»Man greift nicht zu hoch, wenn man das Werk von Auspitz und Lieben
unter die sechs glänzendsten theoretischen Leistungen des 19.
Jahrhunderts in deutscher Sprache rechnet.« So bewertet Jürg
Niehans das 1889 erschienene Buch, und der Nobelpreisträger
Friedrich A. von Hayek bezeichnete es als »noch immer eines der
wichtigsten Werke der mathematischen Volkswirtschaftslehre.« Rudolf
Auspitz (1837 - 1906) und Richard Lieben (1842 - 1919) werden der
österreichischen Schule der Nationalökonomie zugerechnet. Doch die
führenden Köpfe der Wiener Schule reagierten negativ auf die
Publikation. Völlig anders dagegen die Reaktion im Ausland:
Edgeworth, Pareto und Wicksell, insbesondere aber Irving Fisher,
zollten der originellen Leistung auf dem Gebiet der Partialanalyse
ihren höchsten Respekt. Fisher hat die »brilliante Monographie« von
Auspitz und Lieben über die Theorie des einzelnen Preises als »ohne
Zweifel die beste auf ihrem Gebiet« bezeichnet.
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Mit 98 Diagrammen, davon 61 zweifarbig. Druck auf
alterungsbeständiges, chlor- und säurefreies Werkdruckpapier.
Ganzlederband aus Ziegenleder mit Blind- und Farbprägungen,
Kopffarbschnitt, Lesebändchen, zweifarbigen Vorsatzpapieren,
Fadenheftung. Limitierte Auflage: 500 numerierte Exemplare.
Kommentarband mit Beiträgen von Haim Barkai, Kurt R. Leube, Jürg
Niehans und Stefan Jäggi; 120 Seiten, büttenbezogener
Pappband.