Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Controlling,
Note: 2,7, Philipps-Universität Marburg, 55 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem
Hintergrund steigender Insolvenzzahlen, einem immer
schnelllebigeren Wettbewerb sowie dem Eintreten einiger
spektakulärer Unternehmenszusammenbrüche, gewinnt das
Risikomanagement zunehmend an Bedeutung. Dies ist vornehmlich damit
zu erklären, dass die steigenden Insolvenzzahlen vielfach auf ein
mangelhaftes oder auch fehlendes Risikomanagement zurückzuführen
sind.Unternehmen sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt und
müssen lernen zielgerichtet mit vorhandenen sowie potentiellen
Risiken umzugehen, um möglichen Insolvenzen und Unternehmenskrisen
vorzubeugen. Vor diesem Hintergrund sah sich der Gesetzgeber
veranlasst, mit dem KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz
im Unternehmensbereich) ein Gesetz einzuführen, welches zu einer
geeigneten Risikovorsorge verpflichtet. Dieses Gesetz ist zwar
vornehmlich für Aktiengesellschaften konzipiert, besitzt jedoch
Ausstrahlungswirkung auf andere Gesellschaftsformen, wie z.B. die
GmbH.Häufig bedeutet die Thematik des Risikomanagements Neuland für
die Unternehmen und führt eher zu Zurückhaltung, jedoch sollte
Risikomanagement als eine Chance gesehen werden um eine
langfristige Bonität zu sichern und gegenüber Krisen vorzubeugen.
Folglich sollte das Risikomanagement zur langfristigen
Existenzsicherung beitragen.Wichtig für den Umgang mit Risiken ist
die Ausgestaltung des Risikomanagementprozesses. Von besonderer
Bedeutung sind hier die Quantifizierung und die Steuerung von
Risiken. In der Literatur existiert eine Vielzahl von Kennzahlen
von denen einige mehr, andere weniger gut zur Erfüllung dieser
Funktionen geeignet sind.