Die Menschen sorgen sich nach dem Lehman-Kollaps, den sich
türmenden Staatsschulden für die aus dem Ruder gelaufenen
Sozialbudgets und für die Rettungsaktionen für Banken, klamme
Eurostaaten und Konjunktur um ihre Zukunft.
Sie sind in Sorge um die Qualität des Geldes und um die Fähigkeit
der Schuldner zur Bedienung der Kredite. Sie befürchten, dass auch
andere Versprechen nicht gehalten werden können: bei
Altersvorsorge, Infrastruktur, Energieversorgung und Bildung. Und
sie fürchten, dass die ohnehin hohen Steuern und Abgaben weiter
steigen werden.
Die Autoren geben Hinweise, was Politik, Bürger und Banken jetzt
anders und besser machen müssen. Sie sind Ökonomen der alten Schule
, fest verwurzelt in der Politischen Ökonomie eines Adam Smith,
eines Friedrich von Hayek, aber eben auch Scholaren der
Christlichen Soziallehre mit ihren wichtigen Beiträgen für eine
funktionierende Wirtschafts- und Sozialordnung.
Aus dieser Haltung resultiert ihre Analyse der Finanzkrise, daraus
leiten sie Vorschläge für die Lösung der anstehenden Probleme ab,
die eben weit über die aktuelle Finanzkrise hinausweisen.
"Ich habe meine Bücher so geschrieben, dass die Überschriften appetitlich sind, daß die ersten Kapitel einen hineinlocken und für die schwierigen Sachthemen gewinnen." -- Norbert Walter Deutsche Welle TV, 17.10.2011
"Ich habe meine Bücher so geschrieben, dass die Überschriften appetitlich sind, daß die ersten Kapitel einen hineinlocken und für die schwierigen Sachthemen gewinnen." Norbert Walter Deutsche Welle TV, 17.10.2011
Norbert Walter, geboren 1944, seit 1990 Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre promovierte Walter 1971 an der Goethe-Universität Frankfurt. 1978 wurde er Professor und Direktor im Institut für Weltwirtschaft.
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