Rache am Chef - Reinker, Susanne

Susanne Reinker 

Rache am Chef

Die unterschätzte Macht der Mitarbeiter

Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Rache am Chef

Immer mehr Mitarbeiter wehren sich gegen unfaire und unfähige Vorgesetzte. Phantasievoll sorgen sie für ausgleichende Gerechtigkeit durch Rache am Chef. Innere Kündigung und stiller Boykott sind noch die harmloseren Varianten. Katastrophenchefs müssen auch mit gezielter Indiskretion und Sabotage rechnen. Mit unglaublichen Beispielen und viel Sinn für Realsatire berichtet Susanne Reinker vom Guerillakrieg im Büro. Sie erklärt, wie Chefs die Leistungslust abwürgen, beleuchtet die wirtschaftlichen Folgen von Boykott und Unterschlagung und zeigt, wie sich Mitarbeiter gegen die täglichen Zumutungen von oben zur Wehr setzen.

Und während die Wissenschaft gerade erst die soziale und psychologische Dimension von Vergeltung entdeckt, sind Verweigerungstaktiken und Racheaktionen der Mitarbeiter zu einem gigantischen Wirtschaftsproblem geworden. Dafür müssen es nicht unbedingt Betrug oder Sabotage sein. Allein die gut 30 Millionen Mitarbeiter, die sich wegen Dauerfrust in die innere Kündigung verabschieden und nur noch Dienst nach Vorschrift machen, verursachen jährlich Produktivitätsverluste in dreistelliger Milliardenhöhe. Mit ihrer brisanten Bestandsaufnahme in Sachen 'Rache im Job' belegt Susanne Reinker die unterschätzte Macht der Mitarbeiter und rückt das gefühlte Kräfteverhältnis am Arbeitsplatz zurecht.

Produktinformation


  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 204 S.
  • Seitenzahl: 204
  • Ullstein Taschenbuch Nr.37202
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 121mm x 19mm
  • Gewicht: 198g
  • ISBN-13: 9783548372020
  • ISBN-10: 3548372023
  • Best.Nr.: 23350121
"Profunde Analyse der Versäumnisse vieler Vorgesetzter ... ein Buch, das Mitarbeitern hilft, den Ärger über den Chef mit anderen teilen zu können. Wirklich sinvoll wäre die Lektüre für selbstkritische Führungskräfte, die hier erfahren könnten, warum es oft an ihnen selbst liegt, dass ihr Team nicht die erwartete Leistung bringt." manager magazin, Claus Schmalholz, 26.01.2007 "Solche Bücher nennt man Pageturner, also Bücher, die man buchstäblich verschlingt." HAMBURGER ABENDBLATT "Trotz einer gewissen Einseitigkeit in der Betrachtung der Schuldfrage [ ] ist Reinker ein interessantes Werk gelungen [ ] unterhaltsamer als manch akademisch daherkommendes Werk. Wer mit einem Lächeln auf den Lippen leichter lernt, wird hier gut bedient." Barbara Bierach, Süddeutsche Zeitung, 3./4.03.07 "Die Autorin analysiert das Fehlverhalten der Katastrophenchefs auf amüsante Weise [ ] Alles in allem [ ] spricht die Autorin mit ihrem Werk wohl vielen geschundenen Mitarbeitern [ ] aus dem Herzen. Auch Manager sollten das Buch deshalb studieren. Denn hier bekomen sie fein säuberlich aufgelistet, welche Fehler sie bei der Führung ihrer Mitarbeiter oft begehen." Martin Greive, Welt am Sonntag, 4.03.07 "Ihr Buch sollte für Mitarbeiter und Chefs Pflichtlektüre werden." 11.03.07, dpa, Matthias Hoenig "Hier wird der Chef gemobbt." 18.03.07, Frankfurter Allgmeine Sonntagszeitung, tih

»Profunde Analyse der Versäumnisse vieler Vorgesetzter ... ein Buch, das Mitarbeitern hilft, den Ärger über den Chef mit anderen teilen zu können. Wirklich sinvoll wäre die Lektüre für selbstkritische Führungskräfte, die hier erfahren könnten, warum es oft an ihnen selbst liegt, dass ihr Team nicht die erwartete Leistung bringt.« manager magazin, Claus Schmalholz, 26.01.2007 »Solche Bücher nennt man Pageturner, also Bücher, die man buchstäblich verschlingt.« HAMBURGER ABENDBLATT »Trotz einer gewissen Einseitigkeit in der Betrachtung der Schuldfrage [...] ist Reinker ein interessantes Werk gelungen [...] unterhaltsamer als manch akademisch daherkommendes Werk. Wer mit einem Lächeln auf den Lippen leichter lernt, wird hier gut bedient.« Barbara Bierach,  Süddeutsche Zeitung, 3./4.03.07 »Die Autorin analysiert das Fehlverhalten der Katastrophenchefs auf amüsante Weise [...] Alles in allem [...] spricht die Autorin mit ihrem Werk wohl vielen geschundenen Mitarbeitern [...] aus dem Herzen. Auch Manager sollten das Buch deshalb studieren. Denn hier bekomen sie fein säuberlich aufgelistet, welche Fehler sie bei der Führung ihrer Mitarbeiter oft begehen.« Martin Greive, Welt am Sonntag, 4.03.07 »Ihr Buch sollte für Mitarbeiter und Chefs Pflichtlektüre werden.«  11.03.07, dpa, Matthias Hoenig »Hier wird der Chef gemobbt.« 18.03.07, Frankfurter Allgmeine Sonntagszeitung, tih

