Die Mikrofinanz-Industrie - Klas, Gerhard

Gerhard Klas 

Die Mikrofinanz-Industrie

Die große Illusion oder das Geschäft mit der Armut

Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
20 ebmiles sammeln
EUR 19,80
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Die Mikrofinanz-Industrie

Das Buch ist die erste umfassende Studie in deutscher Sprache, die sich kritisch mit der Mikrofinanz-Industrie auseinandersetzt. Der Autor räumt mit den sich um sie rankenden Mythen auf und unterzieht die durch den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus populär gewordenen und zum neuen Paradigma der Entwicklungspolitik erhobenen Mikrokredite einer grundlegenden Kritik. Für ihn steht fest: Die Mikrofinanz ist - gemessen an ihren proklamierten Zielen - eine Geschichte des Scheiterns. Das Kreditgeschäft funktioniert auf Kosten und nicht zum Nutzen der Armen.


Produktinformation

  • Verlag: Assoziation A
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 240 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 142mm x 28mm
  • Gewicht: 445g
  • ISBN-13: 9783862414017
  • ISBN-10: 3862414019
  • Best.Nr.: 32768912
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.05.2012

Wider die Mikrofinanz-Industrie
Gerhard Klas sucht nach Alternativen
Es geht wieder mal ums Geld, genauer: um „Die Mikrofinanz-Industrie“. Der Kölner Journalist Gerhard Klas beschreibt und analysiert zweifelhafte Kreditgeschäfte mit den Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern. Sein kritisches Augenmerk richtet sich dabei vor allem auf den indischen Subkontinent.
Er hat zahlreiche Studien ausgewertet und in Bangladesch umfassend recherchiert, wo der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus wirkt und die von ihm 1983 gegründete Grameen-Bank meist Frauen-Gruppen mit Darlehen hilft, damit sie ökonomisch und sozial auf die Beine kommen. Doch inzwischen, so das Fazit des Autors, erweist sich die gute Absicht von einst als Schuldenfalle: „Mit Mikrofinanz die Armut zu bekämpfen, ist wie mit Waffenexporten Krieg zu verhindern.“
Viele Kreditnehmer können das geliehene Geld nicht zurückzahlen. Sie leiden unter dem finanziellen Druck, einige begingen sogar Selbstmord. Klas hält dieses wirtschaftliche Instrumentarium grundsätzlich falsch, die „Neoliberalisierung der Entwicklungspolitik“.
Eine Alternative zu Mikrokrediten ist für ihn zum …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Erhellend scheint Phil Mader diese kritische Auseinandersetzung mit der Mikrofinanz-Industrie von Gerhard Klas. Der Autor fÌhrt seines Erachtens Ìberzeugend vor Augen, dass Mikrokredite als Instrument der Entwicklungshilfe zum Scheitern verurteilt sind, auch wenn sie hierzulande noch immer den Nimbus eines "Allheilmittels gegen Armut" haben: Sie sind profitabel fÌr die Geldgeber, haben aber keine armutslindernde Wirkung. Deutlich macht Klas dies fÌr Mader besonders am Beispiel SÌdasien. Dass sich der Autor ideologiekritisch auf das Negative der Mikrokredite konzentriert, will er nicht verschweigen. Als Korrektur an einer öffentlich kaum hinterfragten GeschÀftsidee hÀlt er dies aber fÌr legitim.

© Perlentaucher Medien GmbH

3 Marktplatz-Angebote für "Die Mikrofinanz-Industrie" ab EUR 12,50

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 12,50 1,90 PayPal, Banküberweisung, sofortueberweisung.de buch-versand 100,0% ansehen
gebraucht; wie neu 18,81 0,00 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung jo1u 98,4% ansehen
Wie neu 18,99 0,00 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buchversand Zorneding 99,1% ansehen
Mehr von