Renommierte Politiker und Größen der Wirtschaft äußern ihre
Ansichten zum Reformstau in Deutschland und rufen zu zweckmäßigen
Lösungen auf.
Prominente Mitglieder des Konvents für Deutschland wie Roland
Berger, Hartmut Mehdorn, Manfred Pohl und Wolfgang Clement nehmen
in wegweisenden Interviews und Aufsätzen Stellung zu der Frage, wie
Deutschland durch sinnvolle Reformen nach vorn gebracht werden
kann. Ihr über Jahre gesammeltes Wissen bringen die
Konventmitglieder in ihre ehrenamtliche politische Arbeit für
Deutschlands Zukunft ein. Auf dieser Grundlage unterbreiten sie
überlegte, erfahrene und mutige Vorschläge.
Der „Konvent für Deutschland” legt ein Buch vor, das mehr Mut zu Reformen fordert
Berlin – Jürgen Großmann, der mächtig wirkende Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns RWE, bemüht den Schriftsteller Franz Kafka, um sein Anliegen zu erläutern. Ein Buch, sagt er, sei „die Axt für das gefrorene Meer in uns”. Und deshalb hat er sich an einem Buchprojekt beteiligt, das er in halbstündiger, gut vorbereiteter Rede erläutert. „Wir Stromer wissen”, sagt er selbstbewusst, „wovon wir reden”. Entsprechend einschüchternd klingt sein Fazit: „Wir brauchen in Deutschland eine Revolution.”
So weit will der Verein „Konvent für Deutschland”, dem Alt-Bundespräsident Roman Herzog vorsitzt, dann doch nicht gehen. „Wir gehen den Weg der stillen Einflussnahme”, formuliert Herzog das Anliegen des Konvents , der das vom Campus-Verlag vorgelegte Buch „Mut zum Handeln” (Untertitel: „Wie Deutschland wieder reformfähig wird”) als ein „Arsenal von Ideen, Vorschlägen, Vermutungen und Arbeitshypothesen” verstanden wissen will. Und da ist auf insgesamt 624 Seiten einiges zusammengekommen.
Elf Jahre nach seiner Ruck-Rede beklagt Herzog noch immer den mangelnden Reformwillen im Land. Deshalb hat er in- und ausländische Journalisten gebeten, mit Wirtschaftsführern und Politikern über mögliche und notwendige Reformen in Deutschland zu reden, darunter Vorstandschefs wie Jürgen Großmann, Wilhelm Bender und Wolfgang Reitzle, Banker wie Josef Ackermann, Wirtschafts-Lobbyisten wie Hans-Olaf Henkel und Roland Berger oder auch Sozialdemokraten wie Wolfgang Clement und Klaus von Dohnanyi, die zwar reformwillig, aber inzwischen ohne politisches Amt sind. Sie alle und viele andere mehr bilden den „Konvent für Deutschland”, der die Zukunft Deutschlands in einer globalisierten Wirtschaft meistern und dabei drei Grundsätze nicht verletzen will: die Gesetze der Sozialen Marktwirtschaft, die Grundregeln der Demokratie und die Achtung der Menschenrechte.
Der frühere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel fordert auf dem Podium eine „Reform der Reformfähigkeit”, was so viel heißen soll wie: Am besten wäre es, wenn in Deutschland nur noch alle fünf Jahre gewählt würde. Am besten sollte man auch alle Wahlen, egal ob auf Landes- oder Bundesebene, auf den gleichen Wahltermin legen. Das schaffe der Politik den nötigen Spielraum zum Handeln.
Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement bezeichnete das Buch als „eine Art Weckruf”, um Deutschland aus der Reformstarre zu befreien. Erst wenn Deutschland wieder auf Reformfähigkeit eingestellt sei, werde die Tugend Mut wiederbelebt. Der Sozialdemokrat, der kürzlich einem Parteiausschluss nur knapp entging, beklagt eine „Gesetzesflut im Übermaß” und fordert, die Eigeninitiative der Bürger zu fördern. Außerdem bekennt er sich in seinem Buch-Beitrag als Anhänger des Mehrheitswahlrechts, weil er glaubt, dass Dreier-Koalitionen, wie sie sich jetzt in den Ländern bilden, die Regierungsfähigkeit nicht erhöhen werden. „Große Parteien”, so Clements Prognose,„werden immer dürftiger als reicher.”
