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Der verborgene Garten
Roman
Aus d. Engl. v. Charlotte Breuer u. Norbert Möllemann
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: (Diana)
- 2010
- 4. Aufl.
- Ausstattung/Bilder: 640 S.
- Seitenzahl: 640
- Diana-Taschenbücher Nr.35476
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 48mm
- Gewicht: 509g
- ISBN-13: 9783453354760
- ISBN-10: 3453354761
- Best.Nr.: 27949722
Leseprobe zu "Der verborgene Garten"
Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Der verborgene Garten" von "Morton, Kate" zu blättern!
Produktbeschreibung zu "Der verborgene Garten"
Beschreibung
"Kate Morton verwebt Zeitkolorit und Gesellschaftsporträt zu einem unerhört spannenden Roman." -- Freundin
'Mit dieser Familiensaga etabliert sich die Australierin als internationale Bestsellerautorin.' -- Woman (AT)
Leseprobe zu "Der verborgene Garten" von Kate Morton
London England, 1913
Es war dunkel in der Ecke, aber das kleine Mädchen tat, was man ihm
befohlen hatte, und blieb in seinem Versteck hocken. Die Dame hatte
gesagt, sie müssten noch warten, es sei noch gefährlich, und sie
müssten sich so still verhalten wie Mäuse in der Speisekammer. Es
war ein Spiel, das wusste das kleine Mädchen. Wie Verstecken oder
Rundball oder Schweinchen in der Mitte.
Das kleine Mädchen kauerte hinter den Holzfässern und lauschte.
Machte sich ein Bild, wie sein Papa es ihm beigebracht hatte.
Männer, wahrscheinlich Matrosen, riefen sich Dinge zu. Raue, laute
Stimmen, die nach Meer und Salz klangen. Worte, die das kleine
Mädchen nicht verstand, die ihm jedoch keine Angst machten. In der
Ferne das anschwellende Geräusch von Schiffssirenen,
Trillerpfeifen, ins Wasser klatschenden Rudern und von hoch oben
das Kreischen von Möwen, die die Flügel ausbreiteten, um das
wärmende Licht der Abendsonne aufzufangen.
Die Dame würde zurückkommen, das hatte sie versprochen, und das
kleine Mädchen hoffte, dass es nicht mehr lange dauern würde. Es
wartete schon lange, so lange, dass die Sonne bereits über den
ganzen Himmel gewandert …
Leseprobe zu "Der verborgene Garten" von Kate Morton
Kundenbewertungen zu "Der verborgene Garten" von "Kate Morton"
Bewertung von Heeni aus xxx am 18.01.2012
Es ist vielleicht nicht die spektakulärste Geschichte und stückweit nicht ganz so glaubwürdig, aber sehr gut geschrieben.
Wer hier Realität, 100%ige Genauigkeit und einfache Struktur sucht, der sollte es lieber im Regal lassen und weiter suchen.
Dieses Buch eignet sich wunderbar für verregnete Kaminabende mit Kerzenschein und dicken Wollsocken....Abtauchen ist garantiert!
Bewertung von o.O aus Kempten am 01.07.2011
Nach dem Tod ihrer Eltern wächst Eliza bei ihrem Onkel auf Blackhurst Manor auf und freundet sich schnell mit ihrer kränklichen Cousine Rose an. Eliza erzählt ihr Geschichten, die sie sich ausdenkt und berichtet vom Meer, von der Landschaft draußen, weil Rose selber die Gegend nicht erkunden darf. Die beiden wachsen zu jungen Damen heran und auf einer Reise nach New York verliebt sich Rose in den Maler Nathaniel und heiratet ihn kurz darauf. Die einstige, so innige Freundschaft zerspringt: Denn Eliza kann nicht mehr zu Rose ins Bett schlüpfen, wenn es ihr mal wieder nicht gut geht. Nathaniel ist für sie da. In ihrer Verzweiflung zieht sich Eliza ins Cliff Cottage zurück, das abseits von Blackhurst Manor liegt, um sich ganz dem Schreiben von Geschichten zu widmen. So ahnt sie nicht, wie sehr Rose köperlich sowie auch emotional leidet. Denn ihre Ehe bleibt kinderlos. In ihrem Kummer bittet sie Eliza um das Unglaubliche. Und da die Rose so sehr liebt, dass sie ihr selbst das nicht ausschlagen würde macht sie es.
