Ausstattung/Bilder: 2011. 502, 747 S. m. zahlr. farb. Abb.
Seitenzahl: 440
Quellenstudien zur Kunst Bd.4/5
Deutsch
Abmessung: 319mm x 224mm x 91mm
Gewicht: 5312g
ISBN-13: 9783907142400
ISBN-10: 3907142403
Best.Nr.: 25695909
Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension
Caroline Kesser ist sehr angetan von der Dokumentation über den Berliner Kunstsalons Cassirer zwischen 1898 bis 1905, nicht zuletzt, weil sich so nicht nur deren Rolle beim Beginn der Moderne in Berlin, sondern auch die intensiven Auseinandersetzungen der Kunstkritik mit ihren Ausstellungen genau nachvollziehen lassen. Die beiden umfangreichen Bände zeichnen nur acht Jahre der Kunstgalerie nach, weitere Bände stehen aber noch aus, erklärt die Rezensentin, die in einem der Herausgeber den gleichnamigen Sohn des von 1926 bis 1933 zusammen mit Grete Ring den Kunstsalon leitenden Walter Feilchenfeldt ausweist. Die Rezensentin rekonstruiert für uns noch mal die Ausstellungen der Galerie, die sich als eine der ersten für den französischen Impressionismus interessierte, und freut sich, dass durch die akribische Rezeption der damaligen Kunstkritik eine "nahezu lückenlose" Dokumentation vorliegt.
Bernhard Echte, Autor und Verleger, war lange Jahre Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich und entzifferte zusammen mit Werner Morlang Walsers rätselhafte "Mikrogramme". Daneben gab er mehrere Bände der Werke und Briefe Friedrich Glausers heraus, edierte Hugo Ball, Marieluise Fleisser, Emmy Hennings, Franz Hessel und andere. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Ausstellungsmacher produzierte er verschiedene Katalog-Publikationen.