Alt-Bundespräsident Herzog sagt schließlich auf die Frage, wie denn das Volk für die Konvent-Ideen begeistert werden könne: „Das Volk folgt. Das sagt ja schon der Name”, um sich gleich daraufzu korrigieren: „Das Volk folgt natürlich nicht.” Vielleicht hilft die Lektüre des Buches zu mehr Einsicht. SZ
Mehr Reformen: Roman Herzog (links) und Wolfgang Clement glauben, dass Deutschland besser dastehen könnte im globalisierten Wettbewerb. action press
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Der Konvent für Deutschland, gegründet von Roland Berger, Hans-Olaf Henkel und Manfred Pohl, tritt als unabhängiges Beratergremium für die Politik mit dem Ziel einer "Reform der Reformfähigkeit" auf. Das öffentliche Gesicht des Konvents ist der sogenannte Konventkreis, unter der Leitung des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. "Mut zum Handeln" wird von prominenten Mitgliedern des Konvents für Deutschland herausgegeben.
Leseprobe zu "Mut zum Handeln (Mängelexemplar)"
Reform der Reformfähigkeit
Wie Deutschland wieder reformfähig wird
Vorwort von Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog
Als wir den Konvent für Deutschland am 3. Oktober 2003 in Berlin gründeten, stand die Idee im Vordergrund, Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zusammenzuführen. Hierbei war entscheidend, Mitglieder zu gewinnen, die aus den vier damals im Bundestag vertretenen Parteien kamen, aber kein politisches Amt mehr innehatten. Die Arbeit des Konvents hat ein Generalthema: die Reform der Reformfähigkeit der deutschen Politik und ihrer Institutionen.
Diese Formel - Reform der Reformfähigkeit - mag etwas abgehoben klingen. Aber was sie meint, ist sehr konkret. Die politischen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland sind dem enormen und stetig wachsenden Reformbedarf nur noch sehr bedingt gewachsen.
Dass unser Land Veränderungen braucht, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, um nicht zu sagen: eine Banalität. Jedes Land braucht immer Reformen, denn die Verhältnisse wandeln sich laufend und produzieren ständig neue Herausforderungen. Die Frage ist, wie gut ein Land für diese Herausforderungen gerüstet ist.
Das ist natürlich zunächst einmal eine Frage an die Politiker. Es ist leicht, ihnen den Schwarzen Peter zuzuschieben, und es ist nicht einmal immer falsch. Aber man macht es sich zu einfach, wenn man das Problem mit Politikerschelte für angemessen abgehandelt hält. Denn es liegt wenn schon nicht in allen, so doch in vielen Fällen tiefer.
Der lauterste Reformwille nützt nicht viel, wenn das bestehende Institutionengefüge seiner Realisierung unüberwindliche Hindernisse entgegenstellt. Um zu illustrieren, was ich damit meine, nenne ich als Beispiel hier nur das inzwischen geflügelte Stichwort "Bundesratsblockade". Es bezeichnet eine Situation, in der Zuständigkeitszuweisungen und Verfahrensregeln bei bestimmten politischen Konstellationen dazu führen, dass nichts mehr geht.
Selbstverständlich darf man daraus nicht den Schluss ziehen, nun einfach alle konstitutionellen Hürden der Entscheidungsfindung zu schleifen: Eine demokratische und rechtsstaatliche Verfassung lebt von checks and balances. Aber man kann - ohne die notwendige demokratische Kontrolle zu beeinträchtigen - Verantwortung klar und eindeutig zuweisen. Im Grunde ist das sogar eine Voraussetzung jeder wirksamen Kontrolle: Wen soll man denn zur Verantwortung ziehen, wenn gar nicht klar ist, wo die Verantwortung für eine Entscheidung liegt?
Ich hoffe, dieses Beispiel macht zweierlei deutlich: einmal, was mit dem Begriff der reformbedürftigen Reformfähigkeit gemeint ist, nämlich die Notwendigkeit, unsere Institutionen so zu gestalten, dass sie Reformentscheidungen erleichtern, anstatt sie zu behindern. Und zum anderen, dass klare Verantwortungszuweisung eines der grundlegenden Prinzipien für derartige "Meta-Reformen" sein muss.
Mit dieser Selbstbindung an die "Meta-Ebene" hat der Konvent nicht nur seine eigene Konsens- und Handlungsfähigkeit gesichert; er hat sich damit auch an den Comment gehalten: Für die konkreten Einzelreformen sind die heute aktiven Politiker zuständig.
