Geschichten aus der "Rotfabrik" - Robiné, Ernst-Josef

Ernst-Josef Robiné 

Geschichten aus der "Rotfabrik"

Von Hühnermördern, Schafböcken und Schlawinern

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Geschichten aus der "Rotfabrik"

Einblicke in 33 Jahre Arbeitsleben in der Personalabteilung der Rotfabrik, wie der Volksmund die ehemaligen Farbwerke Hoechst AG nennt, gibt dieses Buch. Ernst-Josef Robiné ist viel rumgekommen auf dem Firmengelände, hat viel gesehen und noch mehr gehört. In seinen Geschichten über das Höchster Unternehmen plaudert der Autor munter aus dem Nähkästchen. Er erzählt von netten wie unliebsamen Kollegen, der Essensversorgung, tierischen Begegnungen auf dem Werksgelände, dem Voranschreiten der Technik und den damit verbundenen Tücken, Aprilscherzen und sonstigen Späßen, obskuren Krankmeldungen, ominösem Verschwinden von Büromaterial und vom firmeneigenen Dippedaach. So bietet das Buch für viele ehemalige Mitarbeiter einen Rückblick auf ihr eigenes Berufslebens, während es den jüngeren vermittelt, wie es früher einmal war. Aber auch Unternehmensfremde werden etwas zum Schmunzeln haben. Ergänzt werden die Arbeitsgeschichten durch heitere Cartoons des Höchster Karikaturisten Peter Schäfer.


Produktinformation

  • Verlag: Societäts-Verlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 165 S. m. 25 Cartoons v. Peter Schäfer.
  • Seitenzahl: 165
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 126mm x 16mm
  • Gewicht: 335g
  • ISBN-13: 9783797310958
  • ISBN-10: 3797310951
  • Best.Nr.: 23795866
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.08.2008

Mit Ironie und Wehmut
Ernst-Josef Robiné erzählt "Geschichten aus der Rotfabrik"

FRANKFURT. Wenn der Volksmund recht hat und die Menschen in Jäger und in Sammler aufgeteilt werden können, dann zählt Ernst-Josef Robiné zu den Sammlern. Diesen Schluss legt das druckfrische Büchlein aus seiner Feder nahe: Darin erzählt der gebürtige Saarländer "Geschichten aus der Rotfabrik". Hinter diesem Namen verbirgt sich die Hoechst AG, die in aller Welt auch als Farbwerke Hoechst bekannt gewesen ist. So hieß das Chemie- und Pharmaunternehmen bis 1974. Die Hoechst AG verschwand nach einem jahrelangen Konzernumbau und der Fusion mit dem französischen Unternehmen Rhône-Poulenc zu Aventis zwar von der Bildfläche - doch hängen bis heute die Herzen vieler Menschen an der "Rotfabrik". Das Herz Robinés hängt daran gewiss, darf er doch als "alter Hoechster" bezeichnet werden. 1973 heuerte er bei dem Konzern an und arbeitete in der Personalabteilung, bis Hoechst Geschichte war. Gleichwohl blieb er am Standort und wechselte zu Infraserv Höchst, dem Betreiber des heutigen Industrieparks.

In seinen 33 Jahren als "Personaler" blieben Robiné nicht nur …

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