Alex Caine, einst als Undercover-Ermittler selbst in der
Biker-Szene zu Hause, beschreibt das Shedden-Massaker, das am
Anfang des Endes der kanadischen Bandidos stand, im Stile einer
Crime-Story. Er beginnt mit einem kurzen Abriss der Geschichte der
Bandidos, um sich dann ganz auf die Rekonstruktion der Ereignisse
zu konzentrieren, die im Massaker von Shedden mündeten - dem
Brudermord unter Bandidos, die so mit den Hells Angels, ihren
ewigen Widersachern, gleichzogen. Die hatten ihren Fall "Kain
und Abel" schon den 1980er Jahren - ebenfalls in Kanada. Die
Tatnacht wird vom Autor erzählt, als sei er selbst dabei gewesen.
Dabei verweist er auf Ungereimtheiten, die eine mögliche dritte
Partei ins Spiel bringen, und stellt den ermittelnden Behörden kein
gutes Zeugnis aus.
Alex Caine wurde in einer Arbeiterfamilie in Französisch-Kanada geboren. Nach einer schwierigen Jugend meldete er sich freiwillig zum Einsatz im Vietnamkrieg. Wieder zurück in Kanada verbrachte er nach einem geplatzten Drogendeal einige Zeit im Gefängnis und begann anschließend als Informant für die kanadischen und US-amerikanischen Behörden zu arbeiten. Heute ist er bei Ermittlungen im Bikermilieu als Berater tätig und hält Reden auf Polizeikonferenzen. Er hat einen schwarzen Gurt im Kickboxen.
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