Beschreibung
Dies ist die Geschichte eines Tausendjährigen Reich des Friedens.
In alten Prophezeiungen steht, dass nach eintausend Jahren der
Drache wieder erwacht und Unheil über die Menschen bringt. Im Jahr
3200 begann das Unheil. Seit nahezu eintausend Jahren lebten die
Menschen nun schon in einer gewaltlosen, friedlichen, neidlosen und
ehrenvollen Welt. Es war eine Welt, die nicht auf Lüge aufgebaut
war. Es war eine Zeit, die ohne Geld, Macht und Reichtum auskam. In
diesem Paradies musste niemand mehr hungern und niemand war mehr
arm. Niemand wollte seinen Glauben mit Feuer und Schwert
verbreiten. Und niemand wollte seinen Nächsten auf irgendeine Art
besiegen. Wörter wie Mobbing oder Intrige gab es nicht mehr. Doch
das Böse sollte nach tausend Jahre Frieden, wieder erwachen. Die
Gesetze und Regeln, die tausend Jahre Frieden ermöglichten, wurden
plötzlich angezweifelt. Einige Menschen glaubten, dass nun die Zeit
gekommen sei, um neue Wege zu gehen. Trotz aller Warnungen
sonderten sie sich ab, um unabhängige Weltraumstädte zu bauen. Als
diese endlich fertig waren, begann eine unheilvolle Zeit. Die neue
Gesellschaft war schwer zu beherrschen. Die Menschen ließen sich
von alldem verführen, was in eintausend Jahren Frieden verboten
war. Es wurden grauenvolle Verbrechen begangen. Menschen wurden als
Sklaven an außerirdische Wesen verkauft, die Gladiatoren und Tiere
für ihre Inselarena suchten. Andere Menschen wurden von
wahnsinnigen Wissenschaftlern entführt, weil sie mit ihnen
experimentieren wollten. Sie brachen alle Regeln der Vernunft und
der Moral. Sie besetzten einen Planet und missbrauchten die
Eingeborenen. Diesmal war es kein Erzengel oder Gott, der die
Menschen aus dem Paradies vertrieben hat: sie waren es selbst. In
der ersten Hälfte der tausendjährigen Friedenszeit erhielten die
Menschen Hilfe von außerirdischen Mächten. Doch diese Völker
schwiegen seit fast 500 Jahren. Es gab keinen Kontakt mehr zu
ihnen. Alle Versuche, mit ihnen in Verbindung zu treten,
scheiterten. Die Menschen erkannten die Gefahr nicht, in der sie
schwebten. Sie waren nicht imstande, aus den Fehlern der
Vergangenheit zu lernen. Alte Bücher und Geschichten aus der
Vorfriedenszeit beachteten sie nicht mehr. Sie glaubten, dass sie
die Fehler der Vergangenheit niemals wieder begehen würden. Sie
hielten sich für vollkommen. Wer sollte nun der Menschheit die
Augen öffnen?
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