Mit 455 Artikeleinträgen (Synopseartikel und untergeordnete Basis-
und Einzelartikel) wendet sich das Lexikon Deutschdidaktik an
Studierende und Lehrende aller Lehrämter sowie an Forschende im
Gegenstandsbereich der Deutschdidaktik. An der Aufarbeitung der
zeitgenössischen Diskussion um die Deutschdidaktik sind 102
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt.
In 29 Synopseartikeln werden Bereiche der Deutschdidaktik (wie
Literaturdidaktik, Sprachdidaktik, Medienerziehung u.a.) sowie
spezifischdeutschdidaktische Aufgabenfelder (wie Kinder- und
Jugendliteratur, Literarische Sozialisation, Mündlicher
Sprachgebrauch, Wortschatzarbeit u.a.)expliziert. Alle Artikel des
Lexikons folgen im Wesentlichen einereinheitlichen Mikrostruktur:
Dem Stichwort und seinem Definitionsfeld schließt sich ein Feld für
weitere Sacherklärungen zur Entfaltung der Definition an.
Alternativen, Kontroversen sowie Desiderata zum Fachgegenstand sind
Inhalt eines fakultativen Feldes für weiterführende Erklärungen. Im
Verweisfeld werden entsprechend der zugrundeliegenden
Fachsystematik 8-10 ausgewählte, inhaltlich verwandte Stichwörter
genannt. Eine Kurztitelei der verwendeten Literatur und die
Autorinnen-/Autorensigle schließen die Lexikonartikel ab.
Die Qualität des Lexikons Deutschdidaktik gründet wesentlich darin,
dass auf dem Fundament einer fachsystematischen Gliederung ein
sorgfältig erarbeitetes Netz von Verweisen das kontinuierliche
Weiterlesen lenkt. Auf diese Weise erschließen sich die
deutschdidaktischen Domänen in ihrer Komplexität.