2005:
Cassandra erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Nell ein Cottage in England. Zuerst fragt sie sich, was das soll, schließlich hat ihre Grandma bis zu ihrem Tod in Australien gelebt. Zusammen mit vielen Helfern findet die junge Frau ein atemberaubendes, grausames, einzigartiges und unheimliches Geheimnis über zwei Frauen heraus!
Einfach UNGLAUBLICH!! Es ist spannend, rätselhaft, mystisch und umwerfend! Dafür gibt es keine Worte! Unbeschreiblich! Allerdings erst ab 14 Jahren zu empfehlen, ansonsten würde man die Zusammenhänge usw. nicht erkennen und verstehen. LESEN!
Bewertung von lbs.6cr aus Birkenau am 12.06.2011
das buch war spannend bis zur letzten seite ,es war sehr fesselnd deshalb empfehle ich es weiter.
Bewertung von CoCo_Loves_Books aus Weinsberg am 01.06.2011
Bewertung von claudia aus Simonswald am 13.04.2011
Ich musste mich erst in das Buch einlesen, als ich dann ein paar Tage krank war und viel Zeit zum Lesen hatt, konnte ich es gar nicht mehr aus der AHand legen. Mich hat das Schicksal von Eliza ziemlich mitgenommen. Irgendwie hat sie doch auf ganzer Länge verloren. DIe BEzüge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich toll. Ich konnte mir gut vorstellen, wie Cassandra auf dem Küchenstuhl zu sitzen, einzudösen und in eine andere Zeit zurückversetzt zu werden. Gerade diese Szene fand ich besonders toll. Ich hatte das Gefühl mit in diesem Haus zu sein. Ich konnte den Geruch des Apfels fast riechen. Das war schon irre. Ich habe das Buch schon an meine Freundin verlehen, weil ich ihr so viel davon erzählt habe. Das Buch ist super.
Bewertung von Yogi am 27.03.2011
Bewertung von clarity aus Hamburg am 26.02.2011
Dann läßt der Roman einen aber nicht mehr los!
clarity aus Hamburg am 03.06.2011
(Inhalt anstößig?)
Bewertung von smaragdaeuglein aus Berlin am 24.02.2011
Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 23.02.2011
Kate Morton erzählt in diesem Buch eine englisch/australische Familiensaga über 5 Generationen. Sie erzählt die Geschichte Georgianas, Elizas, Nells und Cassandras in drei sich abwechselnden, ergänzenden und überschneidenden Erzählsträngen. Ereignisse in der Gegenwart werden angerissen und dann in Rückblicken ausführlich erzählt, wobei hauptsächlich zwischen drei verschiedenen Zeitebenen gesprungen wird 1900-13, 1976 und 2005. Dazwischen eingewoben sind Märchen, die in poetischer Form die Ereignisse teils stark vorwegnehmen und das ist eines der Hauptprobleme des Buches. Die Autorin verpackt den kompletten Handlungsstrang von 2005 im ersten Märchen, anschließend jedoch weist sie auf höchst unelegante Weise regelmäßig auf diesen Zustand hin und spricht ihren Lesern somit die Intelligenz ab, das selber zwischen den Zeilen herauslesen zu können.
Einerseits ist der Schreibstil ansprechend und lässt einen in der Geschichte versinken, aber meist nur bis zu dem Augenblick, an welchem die Geschichte wieder einen erneuten Zeitsprung macht. Zwar ergänzen sich die Szenen und Situationen teils, jedoch wiederholen sich einige Elemente wirklich sehr aufdringlich, wie das Gewitter, das Cassandra Angst macht in ihrer ersten Nacht bei Nell und parallel dazu die erste Nacht von Nell bei ihren neuen Eltern, und dann auch noch die erste nach Elizas auf Blackhurst.
