. Die Möglichkeit dazu hat der Leser mit diesem "tadellos" übersetzten Roman über das Schicksal eines Mädchens in einer Salpeterminenstadt in der Atacama Wüste. Der Autor hat in so einer Mine selbst viele Jahre geschuftet, Grund genug für Helling, Herman Rivera Letelier seinen knallharten Realismus, seine Beschreibungen der unmenschlicher Arbeitsbedingungen, aber auch sein Verhältnis zur Fantasie und zum Märchenhaften als Möglichkeit des Ausbruchs aus den Verhältnissen dankend abzunehmen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Höchste Zeit, diesen großen chilenischen Autor zu entdecken, findet Rezensent Reinhard Helling. Die Möglichkeit dazu hat der Leser mit diesem "tadellos" übersetzten Roman über das Schicksal eines Mädchens in einer Salpeterminenstadt in der Atacama Wüste. Der Autor hat in so einer Mine selbst viele Jahre geschuftet, Grund genug für Helling, Herman Rivera Letelier seinen knallharten Realismus, seine Beschreibungen der unmenschlicher Arbeitsbedingungen, aber auch sein Verhältnis zur Fantasie und zum Märchenhaften als Möglichkeit des Ausbruchs aus den Verhältnissen dankend abzunehmen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Svenja Becker lebt als Übersetzerin in Saarbrücken.


Kundenbewertungen zu "Die Filmerzählerin" von "Hernán Rivera Letelier"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von KleinerZwerg aus NRW am 29.01.2012   weniger gut
Kann man lesen, muss man aber nicht!
Die Grundidee der Geschichte ist toll, jedoch ist es ohne jegliche Spannung beschrieben.
Die Filmerzäherin erzählt die Kinofilme die im Minendorf laufen nach. Den Zuschauern gefällt es super.
Plötzlich ändert sich alles und ihre Erzählungen sind nicht mehr ganz so beliebt. Ich möchte nicht zuviel erzählen, aber ich finde es teilweise echt unglaubwürdig, was sich alles ändert.

Mir kommt es so vor als wollte der Autor "bloß schnell fertig werden" und verzichtete auf jeden Satz der die Geschichte ein bisschen ausschmücken würde. Für diese 100 Seiten 15€ auszugeben war eindeutig zuviel.

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Bewertung von Max aus Penzberg am 28.04.2011   sehr gut
"Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier ist zugleich die Erzählerin in dem Büchlein: in einem chilenischen Minendorf in der Atacama-Wüste wird immer ein Mädchen ins Kino geschickt, die anschließend zunächst nur der Familie, im Lauf der Zeit auch anderen zahlenden Zuhörern den Film erzählt. Zunächst war das nur um Eintrittsgelder zu sparen, nachdem sie ihre Sache aber so gut machte, die Filme sogar mit Requisiten und Musik nacherzählte, kamen immer mehr Nachbarn und Freunde, um die Erzählungen zu hören - und auch etwas Geld da zulassen.
Verschiedene Schicksalsschläge brechen über die Familie und das Dorf herein, ihr größter Konkurrent wird aber das Fernsehen ...
Ein poetisches Büchlein, schnell gelesen, bezaubernd.

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Bewertung von Hexje aus Hessen am 23.02.2011   ausgezeichnet
Kleines Buch ganz groß.100 Seiten. Fuffzehn Euro. Sehr geeignet als Geschenkbüchlein. Eines, das den Vorzug hat, dass der/die Beschenkte sich daran erfreuen wird. Ich behaupte: Jede(n). Nur wer ein kaltes Herz hat, wie der Protagonist im Märchen von Wilhelm Hauff, den wird das Buch nicht rühren. Aber erinnern wir uns, in dem Märchen aus dem Jahr 1827 ging es ja auch um ein Herz aus Glas. Und wer hat das heutzutage schon... Die kleine Erzählung von H. Rivera Letelier ist auch eine Art Märchen, eines aus unserer Zeit, will sagen, eine realistische Beschreibung. Der Insel-Verlag hat uns da eine Perle serviert und ehrlich ist ehrlich, den herzenswarmen Glanz einer literarischen Perle können wir im Allgemeinen nur genießen, wenn ein begnadeter Übersetzer die Geschichte für uns neu erzählt hat. Für uns hat diese zauberhafte Erzählung aus dem Spanischen übertragen: Svenja Becker. Ein Roman ist es, gut denn, ein lieber kleiner, realistischer Roman, der mich persönlich auf dieselbe Weise berührt hat wie der Slogan: Jedem Kind ein Instrument. Und dann sehen, wie die Kinder dort begeistert annehmen, was sich ihnen bietet und Unglaubliches daraus machen. In diesem Fall ist es kein Instrument, sondern ein Kino.
Lesenswert. Sehr lesenswert. Ein kleiner, zarter, fröhlich erzählter Roman, der uns einen außergewöhnlichen Blick in einen Alltag in Chile schenkt.
Gerne mehr davon.
Dankbar,
Hexje

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