Es ist eine besondere Herausforderung, wenn kulturell-
gesellschaftliche Veränderungen und Umbrüche die Schultheorie und
-pädagogik sowie auch die Kirchen verändern und damit eine
religionsdidaktische Situation entsteht, die eine Neuorientierung
erfordert. Dies berücksichtigend und von der Prämisse ausgehend,
dass junge Menschen eine klare Orientierung brauchen, um sich
selbstständig und verantwortlich entscheiden zu können, zeigt
Grethlein in dieser sowohl für das Studium wie auch für die Praxis
geeigneten Fachdidaktik auf, dass sich theologische Bestimmtheit
und eine aktuelle pädagogische Orientierung an den Schülerinnen und
Schülern nicht widersprechen, sondern sich vielmehr gegenseitig
herausfordern und ergänzen.