Alle drei Erzählstränge triefen von abgedroschenen Klischees.
Der Erzählstrang um 1900 erinnert stark an die Dickens Erzählungen. Gefühlsdusslige Armutsdarstellungen, die in einem Happy End münden, weil sich herausstellt, dass das arme, arme Waisenkind der vermisste Erbe ist. Der kleine Lord und David Copperfield lassen grüßen, das Ganze noch gewürzt mit „der geheime Garten“. Stimmungsvoll kitschig. Eliza muss durch ein Tal des Elends, um daraus für später ihre Kreativität zu schöpfen... Der ganze Erzählstrang verwurstet Dickens, Hodgeson Burnett und macht auf viktorianische Novelle mit Herzschmerz, Selbstaufgabe und Tragik.
Der Erzählstrang 2005 ist auf Rosamunde Pilcher Niveau: Schöne, vom Schicksal gebeutelte junge Frau fährt in Landschaftlich interessante englische Gegend, um dort eine neue Liebe und neuen Lebensmut zu finden. Schon nach der ersten Begegnung der Helden bzw. nach dem ersten Märchen ist dem Leser klar was kommen wird und wie es ausgehen wird.
Der Erzählstrang von 1975 ist relativ ereignis- und belanglos und plätschert vor sich hin.
Die Reaktionen einiger Handelnder Personen sind wenig glaubwürdig, so z. Bsp. Nells Reaktion als sie erfährt, dass sie adoptiert wurde vor dem Hintergrund des ersten Weltkrieges und der Spanischen Grippe.
Wirklich spannende Handlungsstränge, wie Linus ungesundes Verhältnis zu Georgiana, Elizabeth und Ivory werden angedeutet und anschließend (wohl als zu brisant) unter den Teppich gekehrt.
S. 274: Hearse heißt Leichenwagen und nicht Sarg (coffin)
S. 229: „A der hohen Decke hin ein Kronleuchter, dessen Kerzen den gesamten Raum mit warmem Licht erfüllten.“ - Da ist die Autorin einem Irrglauben aufgesessen. In Schloss Sanssouci wurde vor kurzen ein Experiment durchgeführt. Man hat die Kronleuchter und Kerzenhalter mit Kerzen bestückt, um zu erforschen wie die damalige Beleuchtungssituation war. Das Ergebnis: Ernüchternd. Von Licht, hell oder erleuchtet keine Spur. Physikalisch war keine Helligkeit zu messen. Kronleuchter waren ein sinnloses, hübsch anzuschauendes Prestigeobjekt, ohne wirkliche Beleuchtungsfunktion.
Fazit: Schon jeder der Erzählstränge für sich genommen ist auf seine Weise schlimm, platt und belanglos, die Kombination ist aber die Krönung. Und das Sahnetüpfelchen sind die Märchen, die nach Holzhammermethode, dennoch versuchen intellektuell daherzukommen.
Bewertung von Tyrsten aus Berlin am 18.02.2011
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Rezensionen und Kritik
"Mit dieser Familiensaga etabliert sich die Australierin als internationale Bestsellerautorin."
Rezensionen und Kritik
"Ein glänzender Unterhaltungs-Mix aus Familiensaga, Krimi und Liebesgeschichte." Brigitte
Rezension
"Der verborgene Garten ist ein packender, atmosphärisch dichter und absolut lesenswerter Roman der internationalen Bestsellerautorin Kate Morton." (The Weekend Australian Magazine)
Rezensionen und Kritik
"Ein glänzender Unterhaltungs-Mix aus Familiensaga, Krimi und Liebesgeschichte."
Autorenporträt zu "Kate Morton"
Kate Morton wuchs in den Bergen im Südosten von Queensland, Australien auf. Sie hat Theaterwissenschaften und Englische Literatur studiert. Ihr Debütroman wurde in 13 Länder verkauft und eroberte mittlerweile ein Millionenpublikum. Kate Morton lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brisbane.
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Dann ist man auch viel motivierter das nächste Mal mehr zu schreiben!
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