Salutogen orientierte Biografiearbeit in Einrichtungen der stationären Altenpflege
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pflegemanagement /
Sozialmanagement, Note: 1,0, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache:
Deutsch, Abstract: KurzexposéBiografiearbeit gewinnt in den
Einrichtungen der stationären Altenpflege zunehmend an Bedeutung,
wenn personenzentrierte Pflege im Sinne vieler Leitbilder der
stationären Einrichtungen umgesetzt werden soll.Der demografische
Wandel mit Zunahme der Demenzerkrankten macht es notwendig, ein
Instrument zu haben, welches eine persönlichkeitsfördernde und
akzeptierende Arbeit mit Bewohnern dieser Einrichtungen
realisierbar macht.Professionelle Pflegearbeit muss eine primäre
Orientierung an Defiziten vermeiden, vor allem im Rahmen der
Dementenpflege, die eine immer größere Rolle spielen wird, und
gesendete Signale und Verhaltensweisen Betroffener in richtiger
Weise deuten.Notwendige Anknüpfpunkte zur Kommunikation und
Interaktion, als Grundlage personenzentrierter Pflege liefert, nach
Kitwood, die Bewohnerbiografie.In dieser Diplomarbeit soll zum
Einen der positive Nutzen der Biografiearbeit für die Bewohner
unterstrichen und zum anderen die salutogen Ausrichtung eines
solchen Instruments in Bezug auf die Mitarbeiter hervorgehoben
werden.Einerseits erlaubt die Implementierung eines praktikablen
Konzepts zur biografiezentrierten Pflegearbeit einen Blick auf die
Biografie als Gesundheitsfaktor und als Beitrag zur Erhöhung der
Lebensqualität alter Menschen. Andrerseits stellt Biografiearbeit
ein ideales Instrument zur Erhöhung der Arbeitszufriedenheit, im
Sinne von Antonovsky s Modell der Salutogenese dar.Um eine
subjektzentrierte Biografiearbeit zu etablieren, existieren eine
Reihe von Biografiebögen, die es gilt, bei Einzug eines Bewohners
auszufüllen.Ziel dieser Betrachtungsweise soll einerseits der
Bewohner und die Pflegepraxis sein und andererseits die salutogene
Wirkweise eines solchen Konzepts im Sinne der
Mitarbeiter...............