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Marke Eigenbau
Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Videoclip zu "Marke Eigenbau"
Produktinformation
- Verlag: Campus Verlag
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 288 S.
- Seitenzahl: 288
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 144mm x 27mm
- Gewicht: 435g
- ISBN-13: 9783593386751
- ISBN-10: 3593386755
- Best.Nr.: 23846153
Leseprobe zu "Marke Eigenbau"
Produktbeschreibung zu "Marke Eigenbau"
Kurzbeschreibung
"Wirtschaft ist zu wichtig, um sie den Großen zu
überlassen." Günter Faltin, Teekampagne
Was verbindet Bastler, Kunsthandwerker, Hacker, Entrepreneure oder
Weltverbesserer? Sie alle sind Macher, Selbermacher, und damit Teil
einer ökonomischen Revolution. Denn immer mehr Menschen drängen aus
der Nische des privaten Hobbys auf den Markt. Darauf werden
Unternehmen in Zukunft reagieren müssen.
Beschreibung
Inhaltsangabe
Inhalt
Vorwort
1. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduk-tion
1.1 Hauptsache schwarz: Eine Welt der Massenproduktion
1.2 Crafting: Die Revolution des Selbermachens
1.3 Critical Mass: Von Massen und Marken
1.4 Spätkapitalismus: Das Ende der Massenproduktion
2. Arbeit Marke Eigenbau
2.1 Büro-Matrix: Milde Krankheit Erwerbsarbeit
2.2 Free Agent Nation: Selbstverwirklicht Geld verdienen
2.3 Coworking SOHOs: Risikomanagement in der neuen
Arbeitswelt
2.4 Volks-Entrepreneurship: Das globalisierte Individuum
3. Märkte Marke Eigenbau
3.1 Prosuming: Es gibt keine Endkonsumenten mehr
3.2 Long Tail: Die Nischen werden mächtiger als die Hits
3.3 One of a Kind: Unikate, Editionen und limitierte Auflagen
3.4 Hybrid Economy: Geld verdienen mit Geschenken
4. Produktion Marke Eigenbau
4.1 Fabbing: Liebe Maschine, baue mir ...
4.2 Mass Customization: Gibt es das auch in Mauve-Metallic?
4.3 Do it Yourself: Das Missing Link zwischen Punk und
Baumarkt
4.4 Manufakturen: Die Renaissance des Handwerks
5. Organisation Marke Eigenbau
5.1 Wikinomics: Warum gibt es eigentlich …
Leseprobe zu "Marke Eigenbau" von Holm Friebe; Thomas Ramge
Am Beispiel der Lebensmittelbranche lässt sich bis dato am besten
zeigen, dass Busse mehr als vage Hoffnungen formuliert. Der Umsatz
mit Biolebensmitteln betrug im Jahr 2000 2,1 Milliarden Euro. 2006
waren es 4,5 Milliarden. Deutschland macht damit mehr als 10
Prozent des weltweiten Organic Food-Markts aus. Laut Gesellschaft
für Konsumforschung haben heute 90 Prozent der Deutschen ein
Biolebensmittelprodukt bewusst gekauft. In großen und mittleren
Städten sprießen Biosupermärkte aus dem Boden wie unkontaminierte
Pilze - alleine in Berlin gibt es mittlerweile über fünfzig. Und
die Wirtschaftswoche hat herausgefunden, dass zwanzig Millionen
Deutsche empfänglich für grüne Themen und die ihnen zugeordneten
Produkte sind.7
Das in Deutschland überzeugendste Beispiel dafür, dass aufgeklärte
Verbraucher die Guten nach vorne bringen können, dürfte Bionade
sein, "das offizielle Getränk einer besseren Welt" und
