Pflegebedürftig - Wolfs, Uwe

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Älterwerden, Krankheit oder Unfall: Wenn Betroffene oder Angehörige in solchen Situationen unvorbereitet mit dem Problem der Pflegebedürftigkeit konfrontiert werden, sehen sie sich in dieser so sensiblen und oftmals schweren Phase einer schier unübersichtlichen Flut von Schwierigkeiten, Fragen und Entscheidungszwängen ausgesetzt: Kann ich trotz meiner Beeinträchtigung noch zu Hause wohnen oder muss ich in eine stationäre Einrichtung? Welche finanziellen Unterstützungen können ich oder meine Angehörigen bekommen? Welche Einrichtung ist für mich sinnvoll? Welche Pflegestufe trifft auf mich zu?…mehr

Produktbeschreibung
Älterwerden, Krankheit oder Unfall: Wenn Betroffene oder Angehörige in solchen Situationen unvorbereitet mit dem Problem der Pflegebedürftigkeit konfrontiert werden, sehen sie sich in dieser so sensiblen und oftmals schweren Phase einer schier unübersichtlichen Flut von Schwierigkeiten, Fragen und Entscheidungszwängen ausgesetzt: Kann ich trotz meiner Beeinträchtigung noch zu Hause wohnen oder muss ich in eine stationäre Einrichtung? Welche finanziellen Unterstützungen können ich oder meine Angehörigen bekommen? Welche Einrichtung ist für mich sinnvoll? Welche Pflegestufe trifft auf mich zu? Benötige ich jetzt eine Betreuung? Welche Rechte stehen mir überhaupt zu? Auf alle diese Fragen gibt dieser Ratgeber Antwort. In ihm werden alle damit zusammenhängenden Themen übersichtlich, fundiert und vor allem lebensnah und leicht verständlich dargestellt. Sämtliche Themen des betreuten Wohnens, der ambulanten Pflege, der Tages- und Kurzzeitpflege bis hin zur vollstationären Versorgung werden in sozialer, finanzieller und rechtlicher Hinsicht ausführlich erklärt, ebenso wie der Aufbau der Pflegestufen sowie sämtliche rechtlichen Aspekte des Heimaufenthaltes, der Betreuung, der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzesreformen.
Gut zwanzig Millionen Senioren gibt es in Deutschland ¿ und ihre Zahl wächst. Knapp 10 Prozent davon, also zwei Millionen, sind pflegebedürftig und nehmen die Pflegeversicherung in Anspruch. Doch für viele der achtzehn Millionen Menschen, die sich noch ihrer Gesundheit erfreuen, rückt der Gedanke an eine eventuelle eigene Pflegebedürftigkeit immer näher. Zumeist sind es auch deren Kinder, die sich mit der Frage auseinandersetzen, was geschehen soll, wenn ihre Eltern in die Situation kommen, Pflege in Anspruch nehmen zu müssen. Dies ist zumeist der Moment, in dem bei allen Beteiligten Unsicherheit und Fragen aufkommen. Doch wo mit den Fragen anfangen? Welche Eventualitäten muss ich bedenken? Wie kann ich möglichst lange meine Selbstständigkeit erhalten? Wo finde ich zuverlässigen Rat? Kann zum Beispiel die Pflege zu Hause stattfinden oder muss ich in eine stationäre Einrichtung? Und welche Einrichtung wäre dann die beste? Gibt es auch alternative Möglichkeiten der Pflege und des Wohnens? Und vor allem: Wer kann, soll, muss das alles bezahlen? Auf alle diese Fragen ¿ und noch viele weitere ¿ gibt das Buch Pflegebedürftig. Der Ratgeber umfassend Antwort. Seine Absicht ist es, all die Menschen, die mit dem Problem der Pflegebedürftigkeit konfrontiert werden, behutsam und in leicht nachvollziehbaren Schritten durch den fast unüberschaubaren Markt der Möglichkeiten zu führen und ihnen Wege zu eröffnen, sich selbstbestimmt und in Würde in dieser so sensiblen und oftmals als demütigend empfundenen Phase ihres Lebens zu behaupten. In diesem Ratgeber werden sämtliche Themen des betreuten Wohnens, der ambulanten Pflege, der Tages- und Kurzzeitpflege bis hin zur vollstationären Versorgung sowohl in sozialer, finanzieller wie auch rechtlicher Hinsicht ausführlich erklärt, ebenso wie die Leistungen und Leistungsgrenzen der Pflegeversicherung, der Aufbau der Pflegestufen sowie alle rechtlichen Aspekte des Heimaufenthaltes, der Betreuung, der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung ¿ dies alles unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzesreformen. Im hinteren Teil des Buches findet der Leser alle für ihn wichtigen Musterformulare, Vollmachten, Checklisten sowie Brief- und Verfügungsvorlagen. Geschrieben hat diesen Ratgeber einer, der die Ängste und die Verunsicherung der Betroffenen aus seiner täglichen Praxis kennt und weiß, wie diesen Menschen wirksam geholfen werden kann: Uwe Wolfs, Jahrgang 1961, der zunächst nach Ausbildung und Tätigkeiten in der Altenpflege viele Jahre als Lehrer und Schulleiter in der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Pflege arbeitete und als Berater in der Organisations- und Qualitätsentwicklung der Altenpflege tätig war. Inzwischen leitet er seit einigen Jahren eine bundesweit als modellhaft anerkannte vollstationäre Einrichtung der Altenhilfe und des betreuten Wohnens sowie geschäftsführend einen ambulanten Pflegedienst.
