Zusammenschlüsse von Krankenanstalten aus Mitarbeitersicht
Ein Zusammenschluss von Krankenanstalten gilt als Chance, die
Fähigkeiten zu bündeln und in einem Kompetenzzentrum
zusammenzufassen, um somit durch effizienten Ressourceneinsatz das
Überleben langfristig sichern zu können. Besonders im Rahmen der
Restrukturierung des österreichischen Gesundheitswesens scheinen
Krankenhausfusionen als geeignete Alternative zu Auflösungen von
Einrichtungen bzw. strukturellen Umverteilungen. Betrachtet man die
Fusionsproblematik an sich, ist es von wesentlicher Bedeutung, dass
der Wandel von der gesamten Organisation getragen wird. Das
Vernachlässigen des Faktors Mensch wird als Ursache für das
vielfache Scheitern von Fusionsvorhaben gesehen. Die vorliegende
Arbeit betrachtet Krankenhauszusammenschlüsse aus der Perspektive
der internen Stakeholder, da im Krankenanstaltenwesen der
(Fusions-) Erfolg im besonderen Ausmaß von den Mitarbeitern
abhängig ist. Anhand einer explorativen Studie wurden die
theoretischen Erkenntnisse zu den Auswirkungen auf das Personal
sowie auf das Krankenhaus selbst und den Maßnahmen der
Integrationsförderung im Rahmen des Post-Merger-Managements
tendenziell bestätigt bzw. widerlegt.
wurde am 02.10.1984 in Steyr/Österreich geboren und schloß ihr Studium des Prozessmanagements 2007 mit der Sponsion zur Magistra (FH) der Wirtschaftswissenschaften ab. Seither ist sie bei dem Software- und Beratungshaus IDS Scheer in Wien als Consultant für Business Process Management tätig.