IFRS für kleinere und mittlere Unternehmen- Pro und Contra
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL -
Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, einseitig bedruckt, Note:
2,3, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management
gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule,
17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die
Internationalisierung und Verflechtung der Märkte wird ein immer
größeres Thema für Unternehmen. Nahezu kein Unternehmer kann es
sich mehr erlauben, sich nur auf den deutschen Markt zu
konzentrieren. Das Ausland wird zunehmend wichtiger , um neue
Lieferanten und Kunden zu gewinnen, ebenso um alternative
Finanzierungsformen wie z.B. Private Equity und Asset Back
Securities in Anspruch nehmen zu können. Wie sich diese
Internationalisierung und Globalisierung in Deutschland schon
bemerkbar gemacht hat, sieht man an den seit 1998 verabschiedeten
Gesetzen. Hierzu gehören das Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz
KapAEG, das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im
Unternehmensbereich KonTraG, das Kapitalgesellschaften & Co.
Richtliniengesetz KapCoRiLiG und das Transparenz- und
Publizitätsgesetz TransPuG. Durch diese Gesetze wurden die Türen
zum internationalen Markt erst richtig geöffnet. Um den Trend der
Internationalisierung weiter voran zu treiben, benötigt man eine
einheitliche internationale Rechnungslegung mit international
geltenden Standards, wie z.B. den existierenden IFRS, die ab 2005
für die Konzernabschlüsse der börsennotierten EU- Unternehmen
verpflichtend sind. Für den Mittelstand ist allerdings noch keine
Verpflichtung vorgesehen. Es ist lediglich ein Wahlrecht eingeräumt
worden. Nun müssen sich die Mitgliedsstaaten der EU Gedanken
machen, ob sie das Wahlrecht in nationales Recht umsetzen.