Die Pflegelüge - Schmidt, Christine

Christine Schmidt 

Die Pflegelüge

Der Generationenvertrag am Tropf

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Produktbeschreibung zu Die Pflegelüge

Die Autorin weist in dem Buch auf die Pflege-Missstände hin, die in Deutschland immer größer zu werden drohen, wenn die gesetzliche Pflegeversicherung nicht umgehend reformiert wird. Betroffenen bietet sie Hilfestellung, um mit allen relevanten Fragen umgehen zu können.

Pflegeversicherung - denkt sich der Otto-Normalverbraucher, da bin ich gut versichert, wenn mir was passiert, wenn ich Hilfe benötige, bekomme ich diese auch. Doch das Paket Pflegeversicherung ist eine Mogelpackung, sie bietet Hilfe an, aber eine optimale individuelle Pflegeversorgung kann so nicht garantiert werden. Eine menschenwürdige Pflege, die mehr ist als morgens und abends zu waschen und zu füttern, existiert höchstens auf dem Papier. Die tägliche Pflegepraxis sieht ganz anders aus.

Es ist verständlich, dass sich niemand wirklich damit auseinandersetzen will, was passiert, wenn man nichts mehr allein machen kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist. Das müssen wir aber, sagt Christine Schmidt. Im Ernstfall werden wir viel zu oft im Regen stehen gelassen - und das ist mit Sicherheit kein Geldregen.

In der "Pflegelüge" begegnen wir dem Ehepaar Herbert und Herta. Herbert wird von heute auf morgen zum Pflegefall. Zusammen mit Herta durchleben wir nun alle Hindernisse bei der Organisation von Herberts Pflege. Wir stolpern zusammen mit ihr über diverse Fallstricke und lernen, was wir wann wie tun, beantragen oder wonach wir fragen müssen. Immer wieder bleiben wir allerdings auch genauso ratlos wie Herta zurück.

Die Autorin klagt die Missstände in der Pflege an. Dabei verknüpft sie inhaltlich die Bereiche Politik, Management, Kostenträger und Pflegehaushalte:

- Wie stellt sich die Politik dieser Versorgungsverantwortung?

- Warum gehen Krankenkassen und Behörden so mit Patienten um?

- Wieso werden das Pflegepersonal oder die Angehörigen allein gelassen?

- Was ist eine bestmögliche Pflege und wie kann diese bezahlbar gewährleistet werden?

- Was bedeuten die Pflegestufen und nach welchen Kriterien werden Pflegebedürftige eingestuft?

Produktinformation


  • Verlag: Wiley-Vch
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 200 S.
  • Seitenzahl: 216
  • Best.Nr. des Verlages: 1150464 000
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 150mm x 23mm
  • Gewicht: 400g
  • ISBN-13: 9783527504640
  • ISBN-10: 3527504648
  • Best.Nr.: 27967168
"...Spannend wie ein Krimi lesen sich die Erlebnisse und das bei einem Thema, mit dem wir uns nicht gerne beschäftigen, das mit Alter, Verlust und Tod verbunden ist..." -- Seniorenjournal Mitte, Juni 2010
Christine Schmidt ist examinierte Krankenschwester. Sie übernahm nach einer Weiterbildung zur Pflegeberaterin und -dozentin die Regionalleitung der Abteilung Pflegeversicherung bei den Maltesern. Seit 2001 ist sie freiberufliche Pflegedozentin und Gründerin der Pflegeberatung Premio in Berlin.

Blick ins Buch "Die Pflegelüge"

Inhaltsangabe

Einführung
1 Ade Generationenvertrag
1.1 Demografische Entwicklung
1.2 Der Einzug der Pflegeversicherung
1.3 Gesundheit - schön zu haben
2 Das Verständnis des Miteinander und Füreinander - was erwarten wir voneinander?
3 Mogelpackung Pflegeversicherung
3.1 Erster Staffellauf - Antragstellung
3.2 Nebelbänke - Angebote, Inhalte und Wahlmöglichkeiten
3.3 Der Staffellauf wird nun zum Hürdenlauf - Medizinischer Dienst und Begutachtungsrichtlinien
3.4 Stabhochsprung - Widerspruch
3.5 Die Wahlmöglichkeiten bei zusätzlichen Leistungen bei der Pflegegeldzahlung
3.6 Fazit zur ambulanten Versorgungsstruktur
4 Vollstationäre Pflegeversorgung
4.1 Realitätscheck stationäre Pflege
4.2 Mitgestaltungsrecht
4.3 Zauberwort Qualitätssicherung - Kontrolle ist gut?
4.4 Die unendliche Geschichte - Pflegeversorgung und das Personal
4.5 Heim ist nicht gleich Heim
4.6 Hilfsmitteleinsatz kontra Expertenstandards - der Fluch der sich überschneidenden gesetzlichen Richtlinien
5 Demenz - daspolitische Nichtverständnis
5.1 Die Formen der Demenzerkrankung
5.2 Die neue Gesetzgebung beleuchtet und hinterfragt
5.3 Was fragt der MDK?
5.4 Auf der Suche zwischen Hilfe geben und Selbstschutz
6 Tabuthema Sterben
6.1 Der Sterbeprozess
6.2 Erste Schritte der Vorsorge
6.3 Einsatz und Möglichkeiten der Pflegeversicherung
6.4 Die Suche nach liebevoller Betreuung - Hospiz
6.5 Letzter Abschied in Würde
Fazit: Statt Hürdenlauf Langstreckenlauf - ohne Verletzungsgefahr