Es ist wichtig, das zu betonen. Denn wir wollen nicht in der aktuellen Politik mitspielen, wir wollen aber aus unserer praktischen Erfahrung Anregungen für die Gestaltung der Spielregeln geben. Dass da mancher fragt: "Warum habt ihr eure klugen Ideen nicht verwirklicht, als ihr selbst noch in der Verantwortung wart?", stecken wir ein. Wir berufen uns auf das Recht, immer noch dazuzulernen - und darauf, dass man aus der Distanz, wenn man selber nicht mehr im Getriebe steckt, die Dinge manchmal klarer sieht.
Reform der Institutionen, um sie reformfähiger zu machen: Davon handelt auch dieses Buch. Aber es ist breiter angelegt. Das betrifft zunächst den Kreis derjenigen, die darin zu Wort kommen. Das "operative" Organ des Konvents, das Reformvorschläge diskutiert und formuliert, ist der Konventkreis. Ihm gehören 14 Persönlichkeiten an, die alle im öffentlichen Leben unseres Landes - in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft - einmal eine wichtige Rolle gespielt haben; einige sind auch jetzt noch in solchen Positionen aktiv. Sie alle kommen in diesem Buch zu Wort, und an vielen Stellen ihrer Beiträge werden Reformvorschläge erörtert, die der Konvent in den letzten viereinhalb Jahren vorgelegt hat.
Außer dem Konventkreis hat der Konvent aber noch ein zweites Organ, das zwar kein beschlussfassendes, aber darum nicht minder wichtig ist: das Kuratorium. In ihm sind die Sponsoren des Konvents vertreten, die Firmen und Institutionen, die unsere Arbeit materiell und ideell unterstützen. Auch sie zu Wort kommen zu lassen, ist ein wichtiges Anliegen dieses Buches. Zum einen deshalb, weil allen Beteiligten viel daran liegt, dass diese Unterstützung nicht im Verborgenen geschieht: Sie und wir haben nichts zu verbergen. Zum anderen aber auch, weil das Kuratorium damit exakt der ihm zugedachten Rolle gerecht wird: zur Diskussion im Konvent auch inhaltlich beizutragen und den Konventkreis davor zu bewahren, im eigenen Saft zu schmoren.
Daraus ergibt sich eine zweite Dimension, in der dieses Buch breiter angelegt ist als die eigentliche Konventsarbeit: die thematische. Die Interviews und sonstigen Beiträge befassen sich durchweg mit Themen, die aus dem Erfahrungs- und Tätigkeitsbereich der Interviewten beziehungsweise Autoren stammen. Also auch solchen, die nicht zur Konventsthematik im engeren Sinne gehören - was indessen nicht heißen muss, dass sie dafür irrelevant wären.
Und drittens ergibt sich daraus ein gesunder und vitaler Meinungspluralismus. Nicht jeder Satz und nicht jeder Gedanke, der sich in diesem Buch findet, ist Konvents-Orthodoxie. Es ist die Meinung des jeweils Befragten oder Schreibenden und unterstreicht nur, was ich oben schon erwähnt habe: Im Konvent haben sich Vertreter der unterschiedlichsten politischen "Glaubensrichtungen" zusammengefunden, die vor allem eines eint: die Sorge um die Reformfähigkeit unseres Landes und seiner Institutionen.
Das darf man allerdings nicht so verstehen, als ob dem Konvent nur diese Sorge einfällt. Das wäre eine Unterschätzung unseres Konsens-Volumens. Das Reformprojekt des Konvents für Deutschland ist nicht etwa (institutionen-)technisch oder gar wertfrei. Dass dahinter Wertentscheidungen stehen, sollte schon am Anfang dieses Vorworts deutlich geworden sein, als von der Bedeutung klarer Verantwortung die Rede war.
So wird der aufmerksame Leser feststellen, dass sich bei aller Themen- und Meinungsvielfalt der nachfolgenden Beiträge ein paar klare und konsequente "rote Fäden" durch das ganze Buch ziehen.
Der erste davon ergibt sich direkt aus der Verantwortung: Mündigkeit. Verantwortung setzt Mündigkeit voraus. Wenn Reformvorhaben Erfolg haben sollen, brauchen wir Bürger, die sich nicht immer zuerst auf den Staat verlassen, bevor sie daran denken, ihre Angelegenheiten in die eigenen Hände zu nehmen. Man kann übrigens auch diese Aussage als einen Ausdruck des viel beschworenen Subsidiaritätsprinzips verstehen: Dieses verlangt ja trotz seines hochgestochenen Namens nichts anderes, als dass Verantwortung so nahe wie möglich bei den Betroffenen angesiedelt sein soll; und dies nicht etwa nur im Verhältnis der verschiedenen staatlichen Ebenen, sondern auch im Verhältnis aller dieser Ebenen (einschließlich der kommunalen) zu den Bürgern. Mündigkeit und Subsidiarität sind Voraussetzung und Königsweg zum Abbau der Staatsüberforderung und Staatsüberlastung, die ein wesentliches Hindernis für die notwendige Handlungs- und Reformfähigkeit darstellen.