der neogrüne Liebling der deutschen Wirtschaftspresse. Wir finden
den Fall Bionade in vieler Hinsicht faszinierend. Er beweist, dass
sich mit Bordmitteln einer kleinen, nahezu bankrotten Brauerei die
Massenmärkte der Fast Moving Consumer Goods komplett …
Leseprobe zu "Marke Eigenbau" von Holm Friebe; Thomas Ramge
4. Produktion Marke Eigenbau (S. 118-119)
4.1 Fabbing: Liebe Maschine, baue mir …
Für den Philosophen Bertrand Russell bestand das Wesen jeder
Wirtschaftstätigkeit noch in den 1930er Jahren darin, »die Position
von Materie auf oder in der Nähe der Erdoberfläche im Verhältnis zu
anderer Materie zu verändern« – einmal abgesehen von der zweiten
Variante von Arbeit, »anderen Menschen zu sagen, dass sie das tun
sollen«.1 Noch heute beruht unsere Vorstellung von Wirtschaft
darauf, dass es im Wesentlichen darum geht, Rohstoffe
weiterzuverarbeiten, Materialien zu prozessieren oder Vorprodukte
und Halbzeuge in ein physisches Endprodukt zu verwandeln, das dann
auf Märkten verkauft wird. Zwar macht das so genannte verarbeitende
Gewerbe in Deutschland zur Zeit gerade noch ein Viertel der
gesamten volkswirtschaftlichen Wertschöpfung aus.
Trotzdem erscheint uns der industrielle Sektor gleichsam als das
Herzstück der Volkswirtschaft, und uns fällt beim Stichwort
»Wirtschaft« kaum etwas anderes ein, als dass unter maschineller
Kraftentfaltung Werkstücke manipuliert, Dinge zerlegt, neu in Form
gebracht und so lange …
Inhaltsangabe
Inhalt
Vorwort
1.Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduk-tion
1.1Hauptsache schwarz: Eine Welt der Massenproduktion
1.2Crafting: Die Revolution des Selbermachens
1.3Critical Mass: Von Massen und Marken
1.4Spätkapitalismus: Das Ende der Massenproduktion
2.Arbeit Marke Eigenbau
2.1Büro-Matrix: Milde Krankheit Erwerbsarbeit
2.2Free Agent Nation: Selbstverwirklicht Geld verdienen
2.3Coworking SOHOs: Risikomanagement in der neuen Arbeitswelt
2.4Volks-Entrepreneurship: Das globalisierte Individuum
3.Märkte Marke Eigenbau
3.1Prosuming: Es gibt keine Endkonsumenten mehr
3.2Long Tail: Die Nischen werden mächtiger als die Hits
3.3One of a Kind: Unikate, Editionen und limitierte Auflagen
3.4Hybrid Economy: Geld verdienen mit Geschenken
4.Produktion Marke Eigenbau
4.1Fabbing: Liebe Maschine, baue mir ...
4.2Mass Customization: Gibt es das auch in Mauve-Metallic?
4.3Do it Yourself: Das Missing Link zwischen Punk und
Baumarkt
4.4Manufakturen: Die Renaissance des Handwerks
5.Organisation Marke Eigenbau
5.1Wikinomics: Warum gibt es eigentlich Firmen?
01.12.2008
Wunsch und Wirklichkeit
Ein Buch sieht das Ende der Massenproduktion kommen
Sogenannte Kreative oder Individualisten stören sich an
hierarchischen Konzernstrukturen, und zwei Autoren vermerken in
einem neuen Buch, dass die Machtverhältnisse zwischen Kleinst- und
Megaunternehmen derzeit kippen - zugunsten der ganz Kleinen. Holm
Friebe und Thomas Ramge beobachten in ihrem Buch, die Welt drehe
sich "in diese Richtung".