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Die Pflegelüge

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Produktinformation
  • Verlag: Wiley-Vch
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 200 S.
  • Seitenzahl: 216
  • Best.Nr. des Verlages: 1150464 000
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 150mm x 23mm
  • Gewicht: 400g
  • ISBN-13: 9783527504640
  • ISBN-10: 3527504648
  • Best.Nr.: 27967168

Leseprobe

Produktbeschreibung zu "Die Pflegelüge"

Kurzbeschreibung

Die Autorin weist in dem Buch auf die Pflege-Missstände hin, die in Deutschland immer größer zu werden drohen, wenn die gesetzliche Pflegeversicherung nicht umgehend reformiert wird. Betroffenen bietet sie Hilfestellung, um mit allen relevanten Fragen umgehen zu können.

Beschreibung

Pflegeversicherung - denkt sich der Otto-Normalverbraucher, da bin ich gut versichert, wenn mir was passiert, wenn ich Hilfe benötige, bekomme ich diese auch. Doch das Paket Pflegeversicherung ist eine Mogelpackung, sie bietet Hilfe an, aber eine optimale individuelle Pflegeversorgung kann so nicht garantiert werden. Eine menschenwürdige Pflege, die mehr ist als morgens und abends zu waschen und zu füttern, existiert höchstens auf dem Papier. Die tägliche Pflegepraxis sieht ganz anders aus.

Es ist verständlich, dass sich niemand wirklich damit auseinandersetzen will, was passiert, wenn man nichts mehr allein machen kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist. Das müssen wir aber, sagt Christine Schmidt. Im Ernstfall werden wir viel zu oft im Regen stehen gelassen - und das ist mit Sicherheit kein Geldregen.

In der "Pflegelüge" begegnen wir dem Ehepaar Herbert und Herta. Herbert wird von heute auf morgen zum Pflegefall. Zusammen mit Herta durchleben wir nun alle Hindernisse bei der Organisation von Herberts Pflege. Wir stolpern zusammen mit ihr über diverse Fallstricke und lernen, was wir wann wie tun, beantragen oder wonach wir fragen müssen. Immer wieder bleiben wir allerdings auch genauso ratlos wie Herta zurück.

Die Autorin klagt die Missstände in der Pflege an. Dabei verknüpft sie inhaltlich die Bereiche Politik, Management, Kostenträger und Pflegehaushalte:

- Wie stellt sich die Politik dieser Versorgungsverantwortung?

- Warum gehen Krankenkassen und Behörden so mit Patienten um?

- Wieso werden das Pflegepersonal oder die Angehörigen allein gelassen?

- Was ist eine bestmögliche Pflege und wie kann diese bezahlbar gewährleistet werden?

- Was bedeuten die Pflegestufen und nach welchen Kriterien werden Pflegebedürftige eingestuft?

Inhaltsangabe

Einführung
1 Ade Generationenvertrag
1.1 Demografische Entwicklung
1.2 Der Einzug der Pflegeversicherung
1.3 Gesundheit - schön zu haben
2 Das Verständnis des Miteinander und Füreinander - was erwarten wir voneinander?
3 Mogelpackung Pflegeversicherung
3.1 Erster Staffellauf - Antragstellung
3.2 Nebelbänke - Angebote, Inhalte und Wahlmöglichkeiten
3.3 Der Staffellauf wird nun zum Hürdenlauf - Medizinischer Dienst und Begutachtungsrichtlinien
3.4 Stabhochsprung - Widerspruch
3.5 Die Wahlmöglichkeiten bei zusätzlichen Leistungen bei der Pflegegeldzahlung
3.6 Fazit zur ambulanten Versorgungsstruktur
4 Vollstationäre Pflegeversorgung
4.1 Realitätscheck stationäre Pflege
4.2 Mitgestaltungsrecht
4.3 Zauberwort Qualitätssicherung - Kontrolle ist gut?
4.4 Die unendliche Geschichte - Pflegeversorgung und das Personal
4.5 Heim ist nicht gleich Heim
4.6 Hilfsmitteleinsatz kontra Expertenstandards - der Fluch der sich überschneidenden gesetzlichen Richtlinien
5 Demenz - daspolitische Nichtverständnis
5.1 Die Formen der Demenzerkrankung
5.2 Die neue …

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Rezension

"...Spannend wie ein Krimi lesen sich die Erlebnisse und das bei einem Thema, mit dem wir uns nicht gerne beschäftigen, das mit Alter, Verlust und Tod verbunden ist..." -- Seniorenjournal Mitte, Juni 2010

Autorenporträt zu "Christine Schmidt"

Christine Schmidt ist examinierte Krankenschwester. Sie übernahm nach einer Weiterbildung zur Pflegeberaterin und -dozentin die Regionalleitung der Abteilung Pflegeversicherung bei den Maltesern. Seit 2001 ist sie freiberufliche Pflegedozentin und Gründerin der Pflegeberatung Premio in Berlin.

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