Herbert Gruhl (1921-1993) gehörte mit seinem 1975 erschienenen
Bestseller "Ein Planet wird geplündert" zu den ersten
herausragenden Vertretern des politisch inspirierten
Umweltschutzes. Er war insbesondere in den 1970er Jahren eine
zentrale Figur, die die ökologische Diskussion in Deutschland
beflügelte. Als Sprecher für Umweltschutzfragen der CDU bis 1976
fragte er nach den verbleibenden Möglichkeiten unseres
Wirtschaftens. Er tat dies oft auch in kompromißloser Weise. Dies
brachte Gruhl mehr als einmal in Konfrontation mit seiner eigenen
Partei, was 1978 zu seinem Austritt aus der CDU und der Gründung
der grünen Partei führte. Aber er kann auch als Pionier der
Umweltsoziologie gelten. Seine intellektuelle Grundlagenarbeit im
Bereich des Umweltschutzes und sein schließliches Scheitern
gegenüber einer immer weiter erstarkenden linken bis
kommunistischen Gegenbewegung innerhalb der sich organisierenden
Grünen sind Gegenstand der vorliegenden Untersuchung.
Ausstattung/Bilder: 2008. 348 S. m. 4 graf. darst. u. 3 Fotos.
Seitenzahl: 348
Wissenschaftliche Reihe
Deutsch
Abmessung: 244mm x 165mm x 19mm
Gewicht: 576g
ISBN-13: 9783902475473
ISBN-10: 3902475471
Best.Nr.: 24727306
Volker Kempf, geb. 1968, verheiratet, zwei Kinder, studierte Soziologie, Philosophie sowie Soziale Arbeit und Erziehung. Buchveröffentlichungen u. a. über Günther Anders, Georg Simmel und Herbert Gruhl. Schriftleiter des Jahrbuches Naturkonservativ der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. Der Autor lebt in der Nähe von Freiburg im Breisgau.
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