Auf welchen Erkenntnissen der Schreibforschung basiert eine
zeitgemäße Didaktik des Schreibens jenseits einer überlebten
"Aufsatzlehre"?
Welche Überlegungen und Erfahrungen gibt es, die dabei helfen, das
Prinzip einer lernbereichs- und fächerübergreifenden
Schreibförderung und Schreiberziehung in Schule und Hochschule in
die Wirklichkeit umzusetzen?
Antworten auf solche Fragen finden Sie im vorliegenden Handbuch in
Form von Forschungsberichten, didaktischen Konzepten und vielen
Beispielen.
Die Beiträge namhafter Fachleute sind systematisch geordnet:
Grundlagen Schreiben im "Aufsatz"- und
Literaturunterricht Schreiben als interdisziplinäre Aufgabe
Schreibberatung und Überarbeitung von Texten Und nicht zuletzt
institutionelle Bedingungen und Chancen neuerer Konzepte der
Schreiberziehung: "Schreiben verändern - durch Schreiben
verändern
Das Buch Schreibförderung und Schreiberziehung versucht einen (vermeintlichen) Spagat - eine Einführung in die Prinzipien einer lernbereichs- und fächerübergreifenden Schreibförderung und -erziehung "für Schule und Hochschule". Die Vorteile eines solchen Konzeptes sind meines Erachtens offenkundig: Die Beiträge dürfen einerseits mit Blick auf die Hochschule die Wissenschaftlichkeit nicht vernachlässigen, müssen sich andererseits, die Zielgruppe "Schule" gleichberechtigt mitdenkend, eben auch um konkrete praktische Fragestellungen und Aspekte bemühen. So entsteht vom einführenden Kapitel weg eine gelungene Synthese beider Perspektiven, was angesichts der hochkarätigen Beiträgerinnen und Beiträger auch nicht verwundern muss. Ausdrücklich erwähnenswert: Immer auferlegen sich die Autorinnen und Autoren ein wohltuendes Maß an Schreibdisziplin - kein Kapitel ist länger als 15 Seiten. Die damit notwendigerweise einhergehende Prägnanz der Ausführungen erlaubt so eine einprägsame Lektüre. (...). In Schreibförderung und -erziehung ist also in der Tat noch das eine oder andere zu tun. Dazu kann das theoretisch und praktisch gewinnbringende Buch beitragen - in Schule und Hochschule. (Praxis Deutsch, Januar 2007)
"Das Buch Schreibförderung und Schreiberziehung versucht einen (vermeintlichen) Spagat - eine Einführung in die Prinzipien einer lernbereichs- und fächerübergreifenden Schreibförderung und -erziehung "für Schule und Hochschule". Die Vorteile eines solchen Konzeptes sind meines Erachtens offenkundig: Die Beiträge dürfen einerseits mit Blick auf die Hochschule die Wissenschaftlichkeit nicht vernachlässigen, müssen sich andererseits, die Zielgruppe "Schule" gleichberechtigt mitdenkend, eben auch um konkrete praktische Fragestellungen und Aspekte bemühen.
So entsteht vom einführenden Kapitel weg eine gelungene Synthese beider Perspektiven, was angesichts der hochkarätigen Beiträgerinnen und Beiträger auch nicht verwundern muss. Ausdrücklich erwähnenswert: Immer auferlegen sich die Autorinnen und Autoren ein wohltuendes Maß an Schreibdisziplin - kein Kapitel ist länger als 15 Seiten. Die damit notwendigerweise einhergehende Prägnanz der Ausführungen erlaubt so eine einprägsame Lektüre.
(...). In Schreibförderung und -erziehung ist also in der Tat noch das eine oder andere zu tun. Dazu kann das theoretisch und praktisch gewinnbringende Buch beitragen - in Schule und Hochschule." -- Praxis Deutsch, Januar 2007
Professor Dr. Ulf Abraham ist Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg.