Reclam - Bode, Dietrich

Dietrich Bode 

Reclam

Daten, Bilder und Dokumente zur Verlagsgeschichte 1828-2003

Buch mit Leinen-Einband
 
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Produktbeschreibung zu Reclam

Seit der Gründung im jungdeutschen, antihabsburgischen Sachsen hat der Reclam Verlag ein Stück deutsche Kulturgeschichte geschrieben; sein zentraler Programmteil, die "Universal-Bibliothek", gehört zu den festen Größen des Bildungswesens.
Der Band erzählt die von wechselnden Zeitläufen mitbestimmte Geschichte des Verlags und enthält eine Vielzahl interessanter Dokumente, Bilder und Zitate.

Produktinformation


  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Ausstattung/Bilder: m. zahlr. Abb.
  • Seitenzahl: 239
  • Deutsch
  • Gewicht: 620g
  • ISBN-13: 9783150120033
  • ISBN-10: 3150120039
  • Best.Nr.: 11191183

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Joachim Kalka bescheinigt diesem Band, der zum zweihundertsten Reclam-Jubiläum die Verlagsgeschichte Revue passieren lässt, dass tatsächlich auf relativ knappem Raum die "wichtigsten Veröffentlichungen" dieses renommierten Verlags referiert werden. In chronologischer Folge skizziert der Autor Dietrich Bode das Verlagsprogramm, das auch einen interessanten Einblick in den Lesergeschmack des 19. Jahrhunderts erlaubt, stellt der Rezensent angetan fest. Er findet es zwar "angemessen", dass der Autor vor allem die ""aufklärerischen" Verdienste" des Reclam Verlags hervorhebt, aber eigentlich hätte er sich gewünscht, dass auch die bisher kaum unter die Lupe genommenen, dabei in großer Zahl im Reclam Verlag gedruckten "Trivialtexte" benannt und analysiert worden wären.

© Perlentaucher Medien GmbH

Eine mit zahlreichen Fotos, Zitaten und Dokumenten gespickte übersichtlich strukturierte Zeitreise durch ein Stück Geschichte des deutschen Buchwesens.

Dabei erfährt der Leser unter anderem, was den Verlagsgründer Anton Philipp Reclam 1867 veranlasste, mit der Universal-Bibliotheks-Reihe "eine Sammlung von Einzelausgaben allgemein beliebter Werke" herauszugeben und damit den Grundstein einer Bibliothek der Weltliteratur, wie sie bis in die heutige Zeit wohl weltweit einmalig ist, zu legen. Anekdoten lockern die sonst eher nüchtern-sachliche Auflistung der Geschehnisse auf. ... "Reclam - Daten, Bilder und Dokumente zur Verlagsgeschichte 1828-2003" ist ein Sachbuch, das durch seine umfangreiche Bibliografie und die Quellennachweise zu einem wertvollen Nachschlagewerk wird. Es lädt aber auch einfach nur zum Schmökern oder Durchblättern ein.
Ruhr-Nachrichten

Wer die eindrucksvolle Geschichte des Hauses Reclam nachlesen möchte, hat nun die Gelegenheit dazu. Dietrich Bode, 37 Jahre im Reclam Verlag tätig und von 1981 bis 1999 dessen Geschäftsführer, hat eine ansehnliche und kurzweilige Chronik verfasst, die die Entwicklung des Unternehmens bis in die jüngste Gegenwart verfolgt.
Anzeiger - Die Zeitschrift für den österreichischen Buchhandel

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.04.2004

Charme verschollener Welten
Damit das Volk lese: Ein Band zum Reclam-Verlagsjubliläum

Eine technische und eine juristische Voraussetzung haben den säkularen Erfolg von "Reclams Universalbibliothek" ermöglicht: Das Druckverfahren der Stereotypie und die Aufhebung des sogenannten ewigen Verlagsrechts im November 1867 (eine Maßnahme, mit der andererseits der allmähliche Niedergang eines Verlags wie Cotta besiegelt war). Das neue Gesetz erlaubte dreißig Jahre nach dem Tod eines Autors - mittlerweile sind es wieder siebzig - den kostenlosen Nachdruck seiner Werke. Der 1828 gegründete Verlag von Anton Philipp Reclam begann nun eine offene kleinformatige Reihe, im Gegensatz zu den bis dahin üblichen in sich abgeschlossenen "Miniaturbibliotheken", mit billigen Ausgaben aus dem Kanon der Klassiker und der ihrer Nachfolge zugeordneten Autoren: Goethe, Lessing, Körner, "Shakspere", Müllner, Hauff, Kleist belegten die ersten zehn Nummern. Die elfte gehörte einem kurz zuvor noch verfolgten Radikalen: Börne.