  • Produktdetails
  • Die weiße Reihe
  • Verlag: Alcorde
  • Best.Nr. des Verlages: 350
  • Seitenzahl: 256
  • Altersempfehlung: 40 bis 90 Jahre
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 253 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 141mm x 25mm
  • Gewicht: 415g
  • ISBN-13: 9783939973508
  • ISBN-10: 3939973505
  • Best.Nr.: 31306791
Autorenporträt
Uwe Wolfs, geb. 1961, arbeitete viele Jahre als Lehrer und Schulleiter in der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Pflege und beratend in der Organisations- und Qualitätsentwicklung der Altenpflege. Seit einigen Jahren leitet er eine bundesweit als modellhaft anerkannte vollstationäre Einrichtung der Altenhilfe und des betreuten Wohnens sowie geschäftsführend einen ambulanten Pflegedienst. Er lebt in Mülheim an der Ruhr.
Inhaltsangabe
Inhalt Vorwort Einfü
hrung Hilfsangebote in unterschiedlichen Lebenssituationen - Ein kurzer Ü
berblick 1 Pflegebedü
rftigkeit und Pflegestufen - Ein Beratungsgesprä
ch 1.1 Ziele der sozialen Pflegeversicherung 1.2 Voraussetzungen fü
r einen Antrag auf Pflegeleistungen 1.3 Begriff der Pflegebedü
rftigkeit 1.4 Formen der Hilfeleistung 1.5 Ermittlung des zeitlichen Umfangs des regelmä
ß
igen Hilfebedarfs 1.6 Der Weg zur Pflegestufe 1.7 Ergebnis der Begutachtung 1.8 Stufen der Pflegebedü
rftigkeit 2 Barrierefreies Wohnen in den eigenen vier Wä
nden 2.1 Ziele der Wohnberatung 2.2 Wohnungsanpassung 2.3 Finanzierung der Wohnungsanpassung 2.4 Wohnungsanpassung in einer Mietwohnung 2.5 Barrierefreie Mietwohnungen 3 Betreutes Wohnen - Mö
glichkeiten und Grenzen 3.1 Wohnanlage und Umfeld 3.2 Die Wohnungsausstattung 3.3 Grundleistungen der Betreuung 3.4 Wahlleistungen 3.5 Kosten und Finanzierung 3.6 Weiteres Vorgehen 4 Ambulante Beratung, Betreuung und Pflege 4.1 Beratung und Pflegeberatung 4.2 Pflegegeld 4.3 Pflegesachleistungen 4.4 Kombination von Geld- und Sachleistungen 4.5 Hä
usliche Krankenpflege und Behandlungspflege durch die gesetzliche Krankenversicherung 4.6 Betreuung von Menschen mit Demenz 4.7 Hä
usliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson 4.8 Soziale Absicherung der Pflegeperson und Pflegezeit 5 Tages-/Nachtpflege und Kurzzeitpflege 5.1 Angebote der Tages- und Nachtpflege 5.2 Vertragliche Grundlagen und Finanzierung 5.3 Der Tages- bzw. Nachtverlauf 5.4 Angebot der Kurzzeitpflege 5.5 Vertragliche Grundlagen und Finanzierung 5.6 Leistungen einer Kurzzeitpflegeeinrichtung 6 Wohngemeinschaften 6.1 Bedeutung der Wohngemeinschaften 6.2 Organisation und Ausgestaltung 6.3 Kosten und Finanzierung 6.4 Das Leben in einer Wohngemeinschaft 7 Vollstationä
re Versorgung - Die Senioreneinrichtung 7.1 Auswahl einer Einrichtung 7.2 Der Einzug 7.3 Vertragliche Bedingungen 7.4 Grundlagen der Finanzierung 7.5 Das Leben in einer stationä
ren Einrichtung 7.6 Mö
glichkeiten der Mitbestimmung und Teilhabe 8 Gesetzliche Betreuung und Vorsorgevollmacht 8.1 Wann wird eine gesetzliche Betreuung notwendig? 8.2 Das Betreuungsverfahren 8.3 Aufgaben des gesetzlichen Betreuers 8.4 Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfü
gung 9 Weitere rechtliche und allgemeine Aspekte bei Pflegebedü
rftigkeit 9.1 Die Patientenverfü
gung 9.2 Freiheitsentziehende Maß
nahmen 9.3 Widerspruchsverfahren bei Pflegeeinstufung 9.4 Klage vor dem Sozialgericht Anhang Anlagen 1 Verrichtungen und Zeitorientierungswerte fü
r die Ermittlung von Pflegezeiten Faktoren, die die Pflege erschweren oder erleichtern 2 Verfahren zur Feststellung eingeschrä
nkter Alltagskompetenz 3 Charta der Rechte hilfe- und pflegebedü
rftiger Menschen 4 Vorsorgevollmacht 5 Betreuungsverfü
gung 6 Textbausteine fü
r eine Patientenverfü
gung 7 Formulierungshilfe fü
r ein Widerspruchsschreiben Quellen und Adressen Stichworte von A bis Z