Mündige Bürger zeichnen sich im Übrigen auch dadurch aus, dass sie keine Angst vor den Folgen der Freiheit haben. Als da sind: Wettbewerb, Wandel - und Unterschiede. Auch dies sind Stichworte, die sich wie ein roter Faden durch sämtliche Vorschläge des Konvents für Deutschland und durch dieses Buch ziehen.
Es mag überraschen, dass ich das Stichwort "Unterschiede" in meine Aufzählung aufgenommen habe. Aber es gilt, sich wieder an den Gedanken zu gewöhnen, dass das freie Handeln unterschiedlicher Akteure - seien es Individuen, Bundesländer, Kommunen oder zivilgesellschaftliche Verbände - nicht bei allen zum gleichen Ergebnis führen kann. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit - aber man schaue sich nur einmal die Debatten um die Föderalismusreform (vor allem zur Finanzverfassung) an und die geradezu fetischartige Rolle, die die "Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse" an manchen Stellen spielt. Einheitlichkeit ist ein Postulat, das in Deutschland grandios überbewertet wird. Natürlich machen einheitliche Regelungen uns in vielen Bereichen das Leben leichter, aber das produktive Prinzip ist doch allemal die Vielfalt und nicht die Einheitlichkeit. Wir haben deshalb im Konvent im Kontext der Föderalismusreform die Formel vom "Mut zum produktiven Unterschied" geprägt. Wie viel Mut es dazu braucht, das ist ein Gradmesser für die Reformfähigkeit unseres Landes.
Warum die Vielfalt produktiv ist, habe ich als Stichwort in meiner Aufzählung ebenfalls schon erwähnt: weil sie Wettbewerb produziert. Ein in Deutschland heute nicht mehr uneingeschränkt als politisch korrekt geltender Denker, der Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek, hat den Wettbewerb als ein "Entdeckungsverfahren" bezeichnet - ein Verfahren zum Auffinden der besten Lösung. Was immer man sonst gegen ihn einzuwenden haben mag: Hier hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur im Wettstreit der Lösungsansätze setzt sich der beste durch - jedenfalls mit ungleich größerer Wahrscheinlichkeit als bei einem octroy irgendeiner Zentrale.
All dies läuft offenkundig darauf hinaus, dass wir in Deutschland eine ziemlich grundsätzliche, aber durch sehr viel Bodenhaftung charakterisierte Reformdebatte brauchen. Die Forderung danach ist die letzte Konstante dieses Buches, die ich hervorheben möchte. Und es ist natürlich dessen Hauptanliegen, diese Debatte zu befördern.
Inhaltsangabe
Reform der Reformfähigkeit - Wie Deutschland wieder reformfähig wird Vorwort von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog
Teil I: Politik
Blockade Perfektionismus Roman Herzog, Vorsitzender Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Claus Kleber, Leiter ZDF-"heute-journal"
Eine Reform für mehr Freiheit Klaus von Dohnanyi, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Stefan Aust, Chefredakteur Der Spiegel
Föderalismus: Ja, er ist eine gute Sache Otto Graf Lambsdorff, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Thomas Schmid, Chefredakteur DIE WELT
Erst dann kommt der Lackmustest Henning Voscherau, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Gerd Kühlhorn, Chefredakteur impulse - Das Unternehmermagazin
Teil II: Medien
Medien sollten den Reformprozess in Gang halten Hans Homrighausen, Geschäftsführer Frankfurter Societätsdruckerei GmbH, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Annette Milz, Chefredakteurin MediumMagazin Verwirrt - auf hohem Niveau: Über den Verlust von Ethik und Moral im Journalismus David Marsh, ehemaliger Chefredakteur Financial Times Europa, CBE, Chairman, London & Oxford Capital Markets plc., im Gespräch mit Jane Uhlig, Geschäftsführerin Konvent für Deutschland, Dozentin für Kommunikation an der Akademie für Marketing-Kommunikation Frankfurt/M.