Der vorliegende Jubiläumsband (für die Universalbibliothek in Kurzform von Frank R. Max eingerichtet) zeichnet chronikalisch die Entwicklung …

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Dietrich Bode war 37 Jahre im Reclam Verlag tätig, von 1981 bis 1999 als Geschäftsführer. Er hat schon den hier fortgeschriebenen Band 150 Jahre Reclam verfaßt und 1992 eine Sammlung verlags- und kulturgeschichtlicher Aufsätze über die Universal-Bibliothek herausgegeben.

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Dietrich Bode 

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  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Ausstattung/Bilder: m. zahlr. Abb.
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  • ISBN-13: 9783150120033
  • ISBN-10: 3150120039
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Produktbeschreibung zu "Reclam"

Kurzbeschreibung

Seit der Gründung im jungdeutschen, antihabsburgischen Sachsen hat der Reclam Verlag ein Stück deutsche Kulturgeschichte geschrieben; sein zentraler Programmteil, die "Universal-Bibliothek", gehört zu den festen Größen des Bildungswesens.
Der Band erzählt die von wechselnden Zeitläufen mitbestimmte Geschichte des Verlags und enthält eine Vielzahl interessanter Dokumente, Bilder und Zitate.

05.04.2004

Charme verschollener Welten
Damit das Volk lese: Ein Band zum Reclam-Verlagsjubliläum

Eine technische und eine juristische Voraussetzung haben den säkularen Erfolg von "Reclams Universalbibliothek" ermöglicht: Das Druckverfahren der Stereotypie und die Aufhebung des sogenannten ewigen Verlagsrechts im November 1867 (eine Maßnahme, mit der andererseits der allmähliche Niedergang eines Verlags wie Cotta besiegelt war). Das neue Gesetz erlaubte dreißig Jahre nach dem Tod eines Autors - mittlerweile sind es wieder siebzig - den kostenlosen Nachdruck seiner Werke. Der 1828 gegründete Verlag von Anton Philipp Reclam begann nun eine offene kleinformatige Reihe, im Gegensatz zu den bis dahin üblichen in sich abgeschlossenen "Miniaturbibliotheken", mit billigen Ausgaben aus dem Kanon der Klassiker und der ihrer Nachfolge zugeordneten Autoren: Goethe, Lessing, Körner, "Shakspere", Müllner, Hauff, Kleist belegten die ersten zehn Nummern. Die elfte gehörte einem kurz zuvor noch verfolgten Radikalen: Börne.

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

05.04.2004

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Eine mit zahlreichen Fotos, Zitaten und Dokumenten gespickte übersichtlich strukturierte Zeitreise durch ein Stück Geschichte des deutschen Buchwesens.

Dabei erfährt der Leser unter anderem, was den Verlagsgründer Anton Philipp Reclam 1867 veranlasste, mit der Universal-Bibliotheks-Reihe "eine Sammlung von Einzelausgaben allgemein beliebter Werke" herauszugeben und damit den Grundstein einer Bibliothek der Weltliteratur, wie sie bis in die heutige Zeit wohl weltweit einmalig ist, zu legen. Anekdoten lockern die sonst eher nüchtern-sachliche Auflistung der Geschehnisse auf. ... "Reclam - Daten, Bilder und Dokumente zur Verlagsgeschichte 1828-2003" ist ein Sachbuch, das durch seine umfangreiche Bibliografie und die Quellennachweise zu einem wertvollen Nachschlagewerk wird. Es lädt aber auch einfach nur zum Schmökern oder Durchblättern ein.
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Wer die eindrucksvolle Geschichte des Hauses Reclam nachlesen möchte, hat nun die Gelegenheit dazu. Dietrich Bode, 37 Jahre im Reclam Verlag tätig und von 1981 bis 1999 dessen Geschäftsführer, hat eine ansehnliche und kurzweilige Chronik verfasst, die die Entwicklung des Unternehmens bis in die jüngste Gegenwart verfolgt.
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Autorenporträt zu "Dietrich Bode"

Dietrich Bode war 37 Jahre im Reclam Verlag tätig, von 1981 bis 1999 als Geschäftsführer. Er hat schon den hier fortgeschriebenen Band 150 Jahre Reclam verfaßt und 1992 eine Sammlung verlags- und kulturgeschichtlicher Aufsätze über die Universal-Bibliothek herausgegeben.

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