Wahnsinn mit Methode - Wagenknecht, Sahra

Sahra Wagenknecht 

Wahnsinn mit Methode

Finanzcrash und Weltwirtschaft

Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Wahnsinn mit Methode

Die Bankenkrise, die sich zu einer neuen Weltwirtschaftskrise auswächst, ist ein Thema, das uns alle angeht. Sahra Wagenknecht diskutiert in ihrem neuen Buch "Wahnsinn mit Methode" den globalen Finanzcrash, den man in Fachkreisen schon lange vorausgesehen hat, und entwirft Entwicklungsperspektiven. Sie analysiert die Funktionsweise der internationalen Finanzmärkte und erklärt, weshalb die globalen Finanzjongleure allein die Krise nicht mehr in den Griff bekommen können. Wagenknecht zeigt, welche Auswege sich durch eine undogmatische, marxistisch geprägte Denkweise auftun können. Ein Buch von höchster Aktualität und Brisanz.

Produktinformation


  • Verlag: Das Neue Berlin
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 254 S.
  • Seitenzahl: 254
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 126mm x 24mm
  • Gewicht: 312g
  • ISBN-13: 9783360019561
  • ISBN-10: 3360019563
  • Best.Nr.: 25525755
Die Bankenkrise, die sich zu einer neuen Weltwirtschaftsskrise auswächst, ist ein Thema, das uns alle angeht. Sahra Wagenknecht diskutiert in ihrem neuen Buch »Wahnsinn mit Methode« den globalen Finanzcrash, den man in Fachkreisen schon lange vorausgesehen hat, und entwirft Entwicklungsperspektiven.

Sie analysiert die Funktionsweise der internationalen Finanzmärkte und erklärt, weshalb die globalen Finanzjongleure allein die Krise nicht mehr in den Griff bekommen können. Wagenknecht zeigt, welche Auswege sich durch eine undogmatische, marxistisch geprägte Denkweise au un können. Ein Buch von höchster Aktualität und Brisanz. Eine Person, die mit ihrem Au reten und ihrem Äußeren mit einem Schlag den jahrzehntedicken Staub von einer ganzen Bewegung gewischt hat: Sahra Wagenknecht. (taz).

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.12.2008

Bücher zur Krise
Das Modethema in der Wirtschaftsliteratur des Jahres

Wie schnell sich die Zeiten ändern: Standen noch vor zwölf Monaten Bücher zur langfristigen Entwicklung des Kapitalismus im Mittelpunkt des Jahresrückblicks 2007, so wird das Jahr 2008 auch in der Wirtschaftsliteratur von der Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Mindestens ein Dutzend Bücher befinden sich hierzu alleine in deutscher Sprache auf dem Markt.

Eine Gruppe dieser Bücher analysiert die aktuelle Krise als konsequentes und unausweichliches Ergebnis der wirtschaftlichen Liberalisierung der vergangenen Jahrzehnte. Das inhaltsreichste, am konsequentesten gegliederte und am flüssigsten geschriebene Buch dieses Genres stammt aus der Feder von Ulrich Schäfer, dem Co-Leiter der Wirtschaftsredaktion der "Süddeutschen Zeitung". Schäfer lässt das Unheil intellektuell mit der Mont-Pèlerin-Gesellschaft im Allgemeinen und mit Friedrich von Hayek und Milton Friedman im Besonderen beginnen. Ronald Reagan und Margaret Thatcher beginnen das Werk dann umzusetzen, und über erste Turbulenzen wie die Asien-Krise 1997 oder den Zusammenbruch des Hedge-Fonds LTCM gelangt man …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.02.2009