Eine europäische Öffentlichkeit ist existenziell Wolfgang Clement, Stellvertretender Vorsitzender Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Christoph Keese, Chefredakteur Welt am Sonntag
Teil III: Bildung und Werte
Wer Bildung will, kann sich mühelos Bildung verschaffen Helmut Markwort, Chefredakteur FOCUS, im Gespräch mit Jane Uhlig, Geschäftsführerin Konvent für Deutschland, Dozentin für Kommunikation an der Akademie für Marketing-Kommunikation Frankfurt/M.
Ich bin nicht bereit, Bildung nur unter der Kategorie des Nutzens zu betrachten Jutta Limbach, Präsidentin des Goethe-Instituts und ehemalige Vorsitzende Richterin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Markus Spillmann, Chefredakteur Neue Zürcher Zeitung
Globalisierung - Verbreitung von Werten und Ideen Hans-Olaf Henkel, Vorsitzender des Vorstands Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Klaus Methfessel, Stellvertretender Chefredakteur WirtschaftsWoche
Das Ziel ist eine friedliche Welt Manfred Pohl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Henning Krumrey, Leiter Parlamentsredaktion FOCUS
Herausforderungen des 21. Jahrhunderts - Die Mündigkeit des Bürgers als wesentliches Erfordernis Gerhard Schmidt, Vorsitzender des Vorstands Heinz-Nixdorf- Stiftung, Mitglied des Kuratoriums
Teil IV: Europa
Europa ist eine Schule der Toleranz Monika Wulf-Mathies, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Martin Bialecki, Leiter dpa-Bundesbüro
Politiker stehen nicht über dem Recht - sondern unter dem Recht Erwin Teufel, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Günther Nonnenmacher, Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung
Unsere Parlamente müssen für Seiteneinsteiger geöffnet werden Rupert Scholz, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Martin S. Lambeck, Chefkolumnist Bild am Sonntag
Bürokratie auf vier Ebenen Roland Berger, Vorsitzender des Kuratoriums, Mitglied Konvent für Deutschland, und Burkhard Schwenker, Geschäftsführer Roland Berger Strategy Consultans, im Gespräch mit Arno Balzer, Chefredakteur manager magazin, und Henrik Müller, Geschäftsführender Redakteur manager magazin
Teil V: Finanzen
"Großer Sprung" - Plädoyer für eine deutsche Finanzmarkt-Initiative auf europäischer Ebene Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bank AG, Mitglied des Kuratoriums
Wichtigeres als die Reformfähigkeit unseres Landes kann ich mir kaum vorstellen Andreas Raymond Dombret, Vice Chairman Europe und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Deutschland, Österreich und Schweiz der Bank of America, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Uwe Vorkötter, Chefredakteur Frankfurter Rundschau
Denn nur wer eine Überzeugung hat, kann andere überzeugen Oswald Metzger, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Ulrich Deppendorf, Chefredakteur Fernsehen und Leiter ARD-Hauptstadtstudio
Teil VI: Wirtschaft
Infrastruktur muss gebaut werden und erhalten bleiben Herbert Bodner, Vorsitzender des Vorstands Bilfinger Berger AG, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Claus Döring, Chefredakteur Börsen-Zeitung
Irgendjemand muss der Katalysator sein Jürgen Großmann, Vorsitzender des Vorstands RWE AG, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Roland Tichy, Chefredakteur WirtschaftsWoche
Ein Plädoyer für mehr Teamspirit? Martin Jetter, Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland GmbH, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Steffen Klusmann, Chefredakteur Financial Times Deutschland
Jeden Tag vier neue Mitarbeiter Wilhelm Bender, Vorsitzender des Vorstands Fraport AG, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Holger Steltzner, Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung
Facharbeitern gilt mein höchster Respekt Manfred Kurz, Leiter der Würth-Repräsentanzen Berlin und Brüssel, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Eric Gujer, Deutschland-Korrespondent Neue Zürcher Zeitung
Im Zweifelsfall etwas mehr Thatcher Michael von Zitzewitz, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Frankfurt GmbH, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Sergej Lochthofen, Chefredakteur Thüringer Allgemeine
Wirtschaft und Politik spielen Schicksal für den Bürger Manfred Schneider, Mitglied Konvent für Deutschland, im Gespräch mit Konrad Adam, Freier Publizist
Bereit sein für Veränderungen Axel C. Heitmann, Vorsitzender des Vorstands Lanxess AG, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Hans-Peter Schütz, Politischer Autor Stern
Deutschland ist ein tolles Land Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands Linde AG, Mitglied des Kuratoriums, im Gespräch mit Hans Werner Kilz, Chefredakteur Süddeutsche Zeitung