Im Projekt Ahimsa Gewaltfreie Kommunikation für Kinder und
Jugendliche des AKE e.V. Vlotho lernen Kinder und Jugendliche von
vier bis sechzehn Jahren, wie sie Konflikte ohne Gewalt lösen
können. Spielerisch erfahren die TeilnehmerInnen der Workshops, wie
sie sich auf respektvolle Weise behaupten und in andere Menschen
einfühlen können.
Der amerikanische Psychologe Marshall Rosenberg entwickelte das
Konzept der Gewaltfreien Kommunikation in den 1960er Jahren.
Inzwischen wird seine Methode weltweit vermittelt. Mit einem neuen
didaktischen Konzept hat der AKE e.V. Vlotho, dessen Arbeit durch
die Aktion Mensch gefördert wird, Techniken für eine nachhaltige
Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation entwickelt.
In der vorliegenden Studie wird nicht nur das Projekt Ahimsa
Gewaltfreie Kommunikation für Kinder und Jugendliche vorgestellt
und dokumentiert, die Methode wird auch einer Evaluation
unterzogen. Studierende führten im Rahmen ihrer sozialpädagogischen
Ausbildung qualitative Interviews mit TrainingsteilnehmerInnen des
Projektes durch und erfuhren, wie Trainings zur Gewaltfreien
Kommunikation (GfK) auf Kinder und Jugendliche typischerweise
wirken. Die Auswertungen zeigen anschaulich, welche neuen
Handlungsmöglichkeiten die Kinder in Hinblick auf Konfliktlösungen
erworben haben.
Die Studie wird ergänzt durch eine sich anschließende
dialogpädagogische Reflexion, die seitens der Projektleitung um
wertvolle Kommentare bereichert wurde. Hier zeigt sich
exemplarisch, wie wissenschaftliche Evaluation und pädagogische
Praxis im Dialog stehen können.
Dr. phil. Cornelia Muth, geboren 1961, Gestalt- und Diplom-Pädagogin (Erwachsenenbildung), promovierte über Bubers Dialogphilosophie. Zur Zeit freiberuflich tätig: Lehraufträge, Workshops und Coaching.
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