Wirtschaftsbuch
Die Krise aus Sicht einer Kommunistin
Sahra Wagenknecht ist Kommunistin und dabei unverdrossen. Selbst in der SED-PDS-Nachfolgepartei „Die Linke” steht sie als leitendes Mitglied der Kommunistischen Plattform eher links außen. Das Establishment fragt die 39-Jährige dennoch gern für Talkshows und Interviews an, denn Sahra Wagenknecht weiß sich zu präsentieren. Sie ist klug und attraktiv. Hochgestecktes Haar, hochgeschlossene Kleidung, ernster Blick; die Presse schwärmt von „der schönen Kommunistin”, und selten fehlt der Vergleich mit Rosa Luxemburg, an die sie ausweislich alter Fotos tatsächlich erinnert. Sie ist vor allem aber kenntnisreich, mit einer für Marktwirtschaftler allerdings schwer verdaulichen Weltsicht: Sahra Wagenknecht ist Kommunistin, und das aus Überzeugung.
Entsprechend ist sie im politischen Alltag knallhart. Sie kritisiert den „Schmusekurs” ihrer Partei bei den Regierungsbeteiligungen in den Ländern, und sie geißelt die von der Linken mitgetragenen Kompromisse beim Kürzen sozialer Leistungen und bei Privatisierungen. Nicht weniger, sondern mehr Staat, und zwar massiv mehr Staat, lautet ihre Devise. …

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Sahra Wagenknecht, geb. 1969 in Jena, ist Politikerin und Publizistin und arbeitet an einer volkswirtschaftlichen Dissertation. Sie ist Mitglied der Partei Die Linke. Von Juli 2004 bis Juli 2009 war sie Mitglied des Europaparlaments. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, seit Mai 2010 stellvertretende Parteivorsitzende. Die Autorin lebt in Berlin.

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Kundenbewertungen zu "Wahnsinn mit Methode" von "Sahra Wagenknecht"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von Karl L. Hesse aus Bendorf am 17.12.2008 ***** ausgezeichnet
Frau Wagenknecht bringt ganz unverstellt Klarheit in die Krise. Hinterher ist ganz klar, wer/was da Täter war und Opfer ist. Das Buch erklärt und fordert.: Eine Denkhilfe bester Art !

7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Karl L. Hesse aus 56170 Bendorf am 02.12.2008 ***** ausgezeichnet
Wahnsinn mit Methode - ein Buch einer Linken in der Linkspartei!
Was Sahra Wagenknecht da schreibt, hat zunächst was mit der Entwicklung des gegenwärtigen Kapitalismus zu tun. Und der hat, rein empirisch betrachtet, enorm viel zu tun mit der Theorie des "staatsmonopolistischen Kapitalismus (SMK=StaMoKap)" der 70/80er-Jahre des letzten Jahrhunderts.

Was passiert, wenn Banken und Automobilkonzerne jetzt um Staatsgarantien betteln, gleichzeitig Sozialleistungen aber keinesfalls mit Teuerungsraten Schritt halten? -Wie legitimieren sich Staaten da ? -

S. Wagenknecht hält solche Legitimation für unmöglich. Sie setzt darauf, dass dem "Wahnsinn mit Methode" die Vernunft entgegen gesetzt sein könnte. - Sie hält SOZIALISMUS für vernünftig. - Ist das abwegig ?

S. Wagenknechts Buch beschreibt, - gelegentlich mit kalter Wut - die Entwicklung dieser völligen Abkoppelung der Finanzmärkte von der realen Produktion (also der Produktion echt greifbarer Waren) und sie gibt eine Nachricht: VERGESELLSCHAFTUNG !

Die Zeit zur Vergesellschaftung der Produktionsmittel ist laut S. Wagenknecht da; die Produktivkräfte brauchen demnach eine gesellschaftliche statt privater Kontrolle. - Gesellschaftlicher Mehrwert statt privater Profitaneignung.

Das ist keine neue Erkenntnis.

Aber immerhin ist angesichts der staatlichen Milliardengarantien und -geschenke mal über die Thesen von Frau S. Wagenknecht nachzudenken, oder ???

Enteignung der Wenigen wäre Zueignung für das Staatsvolk, z.B.:
Vergesellschaftung ist für S. Wagenknecht was anderes als "Verstaatlichung".

Ihrer engagierten Beobachtung der "Finanzkrise" sollte man folgen um hinterher klüger zu sein.

K.L. Hesse

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Bewertung von Lahr aus 56170 Bendorf am 22.11.2008 ***** ausgezeichnet
das Buch ist toll, weil man es auch verstehen kann. Die Frau kriegt es hin, komplizierte Sachen einfach zu erklären. So sollten viele Bücher geschrieben sein.

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