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.03.2007

Wirtschaftsbuch
Die dunkle Seite der Mitarbeiter
Der Fisch stinkt vom Kopf” ist in den meisten Organisationen zu hören. Oft dienen Tiraden über unfähige Chefs als Ventil für allgemeinen Stress; manchmal sind die Vorwürfe allerdings begründet. Ungerechte und intrigante Führungskräfte kennt jede größere Organisation. Ihr unheilvolles Wirken schlägt sich in Unproduktivität und geplatzten Projekten ebenso nieder wie in Pleitenstatistiken und Entlassungswellen.
Susanne Reinker beschäftigt sich in ihrem Buch mit den innerbetrieblichen Folgen schlechter Führung, angefangen bei Dienst nach Vorschrift über Computersabotage bis hin zu Unterschlagung oder Diebstahl seitens der Mitarbeiter. Ihre Grundthese: Vermögensschäden durch Betriebsangehörige sind die Folge schlechter Führung. In vielen Firmen herrsche Frust, da schlechte Unternehmenslenker, sie nennt sie „Masters of Disasters”, den „Spielregeln der Globalisierung” folgen, „um gierige Aktionäre zu befriedigen und mit satten Unternehmensgewinnen die eigene Karriere voranzutreiben”. Die Folge sei die kleinere oder größere „Rache am Chef”.
An Konkurrenten verkaufte Kundendaten, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.03.2007

Hier wird der Chef gemobbt

Die Literatur für die Topetagen füllt Bibliotheken. Alle Autoren wollen nur das eine: erklären, wie Manager bessere Chefs werden. Es soll Chefs geben, bei denen selbst das beste Buch wirkungslos bleibt - und für deren Mitarbeiter empfehlen sich zwei neue Bücher.

Die amerikanischen Psychologen Babiak und Hare haben die schlimmste Büro-Spezies enttarnt: den "Psychopathen bei der Arbeit", wie der Untertitel ihres Buches heißt. In den Fallbeispielen findet mancher Leser vielleicht auch seinen Chef wieder.

"Zurückschlagen" ist das Thema von "Rache am Chef". Das Repertoire reicht von innerer Kündigung über Verweigerungstaktiken bis hin zu aktiver krimineller Sabotage. Die Autorin betont, sie habe kein "Racherezeptbuch" schreiben wollen. Vielmehr ist für sie die Unzufriedenheit ein riesiges volkswirtschaftliches Problem: Frustrierte Mitarbeiter sorgten für Produktivitätsverluste in Milliardenhöhe.

tih.

Paul Babiak/Robert Hare: Menschenschinder oder Manager. Hanser, 24,90 Euro

Susanne Reinker: Rache am Chef, Econ, 16,95 Euro

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
Susanne Reinker arbeitete nach ihrem Studium beim Goethe-Institut und war Pressesprecherin in der Filmbranche, bevor sie sich als Autorin etablierte. Sie veröffentlichte zwei Bücher zum Thema Job und Arbeitsplatz.

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Kundenbewertungen zu "Rache am Chef" von "Susanne Reinker"

Durchschnittliche Kundenbewertung 2 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** weniger gut
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 11.06.2011 ***** weniger gut
Sachbuch über das Verhältnis zwischen Chef und seinen Untergebenen. Da das Buch den Anspruch eines Sachbuches haben will, lassen sich leider satirische Bemerkungen, Anklagen und auch konkrete Fallbeispiele missen Der Titel ist daher etwas ungünstig gewählt. Außerdem beziehen sich die paar konkreten Fälle auf Großunternehmen, in denen die einzelne Ameise nicht weiter auffällt. Da kann auch die Rache gut getarnt werden und keinem persönlich zugesprochen werden. Vermutlich arbeiten jedoch viele eher in kleinen Firmen. Für die Ummünzung auf das eigene Arbeitsleben also gar nicht geeignet.

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