Das vorliegende Buch dokumentiert ein halbes Hundert wundervoller
Geldbriefe, wie sie täglich im Internet kursieren. Es geht um
verunglückte Familien, einsame Diktatorenwitwen und zufällig
entdeckte Vermögen. Onkel Wumba aus Kalumba spinnt phantastische
Geschichten, und der deutsche Michel glaubt sie ihm.
Täglich sammeln sich in elektronischen Postfächern viel
versprechende Hiobsbotschaften aus aller Welt. In broken english
oder krudem Deutsch wird Bargeld in beträchtlicher Höhe angeboten,
das dem Empfänger als Geschenk des Himmels in den Schoß fällt.
Reichtum pur sprudelt nur einen Mausklick weit entfernt. Das
vorliegende Buch dokumentiert ein halbes Hundert dieser
wundervollen Geldbriefe. Bewusst wurden sämtliche Schreiben
unredigiert in ihrer Reinform belassen, denn allein die Lektüre
dieser vor Fehler strotzenden Lockrufe beschert Lustgewinn.
US-Soldaten aus dem Irak, die Bargeld, Kunstschätze und Gold
erbeuteten, suchen einen sicheren Hafen für ihre Beute. Anwälte und
Behörden fahnden nach einem Verwendungszweck für die von schwer
reichen Attentatsopfern hinterlassenen Millionen. Sterbende wollen
ihre Sparguthaben für gute Zwecke spenden, um sich einen sonnigen
Platz im Himmel zu sichern. Es geht um verunglückte Familien,
einsame Diktatorenwitwen und zufällig entdeckte Vermögen. Onkel
Wumba aus Kalumba spinnt phantastische Geschichten, und der
deutsche Michel glaubt sie ihm.
Wilhelm Ruprecht Frieling (geboren 1952 in Bielefeld) arbeitete als Fotograf und Redakteur und war später als Autor und Verleger tätig. Er veröffentlichte in deutschen und amerikanischen Magazinen, publizierte mehr als 20 Bücher und betreibt mehrere Blogs.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20