Mehr Geld als Gott - Mallaby, Sebastian

Mehr Geld als Gott

Hedge Funds und ihre Allmachtsphantasien

Sebastian Mallaby 

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Mehr Geld als Gott

Reiche, mächtige und womöglich gefährliche Hedgefonds-Magnaten sind die Stars des Kapitalismus im 21. Jahrhundert. Ihre Wochenendpaläste sind Futter für die Fotografen von Vanity Fair, und die Möglichkeit, sie könnten ein Chaos auslösen, beschäftigte die Aufsichtsbehörden schon vor dem jüngsten Zusammenbruch der Finanzmärkte. Auf der Grundlage des einzigartigen Wissens des angesehenen Finanzautors Sebastian Mallaby über diese Branche sowie von 300 Stunden Interviews und ungezählten internen Dokumenten erzählt Mehr Geld als Gott die Geschichte der Hedgefonds von den Anfängen in den 1960er- und 1970er-Jahren über die explosiven Schlachten mit den Zentralbanken in den 1980er- und 1990er- Jahren bis zu ihrer Rolle in der Finanzkrise von 2007 bis 2009.

Das erste maßgebliche Buch über die Geschichte der Hedgefonds - von den rebellischen Anfängen bis zu ihrer Rolle bei der Definition des zukünftigen Finanzwesens.

Hedgefonds sind wie Heuschrecken: Wo sie auftauchen, bleibt nichts mehr übrig. Keine Firma, wie sie war, kein Mitarbeiter an seinem Platz, kein Geld auf dem Konto der ursprünglichen Besitzer. So die landläufige Meinung oder manch einschlägige Erfahrung.
Der Ruf von Hedgefonds könnte also besser sein. Höchste Zeit, sich einmal objektiv und vorurteilsfrei mit den Aktivitäten, der Arbeitsweise und der Anlageform der Hedgefonds prinzipiell auseinanderzusetzen. Diese Arbeit leistet Sebastian Mallaby mit seinem Buch. Darin zeigt er anschaulich und detailliert, was hinter den Allmachtsfantasien steckt. Der Aktionsradius von Hedgefonds ist schier grenzenlos und ein Produkt der Liberalisierung der Märkte. Hedgefonds suchen global nach Anlagemöglichkeiten mit hohen Renditen und verfolgen konsequent das Verwertungsinteresse ihrer Anleger. Dabei gehen sie immer größere Risiken ein und spekulieren grenzenlos mit Leerverkäufen und dem Einsatz von Fremdkapital.
Gigantische Gewinne und Riesenverluste sind gleichermaßen möglich, so lange, bis der Aktionsradius von Hedgefonds tatsächlich reguliert wird. Eine Option, von der bislang nicht Gebrauch gemacht wird. Nur: Wer hat ein Interesse daran, dass sich nichts ändert? Das Buch von Sebastian Mallaby ist der Schlüssel zum Verständnis von Hedgefonds.


Produktinformation

  • Verlag: Finanzbuch Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 540 S. 227 mm
  • Seitenzahl: 602
  • Deutsch
  • Abmessung: 232mm x 157mm x 41mm
  • Gewicht: 1040g
  • ISBN-13: 9783898796293
  • ISBN-10: 3898796299
  • Best.Nr.: 32672209
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.07.2011

Einblick in eine ferne Welt
Ein spannendes Buch über Hedgefonds

Hedgefonds sind die großen Unbekannten an den Kapitalmärkten geblieben. Gerade in Deutschland ist das Wissen um die Anlegergruppe nicht weit verbreitet, wobei dieses mangelnde Wissen die Bildung von Verschwörungstheorien begünstigt. Insofern ist das im vergangenen Jahr im englischen Original vorgelegte und nun in deutscher Übersetzung erhältliche Buch von Sebastian Mallaby eine begrüßenswerte Lektüre. Der gebürtige Brite, der als Wirtschaftsjournalist und Wissenschaftler arbeitet, hat viele Stunden verbracht, um mit Managern von Hedgefonds zu sprechen und das Schrifttum über diese Anleger zu studieren.

Herausgekommen ist ein Wirtschaftssachbuch im angelsächsischen Stil, das die Materie in historischer Perspektive aufbaut und aus einer locker geschriebenen Kombination aus sachlicher Analyse und einem auf der Kenntnis der handelnden Personen beruhenden "Storytelling" besteht. So führt Mallaby den Leser durch die Geschichte der Hedgefonds und ihrer Macher, beginnend mit dem Pionier Alfred Winslow Jones, über frühe Titanen wie Michael Steinhardt, Julian Robertson und …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.08.2011

Geschichten aus der
Hedgefonds-Welt
Hedgefondsmanager haben „mehr Geld als Gott“, sagt Sebastian Mallaby, Ökonom am Council on Foreign Relations in New York. Die drei Topverdiener dieser Branche hätten es 2006 „auf jeweils mehr als eine Milliarde Dollar gebracht“. Das klingt nicht nur neureich, das ist es auch: Die Geschichte der Hedgefonds beginnt im Jahr 1949, als der Amerikaner Alfred Winslow Jones den ersten Fonds dieser Art gründete. Jones erfand die Merkmale, die bis heute jeden Hedgefonds prägen: eine Erfolgsbeteiligung fürs Management und die Gewohnheit, „vielversprechende“ Aktien mit Leerverkäufen „weniger aussichtsreicher Titel“ zu kombinieren. So sicherte er sich gegen Marktrisiken ab, um dann mit geliehenem Geld das Volumen seiner Wetten zu vergrößern und so die Hebelwirkung seiner Investments noch zu verstärken. Diese Kombination aus Sicherung und Hebel hatte magische Auswirkungen auf die Welt des Kapitals, insbesondere, als spätere Generationen anfingen, Jones Prinzipien auch auf Anleihen, Swaps und Optionen anzuwenden.
Mallaby zeichnet die Historie der Hedgefondsbranche auf und ist auch ein guter Geschichtenerzähler: Sein …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Solides Wissen über Hedgefonds scheint Rezensent Gerald Braunberger gerade in Deutschland kaum verbreitet. Das fördert in seinen Augen die Bildung von Verschwörungstheorien. Um so erfreuter zeigt er sich von Sebastian Mallabys Buch "Mehr Geld als Gott", das die Welt der Hedgefonds und ihrer Bewohner lebendig schildert. Er attestiert dem Wirtschaftsjournalisten Mallaby, das Thema höchst kenntnisreich und als eine spannende Geschichte von Triumphen und Niederlagen aufgearbeitet zu haben. Dank der zahlreichen Gespräche mit Hedgefonds-Managern erhält der Leser zu seiner Freude einen exzellenten Einblick in deren Welt. Wer sich wirklich für Hedgefonds und nicht für Verschwörungstheorien interessiert, dem kann Braunberger dieses Buch nur ans Herz legen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Sebastian Mallaby ist Kolumnist der Washington Post und hat sich auf Themen rund um die Globalisierung spezialisiert. Zuvor hat er mehr als 13 Jahre für das Magazin Economist über internationale Finanzthemen berichtet und war Bürochef des Economist in Südafrika, Japan und Washington. Mallaby ist zudem Autor des US-Bestsellers "The World's Banker", erschienen im Jahr 2004.

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