Sexualität und Körperpraxis im Islam - Akashe-Böhme, Farideh

Farideh Akashe-Böhme 

Sexualität und Körperpraxis im Islam

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Produktbeschreibung zu Sexualität und Körperpraxis im Islam

Die bekannte Soziologin und Frauenforscherin liefert überzeugende Antworten zur Frage der Sexualität und Stellung der Frau im Islam. Ihr neues Buch trägt wesentlich zur Aufklärung bei. Es legt dar, welcher Diskurs unter der Perspektive der allgemeinen Menschenrechte und der Gleichstellung der Geschlechter auch in Europa angeregt werden soll. Was aus europäischer Tradition im Islam befremdlich erscheint, hat seinen Grund in einem religiös bestimmten leiblichen Umgang des Menschen mit sich und mit Anderen. Vor allem die Ereignisse in der Biographie der Frau sind strengen Regelungen unterworfen.Tatsächlich wissen häufig die Muslime, die den Islam als Praxis leben, so wenig wie ihre europäischen Nachbarn, was der Islam als Lehre bedeutet. Die Autorin behandelt diese Fragen im Zusammenhang einer islamischen Anthropologie. Ihre zentralen Themen sind: Reinheitund Tabus, Ehre, Ökonomie der Lust und Strafe, Geschlechterbiographie, patriarchale Strukturen und Muslime in der säkularisierten
Welt.

Produktinformation


  • Verlag: Brandes & Apsel
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 155 S.
  • Seitenzahl: 160
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 146mm x 8mm
  • Gewicht: 212g
  • ISBN-13: 9783860998519
  • ISBN-10: 386099851X
  • Best.Nr.: 20852824

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

In höchstem Maße erbost ist Rezensentin Hilal Sezgin über dieses Werk zu islamischen Körperkonzepten. Das Thema erscheint ihr zwar sehr lobenswert. Doch aus ihrer Sicht macht die Soziologin nichts daraus. Ein Hauptkritikpunkt besteht für Sezgin darin, dass sich Farideh Akashe-Böhme stets nur auf Christentum und Islam bezieht, und nie das Judentum als monotheistischen Vergleichswert hinzuzieht. Auch kann die Rezensentin außer einer "unsystematischen Anhäufung" von Vermutungen, Zitaten (gern aus dem Koran) und Beobachtungen wenig Brauchbares erkennen. Weder überzeugen sie die Quellen, noch die Folgerungen, die die Autorin daraus zieht. Sie vermisst eine Darlegung des theoretischen Bezugsrahmens ebenso wie "analytisch starkes" und gründliches Nachdenken. Stattdessen fühlt sie sich "plakativen Horrorszenarien" und aberwitzigen Schlussfolgerungen ausgeliefert, die zu heftigen Gegenreaktionen bei der Rezensentin führen.

© Perlentaucher Medien GmbH

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