Eine Welt Marke Eigenbau! In dieser Welt, die sich Schritt für
Schritt von der industriellen Massenproduktion emanzipiert, wird es
demnach bald noch mehr Bionade zu trinken geben, mehr kostenlose
Open-Source-Software zum Selbst-Weiterprogrammieren, handgebastelte
Filztaschen für den I-Pod, selbstgemachte Steuererklärungen mit
Elster, Tauschbörsen und Internetplattformen für Musik und
Kunsthandwerk aus der ganzen Welt. Die beiden Autoren nennen
herzerfrischende Beispiele kleiner Existenzgründer, die zum
Beispiel in Berlin eigenhändig Lampen produzieren und davon leben
können. Viele kleine Rebellen gegen die Zumutungen der
Abhängigkeit, in die uns die moderne Arbeitsteilung seit dem 19.
Jahrhundert drängt.
Ein …
27.12.2008
Vom Hobbykeller zum Welterfolg
Was haben ein Computer, ein Mountainbike und ein Kiteboard gemeinsam? Abgesehen davon, dass es sich um höchst erfolgreiche Produktinnovationen handelt: Sie alle wurden nicht in der Entwicklungsabteilung eines Großkonzerns ersonnen, sondern von Bastlern, Tüftlern und Erfindern. Von Verrückten, die meinten, jeder Mensch brauche einen Computer, man müsse auf Rädern mit dicken Reifen die Berge hinabrasen oder sich von Lenkdrachen über das Wasser ziehen lassen.
Ursprünglich waren diese Produkte einmal selbstgebaut, und sie sind Vorläufer einer Welle, die Holm Friebe und Thomas Ramge in ihrem Buch Marke Eigenbau auf breiter Front heranrollen sehen: eine Revolution des Selbermachens. Die Autoren – Friebe ist Geschäftsführer der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin, Ramge ist Wissenschaftsjournalist – beschreiben die Vision einer Wirtschaft jenseits des Konzernkapitalismus’. Eine kleinteilige, selbst organisierte Ökonomie, in der der Mensch und seine Einzelleistung in den Mittelpunkt rücken.
Diesen Trend erspähen die Autoren in zahlreichen Nischen unserer Wirtschaft. Da ist die Renaissance des Handwerks und …
01.12.2008
Die Zeit der Großkonzerne ist vorbei, und die Zukunft gehört
kreativen Kleinstbetrieben und selbständigen Individualisten - eine
solche Tendenz beobachten Holm Friebe und Thomas Range in ihrem
gemeinsam verfassten Buch, wundert sich Rezensent Jan Grossarth.
Die Autoren nennen, so Grossarth, zahlreiche Beispiele kleiner
Existenzgründer, um ihre These zu untermauern. Es gelinge ihnen
durchaus, die Folgen von Fremdbestimmung bei gleichzeitig ständig
drohendem Arbeitsplatzverlust sozialpsychologisch fundiert zu
beschreiben, konzediert Grossarth. Aus Beispielen erfolgreicher
Existenzgründungen auf einen "Aufstand der Massen gegen die
Massenproduktion" zu schließen, erscheint dem Rezensenten
jedoch als konstruiert. Er hätte dem Buch mehr Distanz zu dessen
postulierter Zielgruppe, der sogenannten Loha-Bewegung
("Lifestyle of Health and Sustainability"), und etwas
Humor gewünscht und dafür weniger von dem "unsäglichen
Vokabular der Zukunftsforscher".
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
27.12.2008, Die Welt Bücher der Woche "Die richtige Lektüre, um die globale Finanzkrise halbwegs gut gelaunt zu überstehen."
Rezensionen und Kritik
27.12.2008, Die Welt Bücher der Woche "Die richtige Lektüre, um die globale Finanzkrise halbwegs gut gelaunt zu überstehen."
Autorenporträt zu "Holm Friebe; Thomas Ramge"
Holm Friebe ist Volkswirt, Geschäftsführer der Zentralen Intelligenz Agentur (ZIA) in Berlin und Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist Autor mehrerer Sachbücher.
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Ein Marktplatz-Angebot für "Marke Eigenbau" für EUR 10,00
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| wie neu | 10,00 | 1,10 | Banküberweisung | Gazmira | 100,0% | ansehen |




























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