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Die Pflegelüge
Der Generationenvertrag am Tropf
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Wiley-Vch
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 200 S.
- Seitenzahl: 216
- Best.Nr. des Verlages: 1150464 000
- Deutsch
- Abmessung: 224mm x 150mm x 23mm
- Gewicht: 400g
- ISBN-13: 9783527504640
- ISBN-10: 3527504648
- Best.Nr.: 27967168
Leseprobe
Produktbeschreibung zu "Die Pflegelüge"
Kurzbeschreibung
Die Autorin weist in dem Buch auf die Pflege-Missstände hin, die in Deutschland immer größer zu werden drohen, wenn die gesetzliche Pflegeversicherung nicht umgehend reformiert wird. Betroffenen bietet sie Hilfestellung, um mit allen relevanten Fragen umgehen zu können.
Beschreibung
Es ist verständlich, dass sich niemand wirklich damit auseinandersetzen will, was passiert, wenn man nichts mehr allein machen kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist. Das müssen wir aber, sagt Christine Schmidt. Im Ernstfall werden wir viel zu oft im Regen stehen gelassen - und das ist mit Sicherheit kein Geldregen.
In der "Pflegelüge" begegnen wir dem Ehepaar Herbert und Herta. Herbert wird von heute auf morgen zum Pflegefall. Zusammen mit Herta durchleben wir nun alle Hindernisse bei der Organisation von Herberts Pflege. Wir stolpern zusammen mit ihr über diverse Fallstricke und lernen, was wir wann wie tun, beantragen oder wonach wir fragen müssen. Immer wieder bleiben wir allerdings auch genauso ratlos wie Herta zurück.
Die Autorin klagt die Missstände in der Pflege an. Dabei verknüpft sie inhaltlich die Bereiche Politik, Management, Kostenträger und Pflegehaushalte:
- Wie stellt sich die Politik dieser Versorgungsverantwortung?
- Warum gehen Krankenkassen und Behörden so mit Patienten um?
- Wieso werden das Pflegepersonal oder die Angehörigen allein gelassen?
- Was ist eine bestmögliche Pflege und wie kann diese bezahlbar gewährleistet werden?
- Was bedeuten die Pflegestufen und nach welchen Kriterien werden Pflegebedürftige eingestuft?
Inhaltsangabe
Einführung
1 Ade Generationenvertrag
1.1 Demografische Entwicklung
1.2 Der Einzug der Pflegeversicherung
1.3 Gesundheit - schön zu haben
2 Das Verständnis des Miteinander und Füreinander - was erwarten
wir voneinander?
3 Mogelpackung Pflegeversicherung
3.1 Erster Staffellauf - Antragstellung
3.2 Nebelbänke - Angebote, Inhalte und Wahlmöglichkeiten
3.3 Der Staffellauf wird nun zum Hürdenlauf - Medizinischer Dienst
und Begutachtungsrichtlinien
3.4 Stabhochsprung - Widerspruch
3.5 Die Wahlmöglichkeiten bei zusätzlichen Leistungen bei der
Pflegegeldzahlung
3.6 Fazit zur ambulanten Versorgungsstruktur
4 Vollstationäre Pflegeversorgung
4.1 Realitätscheck stationäre Pflege
4.2 Mitgestaltungsrecht
4.3 Zauberwort Qualitätssicherung - Kontrolle ist gut?
4.4 Die unendliche Geschichte - Pflegeversorgung und das
Personal
4.5 Heim ist nicht gleich Heim
4.6 Hilfsmitteleinsatz kontra Expertenstandards - der Fluch der
sich überschneidenden gesetzlichen Richtlinien
5 Demenz - daspolitische Nichtverständnis
5.1 Die Formen der Demenzerkrankung
5.2 Die neue …
Detailinfo
Rezension
"...Spannend wie ein Krimi lesen sich die Erlebnisse und das bei einem Thema, mit dem wir uns nicht gerne beschäftigen, das mit Alter, Verlust und Tod verbunden ist..." -- Seniorenjournal Mitte, Juni 2010
Autorenporträt zu "Christine Schmidt"
Christine Schmidt ist examinierte Krankenschwester. Sie übernahm nach einer Weiterbildung zur Pflegeberaterin und -dozentin die Regionalleitung der Abteilung Pflegeversicherung bei den Maltesern. Seit 2001 ist sie freiberufliche Pflegedozentin und Gründerin der Pflegeberatung Premio in Berlin.

























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