35a SGB VIII - Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik /
Sozialarbeit, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Hochschule Bremen, 10
Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1995
wurde mit dem
35a SGB VIII die Zuständigkeit für die Eingliederungshilfe für
seelisch behinderte Kinder und Jugendliche in die Hände der Kinder-
und Jugendhilfe gelegt, wobei die Zuständigkeit bzgl. der
körperlich und geistig behinderten jungen Menschen bei den
Sozialhilfeträgern verblieb.Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst
der Inhalt des
35a SGB VIII und dessen Bedeutung erläutert, um Fragen des
Rechtsanspruches und dessen Prüfung zu klären sowie die Art und das
Ziel der möglichen Leistungen darzustellen. Im Anschluss daran
folgt eine Erläuterung der Verhältnisse der Eingliederungshilfe für
seelisch behinderte Kinder und Jugendliche zu anderen Leistungen
und Leistungsträgern, um evtl. bestehende Probleme, zum Beispiel
bei der Klärung der Zuständigkeit, offen zu legen. Nachdem
diesgeschehen ist soll vor diesem vermittelten Hintergrund eine
kurze Darstellung der Legitimation der Integration des
35a in das SGB VIII aus sozialpädagogischer Perspektive und einer
weiterführenden Forderung bzgl. der Zuständigkeiten folgen.Diese
Arbeit ist nicht als Ratgeber oder ähnliches zu verstehen. Bei
bestehenden rechtlichen Fragen von potentiellen
Leistungsberechtigten soll hiermit unbedingt auf die
Inanspruchnahme einer professionellen Rechtsberatung verwiesen
werden. Der vorliegende Text wurde zwar nach bestem Wissen und
Gewissen geschrieben und es sind keine enthaltenen Fehler bekannt,
aber eine Arbeit dieses Umfanges kann natürlich nie alle
individuellen Fälle abdecken oder eine ausführliche Beratung
ersetzen. Das Ziel dieser Arbeit soll es vielmehr sein, neben der
Erläuterung des
35a SGB VIII als solches, eventuell bestehende Probleme oder
Unstimmigkeiten in Sachen der Umsetzung der Norm, vor allem durch
die starke Verteilung der relevanten Leistungen auf mehrere
unterschiedliche Träger, aufzuzeigen und zu erklären. Weiter soll
auch zum Weiterdenken über die Problematik und eventuelle
Lösungsansätze angeregt werden.Roland Raabe