Hexenjagd - Sarrazin, Ursula

Hexenjagd

Mein Schuldienst in Berlin

Ursula Sarrazin 

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Hexenjagd

Eine Lehrerin zwischen allen Fronten

Jahrzehnte lang unterrichtete Ursula Sarrazin als Grundschullehrerin, zuletzt im Berliner Stadtteil Westend. Dort wurde sie Opfer einer beispiellosen Mobbingkampagne, die sie in den vorzeitigen Ruhestand trieb. Ihr mit Spannung erwartetes Buch ist ein erschütternder Erfahrungsbericht und zugleich ein engagierter Beitrag zur aktuellen Schul- und Bildungsdebatte. Sie spricht aus, welchem Druck Lehrer heute ausgesetzt sind, welche Fehler Behörden, Politiker, Kollegen und Eltern im wichtigsten gesellschaftlichen Bereich - der Erziehung - tagtäglich machen.

Ursula Sarrazin prangert die Gleichgültigkeit der Schulbehörden gegenüber dem aufreibenden Lehreralltag an und wehrt sich vehement gegen die Auslagerung elterlicher Verantwortung an das Bildungssystem: "Wir Lehrer können nicht alle gesellschaftlichen Defizite beheben. Schule ist damit überfordert." Sie formuliert aber auch Lösungswege, die alle um ein Ziel kreisen: das nachhaltige Wohl der Kinder.

Ein aufrüttelnder Tatsachenbericht
Debattenbuch zur deutschen Bildungsmisere


Produktinformation

  • Verlag: Diederichs
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 287 S.
  • Seitenzahl: 287
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 142mm x 28mm
  • Gewicht: 492g
  • ISBN-13: 9783424350760
  • ISBN-10: 3424350761
  • Best.Nr.: 35522543

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Distanz ist, was der Autorin und ihrem Buch fehlt, meint Regina Mönch. Die Rezensentin bedauert das. Denn das Buch von Ursula Sarrazin, der Ehefrau von Thilo Sarrazin, meint sie, hätte durchaus das Zeug zu dem nachdenklichen Buch über die deutsche Schulmisere gehabt, als das es der Verlag anpreist. Dass es dann doch nur die nervtötende Rechtfertigungssuada einer erniedrigten und beleidigten Lehrerin geworden ist, liegt laut Mönch an der ungezügelten Bitterkeit der Autorin und der schwer verdaulichen Akribie der Aufarbeitung. Eines tatsächlich ja höchst unerfreulichen Falls von medialem Wahnsinn, möchte man noch hinzufügen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2012

Arme Flöte
Ursula Sarrazin beschwert sich
über das Berliner Schulsystem
  Über die Sache mit der Flöte ist Ursula Sarrazin besonders empört. Sie habe dem Buben, der frech am Boden rumtollte, nur auf die Beine geholfen und „bei dieser Transaktion“ das Instrument in der Hand gehalten. Dass der Störenfried sie bezichtigte, ihn damit geschlagen zu haben, und dass das Jahre später in der Presse stand – unverschämt. Auch „die Ironie meiner Antwort, meine Flöte wäre mir dafür zu schade“, sei missverstanden worden.
  Es ist ein Puzzleteil in der Geschichte der Grundschullehrerin Ursula Sarrazin, Gattin des früheren Politikers, Bundesbankers und umstrittenen Autors Thilo Sarrazin. Nachdem sie 2011 den Dienst quittierte, legt sie nun auch ein Buch vor. Titel: „Hexenjagd“, es geht um „Mobbing einer engagierten Lehrkraft“. Sie will schildern, was Schüler, Kollegen und Behörden mit ihr getrieben haben, aus „Willkür, Opportunismus und Bosheit“. Und sie will aufzeigen, dass Zweifel an ihrer Eignung als Lehrerin unangebracht seien. Allerdings: Sarrazin bestätigt – ungewollt – durch einige Szenen diese Zweifel.
  Zwei …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.10.2012

Unverheiratete Lehrer sind schon verdächtig
Ursula Sarrazin hätte vielleicht etwas zur Schulpolitik zu sagen, ist aber vor allem mit ihrem eigenen Fall beschäftigt

Einer Frau, einer Grundschullehrerin, ist großes Unrecht geschehen. In den Zeitungen erschienen vor zwei Jahren Artikel mit ehrabschneidenden Vorwürfen gegen sie, unkonkret, doch darum umso giftiger. Sie war gern Lehrerin, schreibt sie, einige Jahrzehnte lang, bis sie nach Berlin zog. Und sie ist überzeugt, eine gute Lehrerin gewesen zu sein. Aber sie ist auch die Ehefrau eines Prominenten, dessen Buch die Bundeskanzlerin dereinst, ungelesen zwar, als wenig hilfreich abtat. Sie wird also in Sippenhaft genommen.

Ihr damaliger Schulleiter soll sie, als das Buch ihres Mannes erschien, einbestellt und ermahnt haben, das dürfe jetzt nicht für Unruhe sorgen und müsse auf dem Boden des Grundgesetzes bleiben. Für viele Berliner Kollegen und die Gewerkschaft war sie ohnehin die Frau des Senators, der danach getrachtet hatte, die "Bildung" kaputtzusparen. Schließlich quittierte die Lehrerin, zermürbt von all der Niedertracht und den grotesken Unterstellungen, 2011 den Dienst. Als …

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Bewertung von Anja aus Fürth/Land am 09.01.2014   ausgezeichnet
Als ehemalige Lehrerin kann ich das Buch von Ursula Sarazin nur empfehlen. Sie beschreibt, was mittlerweile nicht nur in Berlin, sondern überall Realität geworden ist. Auch ich habe Ähnliches erlebt und ähnliche Erfahrungen gemacht.
Da es sich um Tatsachenberichte handelt, die die heutige Situation in Schulen widerspiegeln, ist dieses Buch nicht nur für Kollegen, sondern auch besonders für Eltern zu empfehlen. Ich kann in diesem Buch alles nachvollziehen, weil z.T. selbst erlebt.

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