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Quelle: Wikipedia. Seiten: 49. Kapitel: Biblische Erzählfiguren,
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am Bauernhof, Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet,
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Auszug: Biblische Erzählfiguren (auch bekannt als Egli-Figuren)
sind kunsthandwerkliches Hilfsmittel zur Darstellung und zum
Erzählen biblischer Geschichten. In verschiedenen Größen (30, 50
und 70 cm) werden sie bei Bibelarbeit, Unterricht, Seelsorge oder
Ausstellungen benutzt, um die Geschichten der Bibel anschaulich und
begreifbar zu machen. Sie haben kein Gesicht, um sie von ihrem
Ausdruck her nicht festzulegen. Gefühle und Absichten werden durch
Körpersprache ausgedrückt. Biblische Erzählfiguren - Die Sünderin
salbt JesusDie ersten Biblischen Figuren entwickelte Schwester
Anita Derungs OP, eine Ordensfrau im Kloster Ilanz (Schweiz) in den
Sommerferien 1964. Sr. Anita war damals Erzieherin in Ilanz. Die
Anregung zu den beweglichen Figuren kam von der damaligen
Präsidentin des Müttervereins in Graubünden, Frau Fryberg-Candinas.
Sie träumte von einer Weihnachtskrippe für die Familie mit
beweglichen Figuren. Die Biblischen Figuren entstanden also in der
Tradition der Weihnachtskrippen. Über bewegliche Krippenfiguren
haben sich schon viele Gedanken gemacht. Es lassen sich
verschiedene Vorläuferfiguren nachweisen. Deren Beweglichkeit
scheiterte allerdings an mangelhaftem Werkmaterial wie
beispielsweise am zerbrechlichen Draht. Sr. Anita Derungs arbeitete
mit Werkmaterial, wie es in jedem Haushalt aufzutreiben war:
Elektrikerdraht, auch Sisaldraht, Stoff- und Holzreste. Die Köpfe
modellierte sie mit Hartschaum und überzog sie mit Duvetine oder
Kettsamt. Diese Materialien werden heute noch verwendet. Von dem
Bemühen um bewegliche Krippenfiguren im Kloster Ilanz erfuhr Josy
Brunner. Sie war Leiterin vom "Haus der Mütter" (heute:
Bildungszentrum Matt) auf dem Schwarzenberg, einer
Fortbildungseinrichtung der katholischen Frauen- und
Müttergemeinschaft (FMG) in der Schweiz. Josy Brunner nahm Kontakt
auf zu Sr. Anita und interessierte sich sehr für die Figuren. Diese
Kontakte führten zum ersten Krippenfiguren-Kurs schon im Herbst
1964 im "Haus der Mütter" auf dem Schwarzenberg. Die