Die Vorwürfe ehemaliger Heimkinder über ihre Zeit in Einrichtungen
der stationären Erziehungshilfe beschäftigen zurzeit die
öffentliche Diskussion. Das Buch lässt ehemalige Heimkinder über
ihre Kindheit und Jugendzeit in Einrichtungen der stationären
Erziehungshilfe zwischen 1945 und 2008 zu Wort kommen.
Wie bewerten sie ihre Kindheit und Jugendzeit? Was wurde als
fördernd oder belastend empfunden und
wie bewerten sie ihr heutiges Leben? Darüber hinaus werden im Buch
die Theorie der stationären Erziehungshilfe, Aspekte der
historischen Entwicklung der Heimerziehung und Erkenntnisse der
Bindungsforschung dargestellt. Nach dem großen Interview- und
Ergebnisteil beschließt ein Ausblick zur Aufarbeitung und
Prävention das Buch.
"...Anspruchsvolle Darstellung, die sich an Mitarbeiter in Heimen, Kinder- und Jugenddörfern sowie Jugendämtern wendet." Susanne Rieken, ekz Informationsdienst für Bibliothken ID bzw. IN 2011/39, 09/2011.
»... Die vorliegende empirische Arbeit über Erfahrungen von ehemaligen Bewohnerinnen in Erziehungsheimen leistet einen wichtigen und innovativen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung in Westdeutschland in den vergangenen 60 Jahren. Die konsequente Erhebung und Auswertung der Daten gibt einen sehr guten Einblick in die Erinnerungen der ehemaligen HeimbewohnerInnen. Durch die Darstellung von quantitativen wie auch qualitativen Ergebnissen wird ein dichtes Bild von den erinnerten Erlebnissen dieser Betroffenengruppe gezeichnet.« Prof. Dr. Matthias Moch, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/12367.php, 01/2012. »...Anspruchsvolle Darstellung, die sich an Mitarbeiter in Heimen, Kinder- und Jugenddörfern sowie Jugendämtern wendet.« Susanne Rieken, ekz Informationsdienst für Bibliothken ID bzw. IN 2011/39, 09/2011.
Dr. paed. Klaus Esser, Heilpädagoge, ist Leiter des Bethanien Kinder- und Jugenddorfes Schwalmtal .